Gymnasium Bleckede - Schulkleidung

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      Gymnasium Bleckede - Schulkleidung

      Zeitpunkt:

      Nach einem Bericht aus der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 03. Juli 2008 (zugleich Quellenangabe für den anliegenden Bericht) soll am Gymnasium Bleckede ab dem nächsten Schuljahr eine einheitliche Schulkleidung - zunächst auf freiwilliger Basis - eingeführt werden.

      Nach meiner Meinung ist das ein weiterer Schritt der Abgrenzung des Gymnasiums von den anderen Schulen am Ort. Die Schülerinnen und Shüler, die in dieser Uniform auftreten, machen damit nach außen hin deutlich, daß sie dazu gehören, daß sie sich unter Umständen für einen Teil der Besseren halten. Ich halte davon wenig - denn die Sonderschule würde im Gegenzug sicher nicht auf so eine Idee kommen. Wahrscheinlich doch wohl deshalb, weil die weit verbreitete Meinung der Öffentlichkeit über Sonderschüler sie ist, daß sie gesitig etwas minderbemittelt sind und man so verhindern kann, daß sie weithin sichtbar der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

      Anders verhält sich dieses im Gymnasium - daher kann ich diese Aktion nur als weiteren Versuch der systematischen Abgrenzung sehen. Schade, daß am Gymnasium offensichtlich keinerlei Interesse besteht, mit den anderen Bleckeder Schulen in einem Boot sitzen zu wollen.

      Gruß,
      THW Kiel
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      Zeitpunkt:

      "machen damit nach außen hin deutlich, daß sie dazu gehören, daß sie sich unter Umständen für einen Teil der Besseren halten."

      Nun, in EINEM Punkt sind Gymnasiasten tatsächlich besser als die anderen: Sie erbringen bessere schlische Leistungen. Tragen die THW Leute keine Vereinstrikots und spielen die alle in ihren privaten Klamotten ;) ?

      Halten sich die Angehörigen eines Sportvereines auch für "etwas Besseres", wenn sie ihre Trikots tragen?

      Nur weil man auf eine Identifikation (Schule oder Sportverein) stolz ist und dass nach aussen sichtbar zeigt, heisst das noch lange nicht, dass man sich INSGESAMT als Mensch als etwas Besseres hält.

      Ob ich es nun insgesamt gut finde, Schuluniformen als Pflicht zu machen? Hmm, dazu habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Liegt vielleiht auch daran, weil es bei uns noch nie ein Problem war. Mein Großer hat nie Markensachen getragen und hatte auch immer "normale" Freunde, die sich auch nicht über ihre Klamotten identifiziert haben. Schon traurig, wenn man nur über das Tragen von Markenklamotten in gewisse Kreise aufgenommen wird. Auf solche "Kreise" können meine Kinder und ich dann gerne verzichten....
      Viele Grüße von
      Beate

      Zeitpunkt:

      @Bea - ich denke, dass es das momentane Gesamtpaket ist, was man vom Gymnasium sieht. Generell finde ich die Kleidung nicht schlecht. Aber wenn würde ich sie mir auch einheitlich wünschen - und vielleicht auch mit nem anderen Schriftzug als Gymnasium. Vielleicht Schulzentrum Bleckede. Das würde endlich auch mal zeigen, dass es ein gemeinsames Schulzentrum gibt.

      Zeitpunkt:

      @ Bea: Der Vergleich hinkt in meinen Augen ganz gewaltig. Zum einen ist es für Sportvereine (als Unterscheidungsmerkmal auf dem Spielfeld oder bei Wettkämpfen) Pflicht, einheitliche Vereinskleidung zu tragen, zum anderen ist das Gymnasium eine Schule und eben kein Verein. Wenn es in einem sportlichen Wettkampf von einer Mannschaft, die das Gymnasium stellt, gemacht wird, gibt es ganz gewiß keinerlei Einwand.

      Leider aber läuft es genau in die Richtung dessen, was The White Wolf zuvor angedeutet hat. Das Gymnasium (oder besser dessen Leitung) läßt kein Klavier aus, um kräftig reinzutreten. Um deutlich zu machen, daß man sich von den anderen Schulen abgrenzen oder auch abheben will und nicht dabei sein muß, wenn andere etwas machen. Im Gegenzug wird aber nun komischerweise gefordert, daß an anderen Schulen auch Uniformen ewingeführt werden. Dieses halte ich insgesamt für den falschen Weg - weil hierduch der Eindruck einer Zwei-Klassen-Gesellschaft nur noch unnötig verstärkt wird.

      Im übrigen heißt die Tatsache, daß mein Kind auf das Gymnasium geht, noch lange nicht, daß es bessere schulische Leistungen erbringt. Ich habe einige Erfahrungen mit Gymnasiasten - ohne jetzt ein Pauschalurteil abgeben zu wollen, muß ich sagen, daß viele erhebliche Defizite in praxisorientiertem Handeln und Denken haben. Ich will garnicht bestreiten, daß Gymnasiasten im Einzelfall mehr wissen als andere Schüler - nur, was nützt es, wenn dieses Wissen nicht sinnvoll umgesetzt werden kann? Damit möchte ich lediglich aufzeigen, daß jedes Ding zwei Seiten hat...

      Zurück zum Hauptkritikpunkt. Es wirkt wie eine Abgrenzung, wie ein non-verbale Äußerung des ABhebens. Daher mein vorheriges Gegenbeispiel mit der Sonderschule. Hier würde man wohl nie auf so eine Idee kommen. Warum wohl nur?

      Gruß,
      THW KIel

      Zeitpunkt:

      Ich hatte mir bis vor kurzem auch keine Gedanken darüber gemacht, weil es mich (noch) nicht betrifft.
      Eine Freundin von mir hat aber einen Sohn, der nun dort angenommen wurde.
      Und ich kann sagen, daß die Klamotten einzeln vielleicht noch recht günstig sind, aber man kommt ja nicht nur mit einem Pulli und einem Polo-Shirt aus.

      Schuluniformen gehören in anderen Ländern wie England und USA ja schon dazu. Warum? Für die Zugehörigkeit.
      Bei uns wäre es wohl um den "Markendruck" nicht zu haben.
      Für die Zugehörigkeit gehört bei mir allerdings in dem Fall nicht dazu, da die Schule ja schon mehrere Farben hat.

      Und ist es nicht günstiger, No-Name-Blanko-Shirts in Großmenge über die Schule zu bestellen und diese dann beflocken zu lassen?
      Ich denke, vielen Eltern wird es schwer fallen, die Kleidung bezahlen zu können.

      Ebenso ist mir noch weiteres zu Ohren gekommen, was mich wiederum aufregt. Weiß aber nicht, ob ich das hier schreiben darf.
      Meine Meinung: Ich weiß nicht, ob ich mein Kind an dieses Gymnasium schicken würde, bzw. ob dieses Gymnasium sich so etabliert.

      Zeitpunkt:

      Bea schrieb:


      Nun, in EINEM Punkt sind Gymnasiasten tatsächlich besser als die anderen: Sie erbringen bessere schlische Leistungen.



      Ehrlich gesagt, finde ich diese Aussage eine Frechheit.

      Desweiteren erweckt es dann nur noch den Eindruck, daß Eltern von Gymnasiasten eher wohl vermögend sind um jeden Mist mitzumachen.

      Viele Grüße,
      Nabila

      ***

      „Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“
      Konrad Adenauer

      Zeitpunkt:

      Für mich sieht das Ganze so aus, daß das Gymnasium erst von ihrem hohen Ross runterkommen, wenn sie tief fallen werden.

      Zudem meine ich, sie werden sich erst als Schulzentrum zu bekennen geben, wenn es darüber das absolute sagen hätte.

      Viele Grüße,
      Nabila

      ***

      „Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“
      Konrad Adenauer

      Zeitpunkt:

      @THW Kiel

      In Sportvereinen geht es im Wettkampf darum, wer die besseren sportlichen Leistungen erbringt. In den Schulen werden schulische Leistungen bewertet.

      Es ist eine völlig normale soziale Handlung, sich mit einer bestimmten Gruppe zu identifizieren und diese Zugehörigkeit nach aussen zeigen zu wollen. Ich weiss jetzt nicht, warum es nun so ein riesiger Unterschied sein soll, ob man auf seine Zugehörigkeit zu einem bestimmten Sportverein oder auf seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schule zeigen möchte.

      "Im übrigen heißt die Tatsache, daß mein Kind auf das Gymnasium geht, noch lange nicht, daß es bessere schulische Leistungen erbringt."

      Sollte ja eigentlich so sein. Das heisst natürlich nicht, dass die Einordnung jedes Schülers in die passende Schule in jedem Einzelfall richtig geklappt hat.

      "muß ich sagen, daß viele erhebliche Defizite in praxisorientiertem Handeln und Denken haben"

      Du hast Recht, dass in den Gymnasien die Praxisorientierung zu kurz kommst. Sollte meiner Meinung nach ungedingt verbessert werden.

      @blacktownlion

      Natürlich kommt man nicht mit nur einem Pulli oder einer Hose aus. Aber dafür brauche ich ja weniger "normale" Klamotten zu kaufen. Wenn die Schuluniformen preislich so ähnlich liegen wie normale Sachen, dann gebe ich ja insgesamt nicht mehr Geld für Kleidung aus.

      Mich würde es interessieren, welche schlechten Nachrichten du über das Gymnasium gehört hast. Informier uns doch bitte, sofern es nicht (wie du befürchtest) gegen die Forenregelen verstösst.

      @Wuestensonne

      Du hast meine Aussage aus dem Zusammenhang gerissen.

      Ausserdem: Warum empfindest du meine Aussage als eine "Frechheit"?

      Ich habe nur geschrieben, dass sie in einem Punkt besser sind, weil sie bessere schulische Leistungen erbringen. Daher gehören diese Kids ja auch auf eine Schulform, auf der sie mehr gefördert werden. Das heisst aber noch lange nicht, dass sie insgesamt "bessere Menschen" sind, so wie THW Kiel das geschrieben hatte. Dafür können sie andere Dinge vielleicht schlechter. Vielleicht sind Realschüler insgesamt bessere Fußballspieler und sind daher vielleicht eher in der Bundesliga vertreten. Wer weiss. So ist das Leben, der eine kann das besser und der andere etwas anderes.

      So war meine obige Argumentationskette gemeint. Gymnasiasten gehen aufs Gymnasium, weil sie bessere Schüler sind und nicht, weil sie "bessere Menschen" sind / sich für "etwas Besseres" halten.

      "Desweiteren erweckt es dann nur noch den Eindruck, daß Eltern von Gymnasiasten eher wohl vermögend sind um jeden Mist mitzumachen."

      So sollte es keineswegs sein. Jedes Kind sollte das Angebot erhalten, Bildung zu bekommen. Die Chancen auf eine gute Schul- und Berufsausbildung sollten nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Deutschland steht in diesem Punkt leider auf den hintersten Rängen. Man fragt sich, inwieweit unser Bildungssystem Chancengleichheit bietet...

      Man sollte jetzt aber nicht auf die Idee kommen, ALLE Eltern von Gymnasiasten seien "vermögend". Das wäre reichtlich überzogen.

      PS Wüstensonne, ich warte in dem anderen Ordner übrigends immer noch auf die Beantwortung meiner Fragen. Hast du sie übersehen oder hast du sie absichtlich ignoriert?
      Viele Grüße von
      Beate

      Zeitpunkt:

      @Bea - denkst du an die ZItat Funktion? So lassen sich Aussagen von deinen Antworten besser unterscheiden. Danke.

      Dass nur Schüler aufs Gymnasium kommen, weil sie besser sind als andere, mag ich zu bezweifeln. Sehr oft bekomme ich zu hören, dass die Kinder zwar auf dem Gymnasium sind, aber dort auch keine guten Zensuren schreiben. SchülerInnen, die auf dem Gym nur 3 - 5en schreiben, sind aus meiner Sicht wesentlich besser auf der Realschule aufgehoben.

      ABER: Das Thema war ja eigentlich die Schulkleidung. Ich möchte den Aspekt der Schulkleidung mal ein wenig ausweiten und nicht nur auf das Gymnasium beziehen. In England macht man damit scheinbar gute Erfahrungen. Generell finde ich die Idee auch gar nicht so schlecht, aber dahinter steckt wieder das MUSS, was sich auch nicht jeder leisten kann.

      Zeitpunkt:

      Zur Frage bezüglich der besseren Leistungen eines Schülers, die ggf. einen Gymnasialbesuch rechtfertigen, ist ergänzend noch anzumerken, daß es oft nicht die Schüler sind, die einen Besuch wünschen. Vielmehr sind es leider häufig die Eltern, die ihren Kindern diesen Schulbesuch abverlangen. Ob das nun aus profilneurotischen Aspekten oder ausgelöst durch eine grundlegend überschätzte Leistungsfähigkeit der Kinder passiert oder ob es deshalb passiert, weil die Eltern ihren Kindern einfach nur die bestmögliche schulische Ausbildung ermöglichen wollen, lasse ich mal im Raume stehen.

      Ich selbst kenne genügend Fälle, in denen eine solche Fehleinschätzung der Situation früher oder später dazu geführt hat, daß die Kinder am Gymnasium jämmerlich gescheitert sind. Auch über diese mögliche Konsequenz sollten Eltern sich m.E. rechtzeitig Gedanken machen und nicht erst dann, wenn schon alles zu spät ist. Für die Entwicklung der Kinder ist es bestimmt nicht förderlich, wenn sie wie Durchgangstouristen von einer Schule oder auf ihrer Schule von einer Klasse zur nächsten durchgereicht werden.

      Bei den Schuluniformen sollte bedacht werden, daß es bei der vom jetzt Gymnasium angedachten Version um eine gleichzeitige Werbung für das Gymnasium nach außen hin geht. Schließlich ist der Ursprungsbeitrag dahingehend zu verstehen, daß diese Uniform nur dann Sinn macht, wenn ein Symbol oder ein Signet des Gymnasiums auf dieser Kleidung angebracht wird. Eine einfache, einheitliche Kleidung allein reicht also nicht. Hier liegt der entscheidende Unterschied zu Schuluniformen anderer Art, die man kennt. Es geht nicht um ein einheitliches Erscheinungsbild als Schüler sondern vielmehr um ein einheitliches Erscheinungsbild als Gymnasiast des Gymnasium Bleckede - wahrscheinlich wohl in erster Linie, um sich abzugrenzen oder abzuheben. Oder soll es ggf. teilnehmenden Haupt- oder Realschülern etwa auch gestattet werden, die Schüleruniform des Gymnasiums zu tragen?

      Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall...

      Gruß,
      THW Kiel

      Zeitpunkt:

      @Bea - denkst du an die ZItat Funktion? So lassen sich Aussagen von deinen Antworten besser unterscheiden. Danke.

      Meinst du die :)

      Sorry, hatte ich doch glatt wieder verdrängt.........*schäm*

      Dass nur Schüler aufs Gymnasium kommen, weil sie besser sind als andere, mag ich zu bezweifeln.


      Ich hoffe, du glaubst nicht an dieser Stelle das wiederzugeben, was ich angebliche gemeint habe?

      Nochmals zur Klarstellung, auch um Mißverständnissen vorzubeugen:

      1. Kinder kommen nicht aufs Gymnasium, weil sie etwas Besseres sind!

      2. Kinder kommen nicht aufs Gymnasium, weil sie sich für etwas Besseres halten!

      3. Sie werden dahin geschickt, weil sie bessere schulische Leistungen erbringen

      ist ergänzend noch anzumerken, daß es oft nicht die Schüler sind, die einen Besuch wünschen. Vielmehr sind es leider häufig die Eltern, die ihren Kindern diesen Schulbesuch abverlangen.

      Die Einordnung der Kinder in das weiterführende Schulsystem erfolgt gemäß der Beurteilung der LEHRER der Grundschule. Natürlich gibt es auch ab und zu mal Eltern, die sich nicht an die Einschätzung der Lehrer halten und ihr Kind aufs Gymnasium schicken, obwohl ihr Kind eine Realschulempfehlung bekommen hat. Wie schon THW Kiel schrieb, zeigt die Erfahrung, dass das meistens nicht gut geht.

      Ich persönlich finde es richtig, das Kind an die Schulform zu schicken, wo es am besten gemäß seinen Fähigkeiten aufgehoben ist. Was nützt es mir, wenn das Kind zwar aufs Gymnasium geht, aber regelmäßig überfordert ist und dort keine Erfolgserlebnisse hat.

      Inwiefern ist aber das Fehlverhalten einiger Eltern ein Kritikpunkt gegen das Gymnasium an sich? Das habe ich jetzt nicht so richtig verstanden.

      Oder soll es ggf. teilnehmenden Haupt- oder Realschülern etwa auch gestattet werden, die Schüleruniform des Gymnasiums zu tragen?

      Beim EM Public Viewing habe ich sogar mal einen gesehen, der ein Trikot trug, auf dem "Podolski" stand. War ihm das überhaupt gestattet? ;)

      Aber wir hatten hier ja weiter oben schon einen besseren Vorschlag ausgearbeitet, nämlich die Schulkleidung für das "Schulzentrum Bleckede".

      SchülerInnen, die auf dem Gym nur 3 - 5en schreiben, sind aus meiner Sicht wesentlich besser auf der Realschule aufgehoben.

      Wie gut, dass ich dir nicht meine Zeugnisse der Mittelstufe vorzeigen muss hihihihi

      Damals war ich noch mächtig faul und hatte mir so einige 3en - 5en eingefangen......Erst ab der Oberstufe ist mir aufgefallen, dass Lernen Spaß macht und habe dann auch ein gutes Abi hingelegt.

      ABER: Das Thema war ja eigentlich die Schulkleidung.


      Genau, der Chef führt uns zum Ursprungsthema zurück.

      Was haltet ihr denn von einer einheitlichen Schuluniform für alle Schüler?

      Ich kann mich da nicht zu einer festen Meinung durchringen. Auf der einen Seite erinnert mich das an Kulturen, in denen der Individualismus als solches weniger wert ist (China, DDR usw) und mich das auch zu sehr an militärische Uniformen erinnert, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Ausserdem sollten Eltern ihren Kindern auch etwas Selbstbewußtsein und Rückgrat beibringen. Die Kinder sollen ruhig lernen dürfen, dass man wahre Freunde nicht durch das Tragen der "richtigen" Klamotten finden kann.

      Auf der anderen Seite haben nicht alle Kinder solche Eltern, die das ihren Kindern so vermitteln können. Diese Kinder leiden dann ggf. sehr darunter, dass sie durch das Tragen "uncooler" Sachen ausgegrenzt werden. Vielleicht werden Kinder stärker auf die "inneren Werte" fokussiert, wenn sie sich nicht durch Markenklamotten "verkleiden" können. Vielleicht sind sie dann eher gefordert, sich durch Verhalten zu profilieren, wenn sie das durch das Äußere nicht mehr so können?

      Generell finde ich die Idee auch gar nicht so schlecht, aber dahinter steckt wieder das MUSS, was sich auch nicht jeder leisten kann.


      Die Schulkleidung ist sicher insgesamt billiger als die Markenklamotten, die viele Kids tragen. Da wird mir ja ganz anders, wenn ich diese Preise sehe. Erstaunlicherweise tragen zT eher Kids aus sozial schwächeren Familien diese teuren Sachen.

      Fallen euch noch mehr Pro - Contra Argumente zur Schuluniform ein?
      Viele Grüße von
      Beate

      Zeitpunkt:

      Wachsen die Kinder nicht teilweise sehr schnell aus diesen Sachen heraus.


      Das gleiche Problem hat man aber auch bei "normalen" Sachen.



      Was ist mit der gebrauchten Kleidung?


      Weiterverkaufen!

      Bei uns gilt das 3 Stufen Prinzip:

      Löcher und Flecken -> ab in den Müll

      noch tragbar, aber schon "verwaschen" -> ab in die Altkleidersammlung

      gut erhalten -> bei Ebay reinsetzen

      Selber kaufe ich auch gerne Kindersachen auf Flomärkten, aber nur gut erhaltene und nicht "verwaschene" Klamotten. Würde kein Problem damit haben, auch Schuluniformen gebraucht zu kaufen.
      Viele Grüße von
      Beate

      Zeitpunkt:

      Da meine Kinder Schuluniformen tragen, kann ich sagen, mit 1 oder 2 Garnituren kommt man nicht aus. Und die Kleidung die in der Freizeit getragen wird, die wird auch nicht weniger gekauft, nur weil eben die Schuluniform vormittags getragen wird.

      Viele Grüße,
      Nabila

      ***

      „Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“
      Konrad Adenauer