Wohnmobile am Hafen (Alternativen???)

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      Aktueller Sachstand "Kleine Marsch"

      Zeitpunkt:

      Da hier vor einiger Zeit nach der "Kleinen Marsch" gefragt wurde, möchte ich hier mal kurz über den aktuellen Sachstand berichten. Heute erhielt ich von der Gesamt-Realgemeinde Bleckede eine Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonnabend, den 28.08.2010 um 15.30 Uhr im Bleckeder Haus. In der Abarbeitung vom Tagesordnungspunkt (TOP) 2 wird es um den Pachtvertrag mit der Stadt Bleckede zur Pachtfläche "Kleine Marsch" zur geplanten Erstellung eines Wohnmobilstellplatzes gehen. Es liegt nun also (vorerst) an den Mitgliedern der Gesamt-Realgemeinde Bleckede, ob sie am 28.08. dem Pachtvertrag mit der Stadt Bleckede zustimmen werden. Im Anschluß wird dann auch mit der Umsetzung der Planungen zum Wohnmobilstellplatz zu rechnen sein.

      Gruß,
      THW Kiel
      Warum sollte ich mich mit meinem Wohnmobil dort aufstellen, wo ich auf den Deich gucke. Wenn ich doch am Hafen beim Fährhaus Blick auf die Elbe habe ?
      Mich würden die Planungen der Stadt aber trotzdem interessieren, mit Hinblick auf die Parksituation bei Veranstaltungen wie dem Schützenfest, oder dem Oldtimertreffen.
      Bin in Djibouti Taxi gefahren, nun fürchte ich nichts mehr.
      Hallo THW Kiel !

      Danke für die Information zur außerordentlichen Mitgliederversammlung der Realgemeinde.

      Sehr wichtig zu wissen !!

      Wie schätzt du die Situation ein ?

      Wird die Realgemeinde geneigt sein, das Gelände an die Stadt zu verpachten ??

      Ist die Tragweite der Entscheidung bekannt ??

      Die Stadt plant so viele Aktivitäten, um Radfahrtouristen nach Bleckede zu holen - und verscheucht sie doch gleich wieder durch den schrecklichen Anblick der Wohnmobile !!

      Ich hoffe sehr, dass dieser Wohnmobilplatz Bleckede erspart bleibt - wenn schon ein Geh-Rad-Weg durch einen Kinderspielplatz nicht mehr zu verhindern war !

      In großer Sorge !

      kaja
      @ kaja: Ich kann die Lage momentan nicht wirklich einschätzen, aber ich werde natürlich weiter berichten.

      Soweit ich informiert bin, hat eine Gruppe von Anwohnern versucht, der Realgemeinde das Gelände abzukaufen. Wenn ich nun die Einladung in Händen halte, dann würde ich diese Absicht als zunächst gescheitert betrachten. Weiter ist mir aus Kreisen der Realgemeinde bekannt, daß man sich einig war, das Gelände generell nicht zu verkaufen. Das dürfte auch den nun offenbar mit der Stadt Bleckede angedachten Pachtvertrag (soweit ich weiß auf Erbpacht für 99 Jahre) erklären. So ähnlich sehe ich die Sache für mich auch, wenngleich ich den Platz nach wie vor als sehr unglücklich gewählt erachte. Als Anteilseigner der Realgemeinde habe ich persönlich primär ein Interesse daran, den Besitzstand zu wahren. Das ist mit einer Erbpacht möglich, weshalb ich selbst von dieser Warte her keine Einwendungen hätte. Die Geschichte mit dem angedachten Stellplatz steht wie gesagt auf einem anderen Blatt. Nach einer Abstimmung für den Vertrag mit der Stadt Bleckede würde dieses ohnehin nicht mehr im Einflußbereich der Realgemeinde liegen.

      Eine Einschätzung, in welche Richtung sich die Mehrheit bei der Abstimmung entscheiden wird, ist nur schwer möglich. Es hängt davon ab, wieviele Mitglieder erscheinen und woher diese Mitglieder kommen. Gehört habe ich in der letzten Zeit sowohl Stimmen, die offensichtlich dafür sind als auch Stimmen, die offenkundig dagegen sind.

      Insofern kann ich derzeit nur abwarten und mich überraschen lassen.

      Gruß,
      THW Kiel
      Vielen Dank, THW-Kiel, für deine nächtliche Antwort und für deine versuchte Einschätzung. Dazu habe ich mehrere Fragen: Ich verstehe schon, dass man nach der Verpachtung an die Stadt keinen Einfluss mehr auf die weitere Vorgehensweise hat, aber da man ja weiß, was die Stadt vorhat, könnte man doch im Vorfeld sagen, dass die Fläche aus gerade den Gründen der Verhinderung eines Wohnmobilplatzes an dieser Stelle nicht verpachtet werden sollte.Muss dann nicht die Einstellung sein, wenn ich den Stellplatz an dieser Stelle für unglücklich halte, bin ich gegen eine Verpachtung ? Da die Anwohner die Fläche nicht kaufen können, ist es ihnen dann eventuell möglich zu pachten - gegebenenfalls zu einem höheren Preis als von der Stadt vorgesehen ? Wie sind denn da die sächlichen und rechtlichen Vorgaben ?

      Wochenendgrüße von kaja
      @ kaja: Danke für Deine weiteren Fragen. Scheinbar ist meine letzte Antwort nicht ganz so rüber gekommen, wie ich sie angedacht hatte. Genau das was Du nun beschrieben hast ist der springende Punkt, den ich nicht einschätzen kann. Daher meine Anmerkung, daß ich als Anteilseigner der Realgemeinde zunächst einmal ein Interesse daran habe, das Vermögen zu bewahren. Noch besser wäre es natürlich, dieses zu mehren. Hier ist der nächste springende Punkt. Eine dauerhafte Verpachtung würde der Realgemeinde das Grundstück sichern und zugleich auf lange Sicht Einnahmen bringen. Man hätte also beides.

      Diese Überlegungen stelle ich mir völlig losgelöst von der Frage, ob ich die Sache mit dem angedachten Stellplatz für Wohnmobile nun oder oder schlecht finde. Es können zunächst nur rein wirtschftliche Überlegungen sein. Und hier sehe ich die nächste Schwierigkeit. Bei der Realgemeinde handelt es sich ja um die Gesamt-Realgemeinde Bleckede. Das bedeutet, die Anteilseigner haben ihren berechtigten Grund und Boden überall in Bleckede vereteilt. Da dieses Problem in erster Linie die Anwohner der Kleinen Marsch sowie die in der näheren Umgebung lebenden Anwohner betreffen dürfte, wäre unter Umständen zu erwarten (bzw. zu befürchten) daß viele die wirtschaftliche Komponente als wichtiger einstufen oder es ihnen mehr oder weniger egal ist. Einzelne Stimmen werden hier nicht viel bewirken können, denn es wird auf die Gesamtzahl der Stimmen ankommen. Und hier können wir uns nur überraschen lassen, denn ich kann es absolut nicht einschätzen, wie die Mehrheit sich am Ende verhalten wird.

      Zu der Frage, ob auch die Anwohner ggf. pachten könnten, kann ich nichts sagen. Ebenso wenig kenne ich hier die konkreten rechtlichen und sachlichen Vorgaben.

      In der Hoffnung, daß meine Ausführungen nun etwas klarer sind wünsche ich ebenfalls ein schönes Wochenende.

      Gruß,
      THW Kiel

      Wohnmobile am Hafen (Alternativen???)

      Zeitpunkt:

      Moin,
      ich habe gleich mal einen neuen Thread eröffnet. Vielleicht schreibe ich jetzt auch was dummes, aber warum versucht man nicht einen Wohnmobil-Platz am alten Kieswerk einzurichten? Dort ist doch direkt Platz am Wasser mit separater Zufahrt und das Gelände hat nur einen (oder wenige) Besitzer. Man könnte dort doch auch eine Service Station (Entsorgung) einrichten. Mit einem Abwasser-Pumpwerk müsste man doch alles über den Deich kriegen können. Man könnte einen Radweg direkt am Hafen entlang bauen. Ich fürchte ein Fahrweg für PKW würde beim Bootsverein und als Schleichweg aus Bleckede heraus auf wenig Gegenliebe treffen.
      Mit hinreichender Ausschilderung und gutem Service könnte man da vielleicht sogar ein Geschäft machen...

      Nächtlich Spinnereien??

      Gruß
      Grubert
      Augen auf und durch!

      Eigentlich keine schlechte Idee,

      Zeitpunkt:

      aber wie mein "eigentlich" schon andeutet, habe ich doch Einwendungen:
      Zunächst mal müßte man den gegenwärtigen Eigentümer davon überzeugen, entweder dieses Projekt selber zu realisieren oder eine Teilfläche seines Grundstückes zu verpachten, oder zu verkaufen. Aber gerade der wasserseitige Teil des Grundstückes dürfte auch von seinen Besitzern als das "Sahnestückchen" angesehen werden - sprich, sie würden es wohl teuer verkaufen wollen.
      Die Entsorgung wäre sicher keine Problem, soweit ich vermute wird das dort befindliche Häuschen an die Kanalisation angeschlossen sein.
      Aber jetzt einen Radweg dort entlang unter "Ausschluß" der Innenstadt wäre ja nun das Gegenteil von dem, was mit QiN erreicht werden soll - mehr Besucher der Stadt in die Stadt zu bekommen.
      Aber auch mögliche Nutzer des Platzes würden wohl lieber stadtnäher "stehen" wollen - einfach weil da mehr los ist. Aus diesem Grund soll ja auch in der Nähe des Sportboothafens eine Stele die Bootsleute darüber informieren, wo es zur Stadt geht und dass das gar nicht so weit ist.
      Ich habe sogar meine Zweifel, ob der vorgesehene Platz an der kleinen Masch angenommen werden wird. Auch er liegt vermutlich zu abseits: Man sieht nichts und man wird nicht gesehen!

      bleckMan
      Es grüßt bleckMan
      Moin,
      meine Idee kam aus den Augen eines Wohnmobil-Fahrers zustande.
      Wenn man mit dem Womo unterwegs ist kauft man in einem Supermarkt am "Wegesrand" ein. Wenn man dann am Abend einen Stellplatz sucht ist das oftmals eine Sekundenentscheidung. "Halten wir hier oder fahren wir weiter". Ein anderer Weg zu einem Stellplatz führt über Planung. d.h. die Womo-Anlage muss durch Ihre Lage und Ausrüstung (Grill, Waschmaschine; Duschen, Abwasserentsorgung) so gut und bekannt sein, dass sie in allen Medien (bis hin ins Hans-Hans) auftaucht. Die Nähe zur Stadt ist sekundär. Entweder die Womo-Leute fahren vorher direkt hin oder haben Fahrräder dabei. Ich schätze die Zahl derer die mit dem Womo kommen und am Abend einen Spaziergang von mehr als 4000m machen wollen als sehr gering ein.

      Gruß
      Grubert
      Augen auf und durch!
      Ich bin nach wie vor ein großer Freund der Lösung, die man in Hohnstorf gefunden hat. Dort hat man auf Deichhöhe mit unverbautem Blick auf die Elbe und auf Lauenburg einen Platz für Wohnmoblie hergerichtet. Soweit ich informiert bin, soll es sich dabei um ehemaliges Grundstück der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung handeln.
      Auf Bleckeder Verhältnisse umgemünzt würde ich ein solches Grundstück am Tonnenhof sehen.
      Leider habe ich keinerlei Ahnung, ob das realistisch gewesen wäre. Ob man es überhaupt mal in Erwägung gezogen hat. Schließlich hätten Wasser- und Schiffahrtverwaltung und Naturschutz hier sicher ein Wörtchen mitzureden gehabt. Nicht übersehen werden sollte auch, daß dieser Standort recht weit von der Innenstadt entfernt liegen würde.

      Aktuell ist ohnehin erstmal davon auszugehen, daß der Standort Kleine Marsch der Standort werden wird. Immerhin gibt es hier schon einen unterschriftsreifen Pachtvertrag. Erst dann, wenn es nicht zu einem Pachtvertrag zwischen der Realgemeinde und der Stadt Bleckede kommen sollte, wird man sich über Alternativlösungen Gedanken machen müssen.

      Ich selbst halte den Standort Kleine Marsch aber nach wie vor auch nicht für die glücklichste aller möglichen Lösungen. Das hatte ich an anderer Stelle bereits deutlich gemacht weshalb ich mir hier eine Wiederholung sparen werde.

      Gruß,
      THW Kiel
      Oje, bleckMan, da habe ich mich ja schrecklich missverständlich und ungeschickt ausgedrückt !!

      Ich habe nichts gegen Wohnmobile und schon gar nichts gegen ihre Fahrer. Einer meiner (mehr oder weniger) heimlichen Wünsche wäre es sogar, mal ein Wohnmobil für eine Urlaubsfahrt auszuleihen. Da ich aber zu den "schrecklichen" Automatikfahrern gehöre und annehme, dass es Wohnmobile wohl mit Automatikgetriebe nicht geben wird, ist der Wunsch unerfüllt geblieben.

      Was ich eigentlich ausdrücken wollte ist, dass ich die Kleine Masch für sehr ungeeignet als Wohnmobilstandort halte und mir einen geeigneteren Standort wünschen würde.

      Einen sonnigen Gruß nach Bleckede

      kaja
      Wer Sanitäranlagen und eine Absaugvorrichtung für die Bordtoilette benötigt wird natürlich einen Campingplatz ansteuern, aber wer einfach nur übernachten möchte stellt sich dort hin wo er keinen stört und ihn keiner stört. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es rechtliche Probleme mit der Standzeit am Hafen gibt, solange man dort nicht seinen Sommerurlaub über Wochen verbringt.
      Bin in Djibouti Taxi gefahren, nun fürchte ich nichts mehr.