QIN - Bauliche Gestaltung / Deichquerung

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      Ich würde von einer Mischung aus Eigentor und Franktionstreue ausgehen. Wobei ja immer davon auszugehen ist, daß er sich in freier Ausübung seines Willens und freier Würdigung der Gewissenslage so entschieden hat. Wie oben bereits erwähnt, haben wir ja keine Fraktionszwänge oder anderen Druck. Also kann es nur seine ganz persönliche Entscheidung sein. Es lebe die Biertisch-Demokratie!

      Gruß,
      THW Kiel
      @ Anthony: Daher kommen ja meine Zweifel an Fraktionszwängen und ähnlichem. Es wird sich jeder frei entschieden haben und es wird jeder das Beste für Bleckede als Ganzes im Auge gehabt haben. Anders kann ich mir den politischen Entscheidungsfindugsprozeß nicht erklären. Im übrigen ist es zu begrüßen, daß unser Rat mit einem so hohen Maß an Weitsicht agiert und stets alle Interessen im Blick hat.

      Gruß,
      THW Kiel
      @ Anthony: Du hast mich leider mißverstanden. Ich meinte mit meiner Anmerkung Bleckede als Ganzes - also inklusive der Ortsteile. Wobei ich zugebe, daß es auch Ausnahmen gibt. So hat ein Ratsherr aus Radegast vor nicht allzu langer Zeit bekundet, daß ihm Neuhaus und Dahlenburg sehr (offensichtlich mehr als Bleckede) am Herzen liegen.

      Gruß,
      THW Kiel
      Man muss wohl feststellen, das jetzt mit Steuergelder wieder privaten Investoren Konkurenz gemacht wird! Leider wird hier nicht überlegt. Wenn der ADAC als Betreiber auftritt, hätte er auch alle Planungs und Baukosten tragen müssen. Jetzt zahlt der Steuerzahler und eine Gesellschaft macht die Gewinne. Ich glaube nicht, dass der ADAC hier gemeinnützig tätig ist. Und was passiert, wenn der Betreiber später abspringt, weils sich nicht lohnt? Übernimmt die Stadt dann den Betrieb (würrde aber nur Kosten verursachen, sonst würde sich ja ein Betreiber finden um den Gewinn ab zu schöpfen )oder bleibt die Stellfläche oder wird sie zurück gebaut? Also das Riskio trägt zu 150 % der Bürger.
      Ich denke mal Gebühren müssen gezahlt werden. Da der ADAC keine Investitionskosten (oder nur geringe) haben wird werden wohl die Kosten überwiegen aus lfd. Betriebkosten und Personalkosten bestehen. UND WIESO SOLLTE JEMAND ETWAS MACHEN, WENN NICHTS ÜBER IST? (AUSSER DER STAAT natürlich)
      So wie Herr Bürgermeister Böther es bei der Information der Mitglieder der Realgemeinde vorgestellt hat wird es so laufen, daß die Stadt Bleckede das Areal zum gliechen Pachtzins, den sie selbst zahlen wird an den ADAC weiterverpachten wird. Das sollen 1.200 EUR pro Jahr sein. Dem ADAC wird eine Instandhaltungspflicht obliegen. So wie ich es damals gehört habe, soll an der Zufahrt ein Automat installiert werden, an dem interessierte Wohnmobilisten ein Ticket erwerben können. Dieses Ticket wird zugliech eine Art Gutschein enthalten mit dem die Wohnmobilisten bei Bedarf ihre Toilette in Alt Garge auf dem Campingplatz entsorgen können. Auch sollen Wohnmobilisten durch den Erwerb eines Tickets in Bleckede die Möglichkeit erhalten, Strom zu beziehen.

      Wie es nun im einzelnen umgesetzt wird, bleibt wohl zunächst abzuwarten.

      Gruß,
      THW Kiel
      Hmm, ein Ticket ziehen / bezahlen für einen Platz hinterm Deich ?(
      Oder Gratis an der Elbe stehen (wenn kein Hochwasser ist).
      Ob dieser Platz in Zukunft gut angenommen wird ?

      Wenn dieser Platz dann einen Automat für die Tickets bekommt, wird dieser Platz doch auch bestimmt eingezäunt werden. Wo parken dann die Besucher des Schützenfestes, oder des Oldtimer - Treffen ?
      Bin in Djibouti Taxi gefahren, nun fürchte ich nichts mehr.
      Ich habe in Erfahrung bringen können, dass der Wohnmobil-Stellplatz in Bleckede in keinster Weise zu den Campingplätzen in Konkurrenz gehen will, im Gegenteil, wenn die Wohnmobile erstmal in Bleckede angekommen sind, werden sie auf alle Fälle auch die anderen Campingplätze ansteuern.
      Auch die 60.000,-- Euro werden allein vom ADAC übernommen.
      Scheißhausparolen!!

      Gruß
      ... Anthony ...

      Nobbes schrieb:

      Der Staat sollte sich den Markt alleine entwickeln lassen.


      Gerade das wird leider nicht getan. Statt dessen werden mal eben satte 190.000.000.000 EUR aus Steuermitteln in eine Bank gestopft, in der ein geldgieriges und weltfremdes Managerpack etwas viel Monopoly mit echtem Geld gespielt hat...
      Und wenn ein in Wirtschaftsfragen höchst kompetenter Minister in Kiel zur Krise einer dem Land Schleswig-Holstein teilweise gehörenden Bank sagt, daß eine Pleite die für den Steuerzahler günstgste Lösung ist, dann wird er zur Belohnung postwendend vom Ministerpräsidenten seines Amtes enthoben.

      Im Hinblick auf den Wohnmobilstellplatz wurde mehrfach darauf hingewiesen, daß Hilfen in gewissem Umfang sein müßten. Von einer überregionalen Vermarktung des hauseigenen Campingplatzes durch den ADAC würde schließlich die gesamte Region profitieren. Indirekt wird also auch hier durch einen Teil der Mittel der QIN investiert werden.

      Dabei fällt mir noch eine andere Frage ein. Hieß es Mitte August nicht noch, daß an der Deichquerung "in Kürze" Granitplatten aus China für neue Stufen geliefert werden sollten? Oder ist der Kahn inzwischen irgendwo auf den sieben Weltmeeren untergegangen oder von Piraten überfallen worden?

      Gruß,
      THW Kiel
      Habe gerade noch einmal auf bleckede.de im Ratsprotokoll vom 17.06.2010 nachgelesen. Hier heißt es:
      Betreff: Anlegung eines Wohnmobilstellplatzes auf der "Kleinen Marsch", Grundsatzbeschluss und Anfrage UWB vom 10.05.2010
      Status: öffentlich Vorlage-Art: Beschlussvorlage
      Verantwortlich: Wilfried Schuldt
      Federführend: Bauamt
      Beratungsfolge:
      Rat der Stadt Bleckede Entscheidung
      17.06.2010 Sitzung des Rates der Stadt Bleckede -vorläufige noch nicht genehmigte Niederschrift- geändert beschlossen
      Verwaltungsausschuss Vorberatung







      Sachdarstellung:
      Der Wohnmobiltourismus hat in den letzten Jahren insbesondere in den Sommermonaten stark zugenommen und auch vermehrt Wohnmobilbenutzer nach Bleckede geführt. Nachdem diese anfänglich am Hafen und auf den Schützenplatz übernachteten, wurde die Nutzung durch räumliche Abgrenzungen bzw. Beschilderung eingegrenzt, mit dem Ziel, einer verstärkten Nutzung des ADAC Campingplatzes in Alt Garge. Es hat sich gezeigt, dass der Bedarf in Bleckede nach wie vor vorhanden ist. Zusammen mit dem ADAC und dem Landkreis Lüneburg wurden verschiedene Plätze im Hafenbereich sowie innenstadtnah untersucht. Letztendlich hat sich der Platz auf der „Kleinen Marsch“ als die beste Alternative herausgestellt.

      Die Fläche ist im Bebauungsplan Nr. 21 „Schützenplatz/Kleine Marsch“ als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Bedarfsparkplatz“ ausgewiesen. Die Fläche wurde von der Stadt von der Realgemeinde angepachtet. Die derzeitige Ausweisung im Bebauungsplan deckt nicht die Einrichtung eines Wohnmobilstellplatzes ab. Aus diesem Grunde hat der Verwaltungsausschuss beschlossen, den Bebauungsplan Nr. 21 „Schützenplatz/Kleine Marsch“ zu ändern, mit dem Ziel, dort einen Wohnmobilstellplatz einzurichten. Derzeit findet die öffentliche Auslegung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange zum Änderungsverfahren statt.

      Mit der Realgemeinde wird derzeit über den Ankauf bzw. über ein Erbbaurecht für diese Fläche verhandelt. Grundsätzlich besteht seitens des Realverbandes Bereitschaft, die Fläche zu veräußern bzw. ein Erbbaurecht zu bestellen.

      Der Rat wird gebeten, die Anlegung des Wohnmobilstellplatzes an diesem Standort zu beschließen. Die Finanzierung der Maßnahme ist aus Konjunkturpaket II Mitteln vorgesehen.
      Einschließlich Eigenmittel stehen 60.000,00 EUR zur Verfügung.

      Zu diesem Tagesordnungspunkt liegt auch ein Antrag der UWB Fraktion vor, der als Anlage beigefügt ist. Die Fragen werden wie folgt beantwortet:

      Zu a) Die reinen Baukosten für diese Maßnahme werden mit ca. 60.000,00 EUR geschätzt.

      Zu b) Die Stadt ist weiterhin in Verhandlung mit der Realgemeinde.

      Zu c) Den Betrieb des Wohnmobilstellplatzes wird der ADAC Alt Garge übernehmen.


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      Beschlussvorschlag:
      Der Rat der Stadt Bleckede beschließt, auf der „Kleinen Marsch“ einen Wohnmobilstellplatz anzulegen.


      Also damals hat die Stadt noch die Kosten getragen. Leider habe ich nichts über die Vereinbarung zwischen Stadt und ADAC gefunden.
      Quelle : www. bleckede.de Politikinformationen
      Vielleicht müßten wir dazu vertragliche Details aus dem Vertrag zwischen der Stadt und dem ADAC kennen? Bei der Information der Anteilseigner der Realgemeinde wurde deutlich, daß die Stadt Bleckede die Vertragspartnerin der Realgemeinde sein wird. So wird die Stadt Bleckede die Forderung über die aufzubringende Pacht von 1.200 EUR p.A. an den ADAC weiterreichen. Interessant wäre, ob und inwieweit auch andere Kosten weitergereicht werden. Oder fungiert der ADAC möglicherweise soagr als Bauherr für die Herrichtung als Wohnmobilstellplatz? Dagegen würde allerdings sprechen, daß die Vertragsregularien zwischen der Realgemeinde und der Stadt Bleckede vorsehen sollen, daß die Stadt Bleckede den Platz nach Ablauf der Pacht in dem Zustand, wie sie ihn übernimmt, an die Realgemeinde zurückgibt. Schon hieraus läßt ablesen, daß die Stadt nicht aus der Verantwortung heraus ist und dieses wohl auch nicht sein wird.

      Gruß,
      THW Kiel

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