Zehntscheune

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  • Zehntscheune
    Die sogenannte „Zehntscheune“, ein Fachwerkbau mit Vollwalmdach, wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Als Zehntscheune wurde im Mittelalter ein Lagerhaus bezeichnet, das zum Aufbewahren der Naturalsteuer – des „Zehnten“ – diente.

    Zur Finanzierung der Kirche, der Grundherren und des Landesherrn wurde von den Bauern die regelmäßige Abgabe eines Anteils der landwirtschaftlichen Erträge als großer Zehnt (Getreide, Obst, Groß- und Kleinvieh) und kleiner Zehnt (Eier, Milch, Butter) eingefordert.

    Gegenüber im Stadtpark: Gedenkstein für die ermordeten Juden Bleckedes.

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