Wohnmobile am Hafen (Alternativen???)

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      @ silklein: Ein Platz, der "butendieks" liegen würde, scheidet generell aus. Dieses wurde im Zuge der Diskussion um die QIN ausführlich diskutiert. Klar ist, daß der neue Stellplatz für Wohnmobile hochwassersicher und grundsätzlich ganzjährig nutzbar sein muß. Daher scheidet der Platz am Fährhaus als offizieller Platz aus.

      Gruß,
      THW Kiel
      Hab mal auf der Seite der Stadt Bleckede den "Abwägungsbeschluss" zur Empfehlung des Umwelt- und Raumordnungsausschusses gefunden.
      Zitat daraus von Seite 2:

      "Gemeinsam mit dem Landkreis wurden die Alternativstandorte geprüft. Der ADAC wurde
      als weitere fachliche Unterstützung zu den Alternativstandorten angehört. Insofern sollte
      beim Landkreis bekannt sein, dass die Standorte im Bereich des Hafens aus Gründen des
      Hochwasserschutzes nicht genehmigungsfähig sind."
      Dateien
      NIVEAU ist keine Handcreme!!!
      Deshalb ist der Parkplatz am Fährhaus auch ein guter "inoffizieller" Standplatz. Ich meine ja auch nicht, dass dort etwas gebaut werden soll, so wie es jetzt ist, ist es völlig ok. Der Stadt entstehen keine Kosten und die Wohnmobilfahrer geben etwas Geld in der Stadt für Brötchen aus, oder gehen vielleicht Abends was essen.
      Bin in Djibouti Taxi gefahren, nun fürchte ich nichts mehr.
      @ kernie06: Danke für das Einstellen. Die Ausführungen sind ohne Frage interessant und allesamt nicht von der Hand zu weisen.

      Gerade aus Sicht der Anwohner in der Zollstraße sehe ich noch ein anderes Problem, das im Zusammenhang mit dem Wohnmobilstellplatz Kleine Marsch fürher oder später auf den Tisch kommen muß. Früher gab es zwischen den Grundstücken Tietge und Oberg in der Zollstraße einen Durchgang über den Deich zur Kleinen Marsch. Dieser Durchgang hieß "Tietge`s Gang". Er würde direkt von der Kleinen Marsch in die Innenstadt führen und so den kürzesten Verbindungsweg darstellen.

      Im Zuge der Sanierung des Grundstücks Oberg wurde dieser Gang vor etwa 20 Jahren einfach eingezäunt. Soweit es mir bekannt ist, geschah das damals ohne rechtliche Grundlage. Es dürfte daher eine Frage der Zeit sein, bis darauf gedrungen werden würde, diesen Gang wieder für die Allgemeinheit zu öffnen. Man kann die Belegenheit heute übrigens noch erkennen auf den Werbeprospekten der Firma Rossmann. Auf der hier verwandendeten Übersichtskarte ist er nach wie vor eingezeichnet.

      Gruß,
      THW Kiel

      Zeitpunkt:

      Anscheinend ist das Vorhaben einen Wohnmobilstellplatz beim Schützenplatz zu bauen, wohl wieder in der Schublade gelandet,
      Denn wir haben nun schon Anfang Mai 2011 und es ist nicht zu erkenn, dass in nächster Zeit dort etwas gebaut werden soll.

      Vielleicht weiss jemand mehr zu dem Thema ?
      Bin in Djibouti Taxi gefahren, nun fürchte ich nichts mehr.

      Zeitpunkt:

      Soweit es mir bekannt ist, besteht von Seiten der Stadt Bleckede und des ADAC nach wie vor die feste Absicht zum Bau des Stellplatzes. Allerdings haben Anwohner wohl eine Normenkontrollklage beim zuständigen Verwaltungsgericht angestrengt. Der Ausgang dieses Verfahrens muß wohl zunächst abgewartet werden bevor mit dem Bau begonnen werden kann oder das Projekt verworfen werden muß. Fakten sollen bzw. dürfen aktuell nicht geschaffen werden. Über dies ist wohl offen, wie lange sich das Verfahren hinziehen wird. Mit der bevorstehenden Kommunalwahl düfte das ganze eher weniger zutun haben.

      Gruß,
      THW Kiel
      Ich stelle euch mal einen kleinen Bericht von der Online Seite der Elbmarschzeitung vom 12.07.:

      Wohnmobilplatz Bleckede vor dem Aus?
      Wie die Rechtsanwaltkanzlei Dähne der Elbmarsch-Zeitung mitteilte, ist der Eilantrag im vorläufigen Rechtsschutzverfahren einer Klägerin wegen des Wohnmobilstellplatzes, Bebauungsplan 21, ’Kleine Marsch’, Az.: 1 MN 29/11, beim nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg am 30. Juni 2011 erfolgreich gewesen. Der vom Rat der Stadt Bleckede am 23.09.10 beschlossene Bebauungsplan wurde einstweilig außer Vollzug gesetzt. Das bedeutet, dass der Landkreis Lüneburg der Stadt Bleckede keine Baugenehmigung zur Errichtung eines Wohnmobilplatzes erteilen darf. Die Baumaßnahmen sind unzulässig.

      Das Hauptverfahren über die Unwirksamkeit der Änderung des Bebauungsplanes ist derzeitig noch am nds. Oberverwaltungsgericht anhängig. –EZ-Redaktion/wh-
      Anscheinend ist nun als Alternative für den Wohnmobilstellplatz der Schützenplatz geplant.

      "2. Sitzung des Bauausschusses am 13.02.2012

      Die nächste Sitzung des Bau-, Verkehrs- und Planungsausschusses findet am Montag, den 13.02.2012 um 18:00 Uhr im Bleckeder Haus statt. Die Sitzung ist öffentlich; die Tagesordnung ist als Anlage beigefügt.

      Die Gruppe CDU/FDP stellt Anträge auf Einstellung zusätzlicher Mittel für Straßen- und Wirtschaftswegeunterhaltung sowie auf Ausbau oder Sanierung der Ortskernentlastungssstraße "Am Bleckwerk". Kern der Sitzung dürfte jedoch der Verzicht der Stadt Bleckede auf den Wohnmobilstellplatz "Kleine Marsch" und Aufstellung eines Bebauungsplanes für einen Wohnmobilstellplatz auf dem Schützenplatz sein. Um hier einen Wohnmobilstellplatz schaffen zu können, muss dieser Bereich als Sondergebiet „Wohnmobilstellplatz“ ausgewiesen werden.
      Für das Vorhaben wurden drei verschiedene Standorte geprüft. Der Standort am Festplatz wurde aus naturschutzfachlicher Sicht am positivsten beurteilt. Auch von Seiten des Artlenburger Deichverbandes und der unteren Deichbehörde bestehen keine Bedenken. Da der Schützenweg bis zur Einfahrt zum Bleckeder Haus gewidmet ist, ist die Erschließung gesichert. Allerdings muss im Vorfeld ein Lärmprognosegutachten erstellt werden."
      Bin in Djibouti Taxi gefahren, nun fürchte ich nichts mehr.
      Wo immer diese geschickt gewählte Formulierung auch ihren Ursprung haben mag - von einem "Verzicht" der Stadt Bleckede dürfte unter Würdigung des Beitrages #30 vom 16. Juli des vergangenen Jahres kaum eine Rede sein. Danach sind die geplanten Baumaßnahmen als unzulässig bezeichnet. Im übrigen ist in diesem Zusammenhang von einer Unwirksamkeit der Änderung des Bebauungsplanes die Rede.
      Ich frage mich daher, was nun stimmt bzw. woher der zitierte Text stammt.

      Gruß,
      THW Kiel