Ausflug zum Schieringen im Jahre 1906

  • Lüneburg - [lexicon]Bleckede[/lexicon] - Schieringen


    (Tagestour.)


    Man benutzt die [lexicon]Kleinbahn[/lexicon] über [lexicon]Bleckede[/lexicon] bis Schieringen, wo der Zug bis dicht an das Forsthaus Schieringen fährt. (Hegemeister Förster Martens, woselbst auch Erfrischungen zu haben sind. Größere Gesellschaften mögen sich vorher anmelden). Der Schieringer Wald zählt unstreitig mit zu den schönsten Waldpartien der ganzen Umgegend, die Spaziergänge sind reizvoll und lohnend in hohem Maße. Man besuche, event. unter Führung des Försters, das etwa 20 Minuten vom Forsthause entfernte Hünengrab, eines der schönsten Norddeutschlands. In unmittelbarer Nähe der >>Opferberg<<. Ein ganz herrlicher, romantischer Weg führt bis dicht an die Elbe (Der [lexicon]Wohld[/lexicon]). Um nicht nach Schieringen zurückzukehren, geht man nach [lexicon]Barskamp[/lexicon] oder Göddingen auf schönem Waldwege, oder nach [lexicon]Bleckede[/lexicon], hier allerdings teilweise sonniger Weg (2 Std.) und kehrt von einem dieser Orte mit der Bahn nach Lüneburg zurück. (NB. Nach Schieringen kann man auch gelangen, wenn man die Staatsbahn bis Dahlenburg benutzt und von da mit der [lexicon]Kleinbahn[/lexicon] bis Tosterglope oder Schieringen fährt).


    (Entnommen einem Reiseführer über Kleinbahntouren ab Lüneburg aus dem Jahre [lexicon]1906[/lexicon])


    Gruß,
    THW Kiel