• Was gibt es neues aus [lexicon]Bleckede[/lexicon]?
    ->na das Fährhaus hat (zum Teil) wieder geöffnet.
    Wir waren Himmelfahrt dort, ein Zelt war aufgebaut und man konnte zur "Baustellenparty" diverse Getränke sowie Kaffee/Kuchen erwerben.
    Na dann warten wir mal ab, wie es dort weitergeht.
    In der letzten Zeit war das Fährhaus ja wirklich kein schöner Anblick..

  • Ja, inzwischen wurde es gänzlich in weiße Farbe "getaucht".


    So, wie ich gehört habe, soll dieses Jahr im Fährhaus nichts mehr passieren. Statt dessen soll es einen Sommerbetrieb im Zelt geben. Ferner habe ich gehört, daß das Fährhaus sobald wie möglich abgerissen werden und dann an gleicher Stelle (in anderer Bauweise) neu aufgebaut werden soll. Diese "andere Bauweise" scheint das Streitthema zu sein. Man hofft offensichtlich, zur Sommersaison [lexicon]2008[/lexicon] ein neues Fährhaus präsentieren zu können.


    Gruß,
    THW Kiel

  • HAt denn schon einer gehört wie diese andere Bauweise aussehen soll? Sicherlich ist es strittiges Thema aber man sollte denke ich auch bedenken, dass wenn man es so lassen würde beim nächsten Hochwasser wieder mit untergeht.
    Gut lassen wir uns mal überraschen. Wer ist denn der Besitzer?


    gruß astramann

  • @ astramann:


    Allesm was ich weiß, sind Gerüchte, die unter Umständen mit etwas Vorsicht zu genießen sind. Deshalb werde ich an dieser Stelle keine weiteren Details dazu einstellen.


    Sicher sein dürfte nur, daß es bautechnische bzw. baurechtliche Probleme gibt.


    Gruß,
    THW Kiel

  • Moin,
    für die bautechnische Umsetzung gab es heute einen Vorschlag in der Landeszeitung. Ich habe extra noch einmal auf das Datum geschaut - Nein, es ist nicht der erste April -
    Aber mehr fällt mir dazu nicht ein. Übrigens, ein Mitarbeiter oder gar Michael Thies selbst hat sich ja auch hier im Forum angemeldet. Vielleicht können wir ja so mal Informationen aus erster Hand bekommen.


    Wäre doch mal etwas wirklich Neues...
    sonst sorgen wir ja nur für die Verbreitung von Informationen aus zweiter bis siebter Hand ... :)
    Gruss
    Grubert

  • @ Grubert: Ja, an einen (verspäteten) Aprilscherz habe ich dabei im ersten Moment auch denken müssen.


    @ Wolf: Das Einstellen des Berichtes werde ich nachholen.


    An dieser Stelle nur soviel: Dieser sehr futuristische Plan dürfte wohl keine bis nur eine ganz minimale Chance auf Umsetzung haben. Denn, wenn wir einerseits von Naturschutz, Nationalpark und/oder Biosphärenreservat reden (und in diesem Zusammenhang auch davon, daß Bauten sich in diese Naturlandschaft einfügen müssen), dann können wir allein daraus schon erkennen, daß ein derartiges Projekt vor dem gegebenen Hintergrund nicht umsetzbar erscheinen würde.


    Gruß,
    THW Kiel

  • Was mir bei der Sache aufgefallen ist, ist der Deichschutz.
    Da der Steg ja vom Deich irgendwo auf Höhe Schießhalle anfangen müßte.
    Das heißt das am Deich selbst und vor dem Deich Fundamente angelegt werden müssten.
    Und neu Bebauung und Erdarbeiten sind im Abstand von 50 Metern beidseits des Deiches meines Wissens nach nicht erlaubt.
    Dazu kommt das der Deich im Falle einer Hochwasserkatastrophe wie [lexicon]2002[/lexicon] und [lexicon]2006[/lexicon] eh nur vom Deichschutz und von Einsatzkräften betreten werden darf.
    Naja lassen wir uns überraschen.


    Es kann ja nur besser werden als das was wir die letzten Monate hatten.

  • Moin,
    mich erreichte heut am Morgen ein kleiner Brief mit der Bitte den Text hier im Forum mit Namen zu veröffentlichen.


    Zitat

    Fährhaus auf Stelzen
    Büsche und Bäume wurden entlang der Elbe abgeholzt, wegen der Fliessgeschwindigkeit des Elbstromes. Jetzt endlich kommt Ersatz, ein Steg aus Stahlträgern 3,50m hoch ca. 200m lang. Er passt harmonisch in die Landschaft und an die Hafeneinfahrt (oder nicht?) Auch als Sperre bei Eisgang oder für Treibgut bestens geeignet. der Steg schafft auch Arbeitsplätze, denn er muss im Winter von Schnee und Eis befreit werden.


    Aber warum dann nicht gleich eine richtige touristische Attraktion? Eine Seilbahn oder ein Sesselliftvom Schloss zum Fährhaus, ganzjähriger Betrieb. Da kann man alles an der Elbe richtig von oben herab geniessen.


    Michael Köpcke, [lexicon]Bleckede[/lexicon]

  • Lieber Michael Köpcke!


    Das, was Sie umschrieben haben, trifft es ziemlich genau. Warum denn nur kleckern, wenn man besser klotzen kann? Das einzige, was mir daran noch fehlt, ist der sechsspurige Autobahn-Anschluß mit einem sogenannten "Drive-In-Schalter"...


    Ich kann mich noch gut an ein Gespräch, das ein ehemaliger Fährhaus-Wirt ca. [lexicon]1990[/lexicon] mit Gästen geführt hat, erinnern. Seine damalige Idee war der Einbau einer Hydraulik, mit der man das Fährhaus bei herannahendem Hochwasser um 3,50 Meter anheben könnte.


    Neue Ideen und Vorschläge rund um das Fährhaus sind nicht so neu.


    Gruß,
    THW Kiel

  • Häme hat noch nie etwas Neues aufgebaut


    Warum nicht einfach mal froh sein, das einer Ideen und Geld hat was
    in und für [lexicon]Bleckede[/lexicon] umzusetzen..


    Es braucht ja keiner hinzugehen aber der alte Zustand war ja wohl doch unzumutbar.


    Stege gibt es in [lexicon]Bleckede[/lexicon] ja regelmäßig bei Hochwasser, erstaunlicherweise werden sie dort dann sehnsüchtig erwartet....


    Ich denke man muß und etwas grösser denken um überhaupt was auf die Reihe bzw genehmigt zu bekommen bei den Kleingeistern überall ...


    Erdmännchen

  • @ Erdmännchen: Mit Häme hat es weniger zu tun, eher mit Realität.


    Wie zuvor bereits ausgeführt, dürfte es im Hinblick auf den Naturschutz und den Deichschutz erhebliche Probleme in der Umsetzung dieser Ideen geben. Das sind Tatsachen, die wir nicht wegdiskutieren können. Vermeintlich gute Ideen helfen einfach nicht, wenn diese aufgrund der örtlichen Gegebenheiten von vornherein unrealistisch erscheinen!


    Gruß,
    THW Kiel

  • Moin,
    na, da haben sich wohl zwei gefunden was?? ;););)


    Aber zum Thema:


    Das Fährhaus ist einfach ein Problem. Im Sommer hat es halt die beste Lage für ein Ausflugsrestaurant. Man könnte am frühen Morgen mit fliegendem Frühstück da schon die Laufkundschaft versorgen.
    Im Winter sieht es genauso aus. Bis auf die Tatsache, dass dort das Wasser etwas höher stehen kann.(Na, es soll ja auch mal im Sommer oder so...)


    Für einen Neubau, der wie auch immer ausgeführt werden könnte, sind erstmal die Genehmigungsverfahren und die Geldgeber entscheidend.


    Beides sehe ich als grössere Hürde als unsere Postings über diesen Zeitungsartikel.
    Ich selbst habe Michael Thies am Samstag als er auf dem Weg zum Fährhaus war getroffen. Ich hatte aber leider keine Zeit und Gelegenheit ihn auf dieses Projekt anzusprechen. Evtl. hat ja irgendwer mit ihm noch gesprochen... Evtl. gibt es ja Neuigkeiten...


    Und warum denn ein Steg zum Fährhaus? Lasst ihn das Haus auf Stelzen setzen und dann eine kleine Seilfähre mit versetzbaren Pontons für das Hochwasser bauen.(Geht doch bei der grossen Fähre auch)


    Wenn es klappt ist das wunderbar. Wer wird das genehmigen und wer wird Geld dafür geben?


    Gruss
    Grubert

  • Wenn Michael sagt, das Geld nicht unser Problem sein sollte sondern das er es für das Projekt geklärt hat, dann sollte im geglaubt werden.


    Gerade Micheal Thies hat ja wohl bewiesen, das er in der Lage ist sich
    marode Bleckeder Gebäude anzunehmen.
    Ausser Herrn Hoppe ist mir niemand bekannt der so viel in der Innenstadt wieder historisch instandgesetzt hat.


    Jeder kann sich ja den Prospekt anschauen und sieht wer noch dahinter steht,


    ..........trinkt dort einen Cafe und wartet doch einfach ab.



    Erdmännchen

  • @ Erdmännchen: Einen Kaffee trinken und einfach abwarten? Das könnte man natürlich tun. Aber, warum denn das? Dieser Gedanke geht klar gegen die Idee eines Forums insgesamt! Schließlich geht es hier um Meinungen... Die Tatsache, daß andere hier geäußerte Meinungen nicht mit Deiner Meinung konform gehen, rechtfertigt noch lange nicht, diese Meinungen mehr oder weniger abzutun und anderen durch die Blume das Wort abzuschneiden.


    Am Rande sei noch bermerkt, daß es neben den bereits genannten Personen noch einige weitere gibt, die sehr viel für den Erhalt und die Sanierung von Gebäuden in der Bleckeder Innenstadt getan haben.


    Zudem müssen wir gerade das Thema Deichschutz im Hinblick auf die Ideen zum Neubau des Fährhauses besonders ernst nehmen. Bei den Hochwassern der Jahre [lexicon]2002[/lexicon] und [lexicon]2006[/lexicon] haben wir alle gemerkt, wie wichtig die Deiche für uns sind. Es ist davon auszugehen, daß wir in den nächsten Jahren noch öfter derartige Hochwasser erleben werden. Vor diesem Hintergrund wäre es geradezu frevelhaft, sich keine Gedanken über die Sicherheit der Deiche zu machen. Und, der vorgeschlagene Steg beeinträchtigt die Sicherheit der Deiche nun mal - insbesondere im Winter bei Eisgang und Hochwasser würde das eine kaum mehr kalkulierbare Bedrohung für uns alle darstellen.


    Gruß,
    THW Kiel

  • Erfahrung vom Steg beim Hochwasser in Altwendischthun:


    Es ist ein suuuuper Müllsammler ... alle zwei Stunden mit Wathosen ins Wasser und Schilf, Treibholz und andere Dinge entfernen ... sonst wird die Wasserlast zu gross ...


    Naja ... mal sehen ...

  • Prinzipiell wäre es für [lexicon]Bleckede[/lexicon] nur gut, wenn dort statt des alten Fährhauses
    etwas neues entstehen würde.Das alte Model war nach den letzten Hochwassern
    hygienisch höchst bedenklich, weil es an einigen Stellen schlicht nicht gereinigt
    werden konnte und eigentlich schon gar keine Konzession mehr hätte haben dürfen.
    Ob die Pläne für ein neues Fährhaus aber so in die Tat umgesetzt werden
    müssen wir erst einmal abwarten. Da werden sicher auch die Herren vom NWLKN
    ein Wörtchen mitreden.


    Borussia

  • Erdmännchen
    Herr Thies hat aber auch schon bewiesen wie gut er Gebäude im Hochwassergebiet bauen lassen kann,bleibt nur zu hoffen daß das Fährhaus nicht ein Stück zu tief gebaut wird wie sein Haus in Alt Wendischtun.
    Und dann im Falle eines Hochwassers absäuft oder mit übermäßigem Aufwand von Einsatzkräften gesichert werden muss.

  • <grübel> Ich bin mir ja nicht sicher, ob es nur eine Märe ist, die mir da im Kopf herumspuckt, aber ist das bestehende Fährhaus, naja zumindest sein Grundstock, nicht gegen den Willen der Obrigkeit in einer Nacht-und Nebelaktion enstanden und dann nicht mehr abgerissen worden? Also warum nicht abreissen und der Gerechtigkeit endlich zum Ziel verhelfen? <polemik.exe aus>


    Was die Hochwassersicherheit angeht: Warum da nicht mal nach "drüben" schaun und sich ansehen wie man das macht? Klassich, effektiv & stilvoll mit einem Hausberg.


    Was den Besuch bei Hochwasser angeht: Da lässt sich bestimmt eine Lösung durch Stege oder besser einen Bootspendelverkehr realisieren. Eine Attraktion für [lexicon]Bleckede[/lexicon] mehr, bevor es ganz in den Dornröschenschlaf versinkt und für Lüneburg und Hamburg bald als Schlafstadt nur noch nummeriert auf Landkarten auftaucht.