Beiträge von Grubert

    Moin,


    ja, eine gelungene Sache, kann man schon sagen! Angefangen beim Wetter. Am Samstag regnete es noch junge Hunde und heute ist es auch nicht so toll. Aber Gestern bei der Wanderung, einfach super!


    Wir hatten im Vorfeld eine große Anzahl von Anfragen, sa dass wir schon am Mittwoch die Veranstaltung als "ausgebucht" deklariert hatten. Bei dem guten Wetter waren dann auch noch ein paar mehr Leute als angemeldet gekommen und so standen wir dann vor ca. fünzig Gästen. Aber unsere große Sorge, die Verständigung stellte sich als unbegründet heraus. Die Zahl der Teilnehmer zeigte uns dann wie groß das Interesse an diesem Teil unserer regionalen Geschichte ist. Im Gespräch mit den Gästen wurde auch von diesser oder jener Kindheitserinnerung gesprochen. Viele Gäste bedankten sich bei Jens Lohmann und mir weil wir als Bleckeder auf der einen Seite die regionalen Aspekte in der Geschichte mit beschrieben, auf der anderen Seite, durch unsere mittlerweile lange Arbeit in den Archiven in Lüneburg und

    Bleckede

    , einen breiteren Überblick geben konnten. Ob es sich nun um die Geschichte der Eisenbahn oder die Geschichte der Entwicklung der

    Stadt Bleckede

    handelte.


    Fazit:


    1. Die Wanderung muß im Frühjahr

    2013

    wiederholt werden!


    2. Es hat unglaublich Spaß gemacht (obwohl ich am Anfang wieder fürchterlich aufgeregt war...)!


    3. Bleckeder Geschichte lässt sich eben auch direkt vor Ort vermitteln.

    Moin,
    es ist amtlich und beschlossen:
    Samstag, der 13. Oktober ab 14.00 Uhr.
    Treffpunkt: Lagerschuppen der

    Stadt Bleckede

    , Zufahrt über "Robert-Koch Str


    Eine Wanderung zur Spurensuche zum ehemaligen Marine-Nachschublager "Ölhof

    Bleckede

    ".
    Henning Bendler und Jens Lohmann möchten vor Ort Informationen zur Geschichte dieser Anlage aus der Zeit von

    1916

    bis

    1945

    vermitteln.Die Wanderung beginnt mit einer kleinen Einführung und wir insgesamt ca. 2 Stunden dauern.
    Bitte beachtet, dass die Wanderung bei schlechtem Wetter (Regen,Regen, oder Regen) nicht stattfinden kann und denkt bitte an geeignete Kleidung.


    Die Führung kostet für Gäste 3 €, für Mitglieder des Kultur- und Heimatkreises

    Bleckede

    ist sie frei.


    Gruß
    Grubert

    Versprochen ist versprochen...
    Auf einer Schulwandkarte, die von Wilhelm Otte, Lehrer (vermutl. in

    Bleckede

    ) um ca.

    1905

    erstellt wurde ist uns aufgefallen, dass bei

    Alt Garge

    eine Feldbahn eingezeichnet war.
    Alt_Garge Feldbahn 1.jpg
    Wenn man den Verlauf der damaligen Gemeindegrenzen beachtet stellt sich heraus, dass diese Feldbahn nur zu einem kleinen Teil auf dem Boden der Gemeinde Garge bestand.
    Trotzdem wurde weiter nach Dokumenten über diese Feldbahnanlage gesucht. Zeitzeugen berichten, dass hier die Kies-Loren zuerst von Pferden später von Motorfahrzeugen gezogen wurden. Diese Feldbahnanlage bestand bis

    1945

    . In den Jahren

    1943

    bis

    1945

    kreuzten im Bereich vor dem heutigen Bahnhof

    Alt Garge

    die Gleisanlagen der Feldbahn die normalspurigen Gleise der Anschlußbahn der

    HEW

    .

    1942

    wurde ein Plan dieser Feldbahnanlage erstellt. (Fa. Müller,

    Barskamp

    )
    Karte-pfahlberg_bahn1942.jpg
    Die gleiche Firma Müller erstellte

    1921

    eine weitere Feldbahnanlage in

    Alt Garge

    hier existieren ebenfalls Pläne.
    Karte-wohld_bahn1921.jpg alt_garge_feldbahnen_ca1930_1.jpgKarte-wohld_bahn1921_2.jpg
    Auf dieser Feldbahnlinie kamen ebenfalls Motorfahrzeuge zum Einsatz.Von der Verlade-Stelle an der Elbe existieren einzelne Fotos.
    Kieswerk.jpg Verladung Elbe.jpg
    Wobei an der Elbe und

    am Hafen

    Verladestellen existiert haben. Welche Verladestelle bzw. welcher Kiesabbau hier fotografiert wurde kann ich nicht sagen.

    Moin,
    ein Termin im neuen Jahr den ich hier empfehlen möchte:
    Kultur und Heimatkreis

    Bleckede

    :


    Samstag, 04.02.

    2012

    14:00 Uhr ,

    Bleckede

    , Ölhof, Städt. Baracke (Zufahrt über die Robert-Koch-Str.)
    Heimatgeschichtliche Wanderung

    Spuren des Marinenachschublagers Ölhof in

    Bleckede


    Auf dieser heimatgeschichtlichen Wanderung möchten Henning Bendler und Jens Lohmann Ihnen die Geschichte des ehemaligen Marinenachschublagers Ölhof in

    Bleckede

    vor Ort etwas näher bringen.
    Die Wanderung wird etwa 1 1/2 Stunden gehen. Bitte beachten Sie, daß die Wanderung bei hohem Schnee nicht stattfinden kann und denken Sie bitte an geeignete Kleidung.
    Die Führung kostet für Gäste 3 €, für Mitglieder des KHK ist sie frei.


    Anmeldungen bitte bei Jens Lohmann unter Tel. (05852) 9800 oder unter lohmann.

    bleckede

    (at) t-online.de


    Gruß
    Grubert

    Spät, aber es gehört auch dazu...
    Ich habe von Otto Telschow im Zusammenhang mit der Aktion T4 gelesen.
    Kurz zur Erklärung:
    Die Euthanasiemorde in der NS-Zeit oder Aktion T4 ist eine nach dem Zweiten Weltkrieg gebräuchlich gewordene Bezeichnung für die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Psychiatrie-Patienten und behinderten Menschen durch SS-Ärzte und -Pflegekräfte von

    1940

    bis

    1941

    . Neben rassenhygienischen Vorstellungen der Eugenik sind kriegswirtschaftliche Erwägungen zur Begründung herangezogen worden. Gleichzeitig mit ersten kirchlichen Protesten wurden die Tötungen nach erfolgter „Leerung“ vieler Krankenabteilungen nicht mehr zentral, sondern ab

    1942

    dezentral, weniger offensichtlich fortgesetzt.
    (

    Quelle

    : wikipedia.org/wiki/Aktion_T4)


    Zitat: Der erste Transport von Patienten aus der damaligen Provinzal Heil- und Pflegeanstalt in Lüneburg vom 7. März

    1941

    wurde nach der Erinnerung des damaligen Direktors der Anstalt Lüneburg vom zuständigen Gauleiter direkt angewiesen: (Aussage vom 11.Dezember

    1962

    :(
    "Ich erinnere mich noch genau an einen Vorfall, der sich einen Tag vor dem ersten Transport der erwachsenen Geisteskranken aus Lüneburg ereignete. An diesem Tag kam der damalige Gauleiter und Verteidigungskommissar von Ost-Hannover, Telschow, in mein Dienstzimmer in voller Uniform und erklärte, wenn jetzt Transporte von Geisteskranken aus der Lüneburger Anstalt angeordnet würden, so hätte ich mich dem zu fügen, weil es sich um Anordnungen der Reichsleitung handele und er als Reichsverteidigungskommissarhabe mir mitzuteilen, dass ich diese Anordnung zu befolgen hätte. Damals wusste ich aber noch gar nicht, was es mit diesen Transporten auf sich hatte. Ich erfuhr das erst später nach dem zweiten oder dritten Transport und auch durch Dr. [Name], der von seinem umgekommenen Schwager erzählte." Zitat Ende.


    Quelle

    : Psychiatrie im Nationalsozioalismus und die Bildungs- und Gedenkstätte "Opfer der NS-Psychiatrie" in Lüneburg (Seite70/71) von Dr. Raimond Reiter; Tectum Verlag Marburg;

    2005


    Weitere Informationen
    Direkter Link zur Seite der Bildungs- und Gedenkstätte Opfer der "NS-Psychiatrie" in Lüneburg
    http://www.pk.lueneburg.de/gedenkstaette/t4-aktion.html
    Direkter Link zur Seite des Gedenkortes der Aktion T4 in Berlin:
    http://gedenkort-t4.eu/

    Moin,
    die Buche speichert ca. 2% mehr Wasser als die Eiche. Auf der Fläche war ein Eichenbestand im Unterholz mit Baumhöhen bis zu 5m.
    Sicher, diese Eichen konnten da sie ja krumm und schief aus dem Unterholz kamen nicht den Ertrag erbringen den gerade gewachsene Buchen erbringen. Aber wie lange wird es dauern bis die kleinen Buchen-Setzlinge die Trinkwasserspeicherleistung (welch ein Wort. gibt es das überhaupt??) erreichen die die geschlagenen Eichen im Unterholz schon hatten.
    Nun, wie auch immer, wenn man sich die Grundhaltung der Niedersächsischen Landesforsten anschaut glaube ich, das die schon wissen was sie machen.
    Videofilm zu den Niedersächsischen Landesforsten:


    Gruß
    Grubert

    Moin,
    ich bin nicht frei von Kritik an dieser Aktion.
    1. Der Bestand an Kiefern musste geerntet werden.
    2. Der Bestand an Eichen im Unterholz war von forstwirtschaftlichen Standpunkt aus minderwertig.
    3. Es musste nach dem Holzeinschlag wieder aufgeforstet werden.
    So weit so gut. Nun wurde das Ereignis der Pflanzung junger Bäume zum Trinkwasserschutzevent hochstilisiert. Wenn man die Kiefer selektiv (einzeln nach Bedarf) eingeschlagen hätte - wie übrigens im gesamten Bundesforst im Ölhof üblich - dann hätte man die Eichen wenn auch forstwirtschaftlich (vom Ertrag her) minderwertig zum großen Teil erhalten können.
    Ich habe absolut nichts dagegen, das Kulturwald geerntet wird. Ich habe auch nichts dagegen, dass Buchen gepflanzt werden. Ich versehe nur nicht wie Laubwald, der schon dicht und kräftig steht, abgeholzt wird um Laubwald zu pflanzen damit dann mehr Trinkwasser gespeichert werden kann.
    Im gesamten Ölhof wird der Baumbestand langsam in Laubwald umgewandelt und das schon über Jahre.
    Ohne großen Spendenaufwand - einfach so wie es üblich ist.


    Meine Kritik:
    Warum macht man für etwas Wetbung und stellt den Umweltaspekt in den Vordergrund, wenn das eigentliche Anliegen wirtschaftlicher Natur ist?
    Der bestehende Laubwald der sich nach dem schonenden ernten der Kiefer von selbst gebildet hätte wurde ersetzt durch gepflanzen Laubwald.
    Finde ich irgenwie komisch.


    Gruß
    Grubert

    Moin,
    ich hatte den Text (Klick) damals nicht ohne vorbehalte eingestellt. Der Text stammt von

    1937

    und die Nazionalsozialisten haben ganz nebenbei den Friedrich Kücken für ihre Sache vereinnahmt.
    Ich glaube, unbestritten ist, das Kücken keine Taufpaten (Gevattern) hatte. Das ist für diese Zeit schon ungewöhnlich. Das Kücken auch mit anderen Kindern gespielt hat ist eine Information, die ich so nicht hatte, die gottseidank ein etwas normales Licht auch seine Kindheit wirft. Ich denke, wenn man konkret zu Kücken forschen würden könnte man noch andere Dinge über ihn ans Licht bringen.
    Danke für dein posting
    Gruß
    Grubert

    Moin,
    auch von der No. 2 gibt es ein Video. Die Dampflokfreunde Salzwedel verlassen ihren Standort und ziehen nach Wittenberge um. Beim Abschiedsfest in Salzwedel habe ich das nachfolgende Video gemacht.


    xOxoHxWs1E4?rel=0


    Viel Spaß beim anschauen


    Grubert

    Jo, ich denke die Leute im

    Plan 1

    schauen schon, was in ihrem Laden los ist. Allerdings ist der Drogenkonsum von kleinen Pillen oder sonst irgendwelchen Sachen, die geschluckt werden, im halbdunkel einer Party kaum zu beobachten.


    Zitat

    Wenn man dem Drogenkonsum eine Plattform gibt erledigt sich das Thema von ganz allein???


    Kernie06: Da ist schon etwas dran. Es wird eine Goa-Party ausgerichtet und anschließend finden Auseinandersetzungen darüber statt. Sicher man muß den Drogenkonsum da im Auge behalten. Ein vielfältiges kulturelles Angebot verringert aber tatsächlich den allgemeinen Drogenkonsum. Dazu ein Bericht aus Österreich von

    1999

    (Klick)


    Ich bin kein Fachmann für Drogen und deren Konsum möchte mich aber hier für Ausgewogenheit einsetzen. Eine Goa-Party und die Leute müssen ihre Taschen ausleeren und auf der anderen Seite vergeht nicht ein Wochenede an dem nicht mit Alkohl vergiftete Menschen im städt. Klinikum eingeliefert werden.
    O.k. bei Kokain und dem ganzen chemischen Kram handelt es sich um illegale Drogen. Aus meiner Sicht steht aber der Schaden der durch Alkohl angerichtet wird und die dazu durchgeführten Kontrollen in keinem Verhältnis zu den Schäden und Drogen-Kontrollen die bei Goa oder New-Wave oder sonstigen Partys durchgeführt werden.


    Streng genommen besteht bei jedem betrunkenen Jugendlichen der Verdacht einer Straftat - Körperverletzung durch Verabreichung von Nervengift... Ich weiß, ich treibe es auf die Spitze... Hier die Infos dazu (Kick)


    Unterm Strich:


    Ich begrüße das Kulturangebot im Plan1 und werde sicher auch auf diese oder jene Party (Konzert) gehen - auch mit Kontrollen meiner Hosentaschen und ich werde zu meinem Konsum legaler Drogen schweigen.


    Gruß
    Grubert

    Jo, lieber Torfrock, da ballern wir uns mit Bier die Rübe zu und alle sind happy!


    Sorry, aber ich komme da nicht mit. Unsere Kids kommen doch nicht durch eine Party im Plan1 mit Drogen in Kontakt sondern in der Schule und auf der Strasse. Bisher hat noch keine Alkohl-Razia dazu geführt, dass sich weniger Kids in den Bushaltestellen unserer Region bis ins Koma saufen. In den Informationsveranstaltungenin den Bushaltestellen werden Erfahrungen über Drogen vermittelt und verschiedene Drogen ausprobiert.


    Jede Goa-Party im Plan1 trägt zur Prävention bei und verringert den Drogenkonsum!


    Gruß
    Grubert

    Moin,
    gerade die letzten Tage des Krieges (nach dem 23. April

    1945

    bis 8.Mai

    1945

    ) sind nach wie vor für

    Bleckede

    nicht detailiert zu belegen. Ursache hierfür ist, dass

    Bleckede

    ab dem 23. April evakuiert wurde und alle Bewohner die Stadt verlassen mussten. Bis zu diesem Datum (21. April) haben sich auch noch deutsche Soldaten in

    Bleckede

    befunden die sich dann über die Elbe abgesetzt haben.
    Der Fund von Granaten und einer "Panzerfaust" lässt aber eine andere Deutung zu: Gegen Ende des Krieges wurden die letzten Reserven (Menschen) aus der Bevölkerung mobilisiert. Es handelte sich um alte Männer und Buben von zwölf bis 14 Jahren. Diese wurden schnell ausgerüstet (Helm und Gasmaske) und sie wurden auch schnell bewaffnet. Karabiner (Gewehr) und oder "Panzerfaust" mit ein oder zwei Granaten dazu.
    Der Fund dieser Materialien deutet eher darauf hin, das ein junger oder alter Bleckeder seinen Kram vergraben hat und dann mit zur Evakuierung gegangen ist. Da nur Zivilpersonen evakuiert wurden wären Leute mit Bewaffnung aufgefallen und von den Alliierten gefangen genommen worden. Also eine Entscheidung zwischen Flucht oder Knast...
    Wer hätte wohl was gewählt???


    Gruß


    Grubert

    Moin,
    Kulturarbeit??? So etwas wird doch im Wald gemacht...


    Nein, was ich meine ist:
    Den Menschen in unserer Region ein kulturelles Angebot machen.
    ... das ist wirklich ein hartes Brot.
    Das was angesagt ist, ist oftmals unbezahlbar und das was bezahlbar und machbar (auch wenn es Spitzenklasse ist) ist, wird vom Publikum oftmals nicht angenommen. s. dazu auch die Veranstaltungen vom Kultur- und Heimaltkreis.


    Hier einen neuenVersuch zu starten finde ich mutig und wichtig. Völlig klar das sich sofort jemand findet, der sich darüber aufregt welche Inhalte den nun zur Debatte stehen.


    Meine Antwort darauf:
    Kurz Bea anrufen und fragen wer da so alles mitmacht und man hat Bürger die mit ihrem Namen für das Ziel der Unternehmung stehen.


    Na ja, so ein ungefragter Newsletter ist auch ein starker Angriff auf die Toleranz (und das Rechtsverständnis) des anständigen Bürgers.
    ...und denn bei Torfrock mitsingen und kräftig abfeiern wollen...


    Ach, Kultur ist schon schwer weil so viele Menschen keine haben.


    Gruß
    Grubert

    Moin,
    wenn man sich einmal Zeit nimmt und an der Grillstation

    am Hafen

    den Verkehr beobachtet, fällt schon auf, dass viel Radfahrer, wenn sie den Weg von der Fähre heraufkommen, am

    Fahnenmast

    anhalten und sich an der Tafel orientieren. Nicht wenige nehmen den Weg über den Deich, wobei die Treppen für Radfahrer eher abschreckend wirken. (evtl. bei der nächsten Renovierung einen kleinen Pflasterstreifen in rot zum schieben der Räder über den Deich mit einbauen)


    Gruß
    Grubert