Fusion Bleckede, Neuhaus, Dahlenburg ab 13.11.2009

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      Kann es sein, dass es einigen Menschen nicht gefällt, dass sich jetzt auch die Befürworter der Fusion zu Wort melden und damit der Bevölkerung Informationen aus dieser Sicht zukommen?
      Nein, aus meiner Sicht ist dies nicht der Fall. Vielmehr ist es so, dass - es wurde mehrmals erwähnt - die Befürworter der Fusion nach der den ersten Abstimmungen die Niederlage nicht eingestehen können. So kommt es rüber.
      Nur jetzt haben wir durch die Fusion die Möglichkeit, einen großen Teil der Schulden erlassen zu bekommen...
      Dieses Denken verursacht bei mir Bauchschmerzen. Anstatt sich den eigentliche Schulden zuzuwenden und sie durch vernüftige Überlegungen abzubauen, wird auf Erlassen gehofft. Was kommt, wenn die Schulden erlassen werden, kann man sich doch jetzt schon denken. Es wird aus den Fehlern nicht gelernt und neue Schulden gemacht. Und dann? Noch eine Fusion? Nein, Bleckede sollte die Schulden, die man sich "erarbeitet" hat, auch wieder ALLEINE abbauen. Das muss jeder Bürger auch, wenn er in solch einer Situation gerät. Weiter habe ich den Glauben in die meisten Politiker verloren, die mit vielen tollen Versprechungen die Leute an die Wahlurnen ködern und letztendlich es nicht so kommt, wie angekündigt wurde. Weiter möchte ich kurz erwähnen, dass durch diese Fusionsgeschichte schon Kosten in Höhe von 18.205,00 € entstanden. Soziale Einrichtungen hätten sich über Teilbeträge aus dieser Summe sicherlich mehr gefreut.

      Stellungnahme zu den Beiträgen, die sich auf "Fusion - Chance für den Ostkreis" beziehen.

      Zeitpunkt:

      1. Der Bürgerentscheid hat die Wirkkung eines Ratsbeschlusses. Im geht ein Bürgerbegehren voraus, das von 10% der Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet sein muss. Beim eigentlichen Bürgerentscheid muss eine Mehrheit von mindestens 25% der Wahlberechtigten mit ja gestimmt haben.(§ 22 b der Niedersächsischen Gemeindeordnung - NGO)

      Die Bürgerbefragung wird vom Stadtrat beschlossen (§ 22 d NGO). Die Durchführung wird in einer Satzung geregelt. Die Entscheidung über den Gegenstand der Bürgerbefragung bleibt beim Stadtrat.

      2. Die Schulden einer Gemeinde setzen sich aus Investitionsschulden und "Konto-Überziehungen" sogen. Kassenkrediten zusammen. Den Investitionsschulden steht ein realer Wert gegenüber, wie beim eigenen Haus, das man über Darlehen finanziert hat. Für beide Schuldenarten ist ein Schuldendienst zu leisten. Die Investitionsschulden aller drei Gemeinden (das waren am 31.12.2008 rund 26 Mio €) bleiben auch nach einer Fusion erhalten. Lediglich für die Kassenkredite wurde ein Schuldenerlass von 75% vom Land zugesagt.

      3. Der Gebietsänderungsvertrag ist in seinen Festlegungen zeitlich befristet, weil er den künftigen Stadtrat nicht auf Dauer binden kann.

      4. Zu den Klarstellungen, zu denen Bürgermeister Böther vom Stadtrat am 18.06.09 (nach der ersten Bürgerbefragung) verpflichtet wurde, gehörte auch eine Bestätigung des Landes Niedersachsen über die Übernahme von 75% der Kassenkredite. Inneminister Schümann schrieb hierzu am 21.10.2009: "Als grundlegende Starthilfe wird die Landesregierung die neue Gemeinde von 75% der zum 31.10.2011 bei den bisherigen Kommunen aufgelaufenen Kassenkrediten dauerhaft entlasten. Aus heutiger Sicht werden das ca. 15 Mio. € sein." Bei einer Fusion würde die fusionierte Gemeinde also Zins und Tilgung für ca. 15 Mio. €, das sind rund 500.000,- € jährlich, auf Dauer nicht mehr zahlen müssen.

      5. Nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Finanzausgleich (NFAG) und dem Niedersächsischen Gesetz zur Regelung der Finanzverteilung zwischen Land und Kommunen (NFVG) wird der kommunale Finzausgleich u.a. durch "Schlüsselzuweisungen" vorgenommen. Dabei steigen die Schlüsselzuweisungen stufenweise bei 10.000 Einwohnern wird ebenso eine Stufe erreicht, wie bei 20.000 Einwohnern. Je höher die Einwohnerzahl, desto höher die Schlüsselzuweisungen pro Kopf. Diese Schlüsselzuweisungen werden auf Dauer jährlich an die Kommunen gezahlt.

      6. Die Stärke der Polizei und ihre Stationierung ist Ländersache und hat mit der Fusion nichts zu tun.

      7. Heute beträgt die Zahl der Ratsmitglieder in allen drei Gemeinden 59. Hinzu kommen die Ratsmitglieder in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Dahlenburg (Boitze, Tosterglope, Flecken Dahlenburg, Nahrendorf und Dahlem). Bei einer Fusion wird es nur noch 34 Ratsmitglieder insgesamt geben. Auch wenn in den Mitgliedsgemeinden der künftigen Stadt Bleckede 41 Ortsvorsteher eingerichtet werden sollen, wird die Repräsentanz der Bevölkerung geringer. Dies ist sicherlich ein Nachteil der Fusion.

      Mit besten Grüßen
      Dagfari

      Einige Anmerkungen zu den vorstehenden Aussagen

      Zeitpunkt:

      Es haben schon bedeutendere Politiker, als unsere Stadträte von CDU und FDP, gesagt: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?
      So gesehen sind auch die häufig wiederholten Wortbeiträge vor dem 12.11.2009: „Wir können den Bürger ja nicht so lange befragen, bis uns das Ergebnis passt!“ halt „Schnee von gestern“. Trotzdem frage ich mich, was eigentlich ist wem so wichtig an der Fusion, dass man jegliche politische Kultur außer Acht lassend, dieses Projekt schon mal durchgepeitscht hat und jetzt letztendlich wieder?
      Gut, ein Ratsherr hat am 12.11. in seiner Argumentation teilweise unter die Gürtellinie gefeuert. Aber ist das nicht gerade das, was ein Kommunalparlament ausmacht? Die Offenheit der Diskussion, der direkte Austausch und so schlimm kann es nicht gewesen sein, denn die Ratsvorsitzende hat keinen Ordnungsruf erteilt oder war sie, weiblich zartbesaitet, in Ohnmacht gefallen?
      Sei’s drum: Ich kann und will mich im Moment nicht pro oder contra Fusion festlegen. Aber wie dieser Prozess läuft, wie die öffentliche Meinung mit Halbwahrheiten und Schreckenszenarien gesteuert wird, das geht mir schon über die Hutschnur.
      Deshalb nachfolgend einige Anmerkungen zu meinem „Vorschreiber“.

      Dagfari schrieb:

      1. Der Bürgerentscheid hat die Wirkkung eines Ratsbeschlusses. Im geht ein Bürgerbegehren voraus, das von 10% der Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet sein muss. Beim eigentlichen Bürgerentscheid muss eine Mehrheit von mindestens 25% der Wahlberechtigten mit ja gestimmt haben.(§ 22 b der Niedersächsischen Gemeindeordnung - NGO)

      Die Bürgerbefragung wird vom Stadtrat beschlossen (§ 22 d NGO). Die Durchführung wird in einer Satzung geregelt. Die Entscheidung über den Gegenstand der Bürgerbefragung bleibt beim Stadtrat.
      Im Ergebnis bedeutet dies, dass eine Bürgerbefragung leichter durchzuführen ist, als ein Bürgerbegehren mit anschließendem Bürgerentscheid. Das ist ja auch der Grund, weshalb die Gruppen „pro Fusion“ und „Frauen für Fusion“ eben kein Bürgerbegehren anstrebten. Der 2. Grund dürfte darin zu sehen sein, dass das Ergebnis einer Bürgerbefragung für die Ratsmitglieder nicht bindend ist. Siehe Bürgerbefragung vom 7.6.2009; Ergebnis 61,x % gegen die Fusion; in den Informationsveranstaltungen vor dem Ratsbeschluss am 12.11.2009 wurde dies Ergebnis von Ratsmitgliedern der CDU und der FDP als für sie nicht verbindlich dargestellt. Das ist juristisch richtig, aber ist es auch moralisch richtig? Ich denke nein! Wenn ich schon dem Bürger befrage und mir das Ergebnis nicht passt, dann darf ich eigentlich nicht so argumentieren!

      Dagfari schrieb:

      2. Die Schulden einer Gemeinde setzen sich aus Investitionsschulden und "Konto-Überziehungen" sogen. Kassenkrediten zusammen. Den Investitionsschulden steht ein realer Wert gegenüber, wie beim eigenen Haus, das man über Darlehen finanziert hat. Für beide Schuldenarten ist ein Schuldendienst zu leisten. Die Investitionsschulden aller drei Gemeinden (das waren am 31.12.2008 rund 26 Mio €) bleiben auch nach einer Fusion erhalten. Lediglich für die Kassenkredite wurde ein Schuldenerlass von 75% vom Land zugesagt.
      Alles soweit richtig, aber eben nur zur Hälfte:
      Denn wie hoch sind die Kassenkredite – also diejenigen, für die das Land zugesagt hat, 75 % der Zins- und Tilgungslast übernehmen – für Bleckede. Nun nach dem jetzigen Haushaltsabschluss 2009 liegen sie bei 600.000 EUR. Nun könnte man ja sagen: Dolles Ding, das Land nimmt uns Zins- und Tilgungszahlungen für rund 450.000 EUR ab, müssen wir nur noch 150.000 EUR abstottern. Es gibt ein kleines ABER!
      Nach dem derzeitigen „Handel“ gilt das nur, wenn wir unsere 600.000 EUR (gesprochen: 0,6 Millionen) zusammenwerfen mit den ca. 12.000.000 EUR (gesprochen: 12 Millionen) des Amtes Neuhaus und den ca. 7.000.000 EUR (gesprochen: 7 Millionen) der Samtgemeinde Dahlenburg; macht zusammen runde 20.000.000 EUR (gesprochen: 20 Millionen). Davon will das Land dann 75 % der Zins- und Tilgungslast übernehmen – das bedeutet im Ergebnis, die „Groß“stadt Bleckede startet mit etwa 5.000.000 EUR selbst zu finanzierenden Kassenkrediten.

      Dagfari schrieb:

      3. Der Gebietsänderungsvertrag ist in seinen Festlegungen zeitlich befristet, weil er den künftigen Stadtrat nicht auf Dauer binden kann.
      Ja und?
      So ergibt sich vielleicht die Möglichkeit, einen für Bleckede besseren Vertrag auszuhandeln. Der Zeitdruck, der in vielen Veranstaltungen vor dem 12.11.2009 immer wieder betont wurde, ist von den Fusionsbefürwortern mit ihrem Antrag auf eine erneute Bürgerbefragung, selbst widerlegt worden!

      Dagfari schrieb:

      4. Zu den Klarstellungen, zu denen Bürgermeister Böther vom Stadtrat am 18.06.09 (nach der ersten Bürgerbefragung) verpflichtet wurde, gehörte auch eine Bestätigung des Landes Niedersachsen über die Übernahme von 75% der Kassenkredite. Inneminister Schümann schrieb hierzu am 21.10.2009: "Als grundlegende Starthilfe wird die Landesregierung die neue Gemeinde von 75% der zum 31.10.2011 bei den bisherigen Kommunen aufgelaufenen Kassenkrediten dauerhaft entlasten. Aus heutiger Sicht werden das ca. 15 Mio. € sein." Bei einer Fusion würde die fusionierte Gemeinde also Zins und Tilgung für ca. 15 Mio. €, das sind rund 500.000,- € jährlich, auf Dauer nicht mehr zahlen müssen.
      Siehe oben unter 2.

      Dagfari schrieb:

      5. Nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Finanzausgleich (NFAG) und dem Niedersächsischen Gesetz zur Regelung der Finanzverteilung zwischen Land und Kommunen (NFVG) wird der kommunale Finzausgleich u.a. durch "Schlüsselzuweisungen" vorgenommen. Dabei steigen die Schlüsselzuweisungen stufenweise bei 10.000 Einwohnern wird ebenso eine Stufe erreicht, wie bei 20.000 Einwohnern. Je höher die Einwohnerzahl, desto höher die Schlüsselzuweisungen pro Kopf. Diese Schlüsselzuweisungen werden auf Dauer jährlich an die Kommunen gezahlt.
      Da aber, wie von den Fusionsbefürwortern selbst immer dargestellt, die Bevölkerungszahl trotzdem weiter schrumpfen wird, werden sich auch die „Schlüsselzuweisungen“ wieder reduzieren.

      Dagfari schrieb:

      6. Die Stärke der Polizei und ihre Stationierung ist Ländersache und hat mit der Fusion nichts zu tun.
      Wiederum richtig, aber leider auch wieder nicht die ganze Wahrheit: Denn da Bleckede ja das „Rathaus“ bekommen soll, sollen die Dahlenburger die Polizeiwache bekommen. Was ja auch Sinn macht, denn , bedingt durch die B 216 ist dort die Verkehrsunfallhäufigkeit höher und von Dahlenburg käme man im Einsatzfall schneller ins Amt Neuhaus, als von Bleckede – oder habe ich da was Falsches gehört?
      Und um gleich auch noch die anderen „Märchen“ zu kommentieren: Ein Fachärzteversorgung wird es nach der Fusion ebenso wenig geben, wie eine bessere Infrastruktur – sprich Öffentlichen Nahverkehr. So lauteten jedenfalls bis zum 12.11.2009 die Aussagen aus den Reihen der CDU und der FDP.

      Dagfari schrieb:

      7. Heute beträgt die Zahl der Ratsmitglieder in allen drei Gemeinden 59. Hinzu kommen die Ratsmitglieder in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Dahlenburg (Boitze, Tosterglope, Flecken Dahlenburg, Nahrendorf und Dahlem). Bei einer Fusion wird es nur noch 34 Ratsmitglieder insgesamt geben. Auch wenn in den Mitgliedsgemeinden der künftigen Stadt Bleckede 41 Ortsvorsteher eingerichtet werden sollen, wird die Repräsentanz der Bevölkerung geringer. Dies ist sicherlich ein Nachteil der Fusion.
      Wie erfreulich: Ein Nachteil wird erwähnt.
      Dann will ich auch nicht so sein und einen Vorteil des Fusionsprozesses benennen:
      Die bisherige „satte“ Mehrheit von CDU und FDP im Rat der Stadt Bleckede ist auf eine Stimme Mehrheit geschrumpft.
      Ach ja: Diese Stimme wohnt nicht in Bleckede, sondern in Echem!
      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan

      Dagfari schrieb:

      1. Der Bürgerentscheid hat die Wirkkung eines Ratsbeschlusses. Im geht ein Bürgerbegehren voraus, das von 10% der Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet sein muss. Beim eigentlichen Bürgerentscheid muss eine Mehrheit von mindestens 25% der Wahlberechtigten mit ja gestimmt haben.(§ 22 b der Niedersächsischen Gemeindeordnung - NGO)

      Die Bürgerbefragung wird vom Stadtrat beschlossen (§ 22 d NGO). Die Durchführung wird in einer Satzung geregelt. Die Entscheidung über den Gegenstand der Bürgerbefragung bleibt beim Stadtrat.
      So ist es. Weiterhin ist das Verfahren für ein Bürgerentscheid sehr langwierig: Für das Sammeln der Unterschriften stehen maximal sechs Monate zur Verfügung (§ 22 b Abs. 5 S. 1 NGO). Sofern sich der Bürgereinscheid gegen einen Ratsbeschluß wendet, beträgt diese Frist drei Monate (Abs. 5 Satz 3).

      Anschließend hat der Stadtrat bis zu drei Monaten Zeit, um nach einer Zulässigkeitsprüfung den Bürgerentscheid einzuleiten (Abs.6 S. 3).

      Weiterhin kann er selber auch über die Sache beschließen, um die es bei einem laufenden Bürgerentscheid geht und kann diesen Beschluß auch vollziehen. Andersherum ist es aber auch möglich, den Bürgerentscheid dadurch zu erledigen, daß der Rat im Sinne des Begehrens desselben entscheidet (Abs. 7).

      Die Bürgerbefragung nach § 22 d NGO hat tatsächlich keine rechtlich bindende Wirkung, spiegelt aber doch den Willen der Bevölkerung wider.

      Dagfari schrieb:

      2. Die Schulden einer Gemeinde setzen sich aus Investitionsschulden und "Konto-Überziehungen" sogen. Kassenkrediten zusammen. Den Investitionsschulden steht ein realer Wert gegenüber, wie beim eigenen Haus, das man über Darlehen finanziert hat. Für beide Schuldenarten ist ein Schuldendienst zu leisten. Die Investitionsschulden aller drei Gemeinden (das waren am 31.12.2008 rund 26 Mio €) bleiben auch nach einer Fusion erhalten. Lediglich für die Kassenkredite wurde ein Schuldenerlass von 75% vom Land zugesagt.
      Grundsätzlich ist dem so. Allerdings muß dann auch bedacht werden, daß die Investitionen zum einem teilweise keine direkte Rendite für die Stadt bringen (bspw. der Finanzierunganteil für die Deiche), zum anderen nach der Realisierung auch zum Teil nicht unerhebliche Unterhaltungskosten nach sich ziehen (wie z. B. die Biberanlage). Wenn dann noch an eine anzusetzende Abschreibung für die Investitionen gedacht wird, die bspw. einer Bauunterhaltungsrücklage zugeführt werden müßte, dann zweifle ich bei machen Investitionen, ob sie sich insgesamt für die Stadt lohnen.

      Übrigens teilen sich die Investitionsschulden Ende 2008 gemäß Statistischem Landesamt wie folgt auf:
      • Stadt Bleckede: 6,693 Mio Euro = 692 Euro pro Einwohner (2008 + 341.000 Euro),
      • Amt Neuhaus: 7,345 Mio Euro = 1.402 Euro pro Einwohner (2008 - 101.000 Euro) und
      • Samtgemeide Dahlenburg und Mitgliedsgemeinden 11,503 Mio Euro = 1.813 Euro pro Einwohner (2008 + 573.000 Euro)
      Demnach hätte die neue "Stadt Bleckede" 25,541 Mio. Euro Schulden, das entspricht 1.202 Euro pro Einwohner. Somit würde sich der relative Schuldenstand für die Bürgerinnen und Bürger der jetzigen Stadt Bleckede um 510 Euro erhöhen, das entspricht einer Erhöhung von 74 % (!). Die Nachbarkommunen könnten dagen ihren relativen Schuldenstand entsprechend verringern.

      Soweit ersteinmal zu den ersten Punkten. Zu den weiteren Punkten möchte ich mich gerne auch noch äußern, muß jetzt aber erstmal noch etwas anders erledigen.

      Nachtrag: Da war "bleckMan" schneller als ich, und hat schon diverse Punkte kommentiert, während ich diesen Beitrag schrieb.
      Liebe Grüße aus Bleckede

      Thomi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Thomi ()

      Guten Tag liebe Forumleser,
      da bin ich doch sehr überrascht, wie einige der Registrierten sich wegen meines Beitrages geäußert haben. Kann es sein, dass sie gut austeilen, aber nichts einstecken können? Sonst gehen diese doch auch nicht zimperlich mit Vermutungen, Diskriminierungen etc. um (Gummibärchen (der im Übrigen in unserer Region einen Haufen Arbeitsplätze stellt), Aktivisten, Demagogen, Klinkenputzer usw. usw.)!

      Liebe Bea, es freut mich, dass alle Beiträge von Ihnen hinterfragt werden (Betonung auf : a l l e).
      Zu Ihrer Entscheidungsfindung empfehle ich Ihnen, zunächst sich die Fakten anzusehen, also Dinge, die nicht änderbar sind und schon auf den Weg geleitet wurden. Alles andere ist Spekulation! Weder die Fusionsbefürworter wissen, welcher Weg nach einer Fusion eingeschlagen wird, also was sich entwickelt, noch die Gegner wissen, was sowieso nicht kommt (S. vorherige Beiträge, exemplarisch dafür Polizei oder Schiene oder auch Facharzt). Da ich mich schon seit sehr langer Zeit mit dem Vorwärtskommen unserer Region befasse (auch aus finanziellen Gründen), kann ich die Fakten aufzählen:
      - Amt Neuhaus hat die äußerste Lage in Niedersachsen und im Landkreis Lüneburg inne. Gleich daneben liegt - durch die Elbe getrennt - Bleckede. Amt Neuhaus hat - unbestritten - die meisten Kassenschulden (Begriff ist weiter oben erläutert worden). Die Gründe hatte ich schon genannt.
      - In Hannover ist man sich parteiübergreifend darüber einig, dass in der neuen Legislaturperiode - also nach 2013 - eine Reform auf den Weg gebracht werden muss, die auch das Zusammenlegen von Kommunen beinhaltet. In den Ländern um Niedersachsen herum ist dieses längst geschehen.
      - Dadurch, dass nach Bleckede weder Schiene noch vernünftige Straßen führen, die nächste Autobahnauffahrt auch nach dem Bau der A 39 viel zu weit entfernt liegen wird, siedeln sich keine größeren Betriebe an, die Arbeitsplätze oder Gewerbesteuer bringen könnten (selbst erlebt, daher Fakt).
      - Dahlenburg wird in weiterer Zukunft nahe an der A 39 liegen.
      - Der Landrat Lüneburgs, Herr Nahrstedt, macht dem Landkreis Harburg Avancen, damit der Landkreis Lüneburg mit diesem fusioniert, er will dem Zeitungsinterview zufolge vermeiden, später durch die Landesregierung einer Partner diktiert zu bekommen.
      - Bleckede hat jetzt so um die 9000 Einwohner, in einer mit Dahlenburg und Neuhaus fusionierten Gemeinde werden es rd. 21000 Einwohner sein und damit Gewicht haben. Lüchow-Dannenberg leistet sich mit rd. 48000 Einwohnern einen Landkreis mit allen Ämtern!
      - Bei einer Fusion jetzt würden Hilfen gezahlt werden (in Lüchow-Dannenberg werden zugesagte Hilfen nicht gezahlt, weil die Bedingungen an L.-D. - zu sparen und zu reformieren - nicht eingehalten wurden).
      - Im Falle einer Fusion würde Bleckede das Mittelzentrum werden, die Gehälter zweier Bürgermeister wegfallen und der Bürgermeisterposten neu ausgeschrieben werden müssen, weil dieser wegen der höheren Einwohnerzahl auch höher dotiert ist.

      Liebe Bea, ausgestattet mit diesen Fakten können Sie sich weiter informieren. Dazu werden Sie bis zum 21.2. sicher Gelegenheit bekommen (Bürger für Bleckede (bekennende Gegner), Frauen für Fusion, Pro Fusion (der Name sagt es hier schon).

      Da ich das persönliche Gespräch favorisiere, werde ich mich aus diesem Forum abmelden. Das war sowieso das erste Mal, dass ich mich in einem Forum zu Wort gemeldet habe, von daher wohl auch mein Fehler mit der "Kennenlernecke". Verzeiht mir das. Wenn jemand zu mir Kontakt aufnehmen möchte, kann er es gerne über E-Mail.

      Also Tschüß, es war interessant mit euch!
      Big Mama
      Es freut mich, dass endlich eine Diskussion entstanden ist. Bei der ganzen Geschichte merke ich aber zwischen den Fraktionen "Pro" und "Contra" Fusion etwas aufkommt, was mich befremdet. Alle Teilnehmer sollten bei Thema bleiben und nichtpersönlich werden.

      Dies sehe ich als allgemeines Problem der Fusion an. Es werden in der Bevölkerung und im Rat tiefe Risse entstehen, die dazu führen, dass wir in Bleckede "Dahlenburger" bzw. "Neuhauser" Verhältnisse bekommen. Gemeinde kommt von Gemeinschaft und nicht Gemeinheit o. ä. Ich persönlich glaube man hätte nachspätestens nach dem die 1. Bürgerbefragung und die Ratsenmtscheidung getroffen waren, die Diskusion beenden sollen und das Thema abschließend zu den Akten legen sollen.

      Ich hoffe, das egal wie das Ergebnis nach der nächsten Bürgerbefragung sein wird, dann endlich der Schlussstrich gezogen wird. ( Nicht,das dann die Diskussion, wie nach der 1. Befragung entsteht, ob das Ergebnis repräsentativ ist oder nicht, weil die Abstimmbeteiligung unter der der 1. liegt.)

      Big Mama schrieb:

      Kann es sein, dass sie gut austeilen, aber nichts einstecken können?
      Da ich das persönliche Gespräch favorisiere, werde ich mich aus diesem
      Forum abmelden. Das war sowieso das erste Mal, dass ich mich in einem
      Forum zu Wort gemeldet habe, von daher wohl auch mein Fehler mit der
      "Kennenlernecke". Verzeiht mir das. Wenn jemand zu mir Kontakt
      aufnehmen möchte, kann er es gerne über E-Mail
      Na, das widerspricht sich doch wieder einmal.

      Mein Eindruck wird mehr erweckt, dass die Gegner mit ihren Aussagen Fakten präsentieren, die scheinbar mehr der Wahrheit entsprechen, als die der Befürworter.

      Anders kann ich mir die Art und Weise der Kommunikation, sowie die Nichtbeachtung der Beiträge der Gegner verstehen, die hier mit Zahlen und Fakten die gegen eine Fusion beigetragen wurden.

      Schade, dass sich weder die Mühe gemacht wurde, sich im Vorstellungsthread vorzustellen bzw. diesen denn erst einmal zu suchen (ist sehr einfach zu finden), noch dass auf die mit Fakten getaillierten Beiträge eingegangen wurde. Auch komisch, dass ausgerechnet die Ecke mit der Fusion sofort gefunden wurde. Spricht für sich.

      NACHTRAG: Für Internetuser, die sich mit Foren nicht auskennen, haben natürlich die Möglichkeit durch Fragen dies zu erlernen.
      Guten Abend in die Runde hier!

      Nachdem ich hier eine ganze Weile mitgelesen habe, möchte ich mich nun auch einmal zur Sache äußern. Vieles von dem, was ich für mich auch empfinde, haben meine Vorredner bereits zum Ausdruck gebracht.

      Für mich gibt es dennoch einige Punkte, denen nach meiner Meinung noch mehr Beachtung geschenkt werden sollte. Wir sind hier in Wendewisch quasi schon heute am äußersten Zipfel Bleckedes und würden dieses auch nach einer Fusion sein. Schon heute drängt sich mir oft der Gedanke auf, daß wir hier nicht genügend wahrgenommen werden. Wie soll sich das nach einer Fusion entwickeln, wenn es noch weniger Repräsentanz der einzelnen Ortsteile gibt?

      Das Thema Fusion wurde meiner Ansicht nach von Anfang an völlig falsch angegangen. Der Bürger hat ein Recht darauf, daß er die Wahrheit von seinen politischen Entscheidungsträgern erfährt. Statt dem Bürger von Anfang an mit der Wahrheit (und somit mit der notwendigen Transparenz) zu begegnen, wurden Gelder für teure und letztlich wertlose Gutachten verplempert. Daß das Ergebnis dieser Gutachten ganz nach dem Geschmack der Auftraggeber ausfallen mußte, dürfte jedem Beteiligten sehr frühzeitig klar gewesen sein. Es gibt da so einen Spruch mit dem Brot und dem Lied, das ich zu singen habe...

      Nachdem dann eine Bürgerbefragung nicht so ausgegangen ist, wie einige es scheinbar von der Bevölkerung verlangt haben, wird nun krampfhaft und mit allen sich bietenden Möglichkeiten darum gerungen, diese "Fehlentscheidung" der Bürger im Sinne der Befürworter doch noch gerade zu rücken. Schade, daß diese Leute ein derart desolates Demokratieverständnis an den Tag legen und nun mit der Brechstange auf die Bürger einzudreschen versuchen.

      Man hört aus den Kreisen der Befürworter immer wieder das Argument, eine Fusion würde so oder so irgendwann kommen (müssen) und man hätte jetzt noch die Chance, dieses Projekt selbst in die Hand zu nehmen. Die fusionierte Gemeinde ist strukturell in etwa mit dem Landkreis Lüchow-Dannenberg vergleichbar. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hängt heute am Tropf, ein ähnliches Schicksal dürfte der Fusionsgemeinde am Ende leider auch blühen. Nur mit dem Unterschied, daß der Landkreis Lüchow-Dannenberg immerhin knapp 50.000 Einwohner hat, während die Fusionsgemeinde auf weniger als die Hälfte kommen würde. Was das im Hinblick auf die Wahrnehmung und die öfter zitierten Einflußmöglichkeiten ausmacht, dürfte unschwer zu erkennen sein.

      Besonders fahrlässig finde ich es, daß eine spätere, nicht auszuschließende Zwangsfusionierung von den Befürwortern der Fusion als eine Art Druckargument mißbraucht wird. Sicher ist hier noch gar nichts und wann und wie sich der Landtag zu gegebener Zeit entscheidet, dürfte heute mehr als unklar sein. Niemand kann das heute mit Bestimmtheit voraussagen. Es kann so kommen, es kann aber auch ganz anders kommen. Und wenn es eines Tages so kommen sollte, steht das Land Niedersachsen auch später in der Pflicht, einer Fusionsgemeinde eine vernünftige und halbwegs wirtschaftlich tragbare Basis zu schaffen. Wohlweißlich wird dieses dem Bürger vorenthalten und statt dessen lieber ein völlig unnötiger künstlicher "Fusionsdruck" erzeugt.

      Einige haben hier klar und unmißverständlich herausgearbeitet, was eine Fusion in Zahlen bedeuten würde. Demnach frage ich mich ernsthaft, wo für Bleckede der finanzielle Sinn einer Fusion liegen soll. Kann es Aufgabe der Stadt Bleckede und ihrer Bürger sein, marode Nachbargemeinden zu stützen? Sicher gibt es in unserem System eine gewisse Solidarität, was auch gut ist. Aber, diese darf nicht in einer Art Nibelungentreue enden und dazu führen, daß man sich aufgibt und am Ende selbst mit in den Strudel der Bankrotteure hineingerät. Gerade in Neuhaus fällt zudem auf, daß bezogen auf die Stärke der Gemeinde zu viele Menschen in der kommunalen Verwaltung tätig sind. Dieses verursacht übermäßig hohe Personalkosten, die sicher auch ein Grund für die desolate Haushaltslage von Neuhaus sein dürften. Wir würden uns später als sogenannte Altlast dann alle darum kümmern dürfen.

      Im Vergleich liegt heute in Bleckede zudem die Abgabenlast am unteren Ende der drei Gemeinden. Eine Fusionierung müßte hier auch eine Angleichung nach sich ziehen. Da wohl nicht von einer Senkung in Bleckede ausgegangen werden kann, dürfte klar sein, daß es für Bleckede bedeuten wird, daß über kurz oder lang die Abgabenlast steigen würde, um sie so angleichen zu können.

      Alles in allem betrachte ich diesen Prozeß mit allergrößter Sorge. Für mich ist es sehr erschreckend, daß die meisten Politiker sich von einigen Ankündigungen und etwas momentan noch virtuellem Geld derart anködern lassen und bereit sind, ihre eigene Identität (die der Stadt Bleckede) leichtfertig und fahrlässig aus der Hand zu geben. Wir Bleckeder sollten kämpfen für uns und für unsere Ziele und Ideale, ohne zuviel Rücksicht auf Nachbargemeinden zu nehmen.

      Da die ganze Sache nach dem jetzigen Stand der Dinge nach einem klaren wirtschaftlichen Fiasko riecht hoffe ich, daß am 21. Februar alle Bleckede die Gelegenheit zur Abstimmung nutzen und den Politikern unmissverständlich klar machen, daß eine Fusion nicht wollen. Nicht heute, nicht in einigen Jahren und erst recht nicht unter derart zweifelhaften und für Bleckede nachteiligen Bedingungen!

      Bleckeder, macht von Eurem Stimmrecht Gebrauch und beteiligt Euch am 21. Februar an der Abstimmung gegen eine aufgestülpte Fusion!

      Danke für das Lesen meines Beitrages und einen schönen Abend!

      Löwensenf!
      Bei verschiedenen Beiträge ist mir aufgefallen, das von einem SchuldenERLASS gesprochen wird. Sorry, das Land übernimmt nur die Zins- und Tilgungslast für diese Schulden. Die neue Gemeinde würde genauso alle Schulden übernehmen müssen, wie sie am 31.10.2011 bestehen.

      Ob und in welcher Höhe dann eine Übernahme der Lasten durch das Land erfolgen würde, würde erst danach festgestellt werden. (Erfüllung der Auflagen usw., die es bestimmt geben wird [wie in Lüchow-Dannenberg, die die Erfüllung nicht geschafft haben], ggf. unter Kürzung der offenen Kreditaufanahmen für Investitionen, Fehlbeträgen aus Gebührenhaushalten u. u. und. ) Die Kürzungen wären natürlich rein hypothetisch.

      Außerdem geht aus dem Gutachten klar hervor, das die neue Gemeinde selbst bei vollen Ausgabeneinsparungen und den größeren Einnahmen (die ja heute schon auf Grund der Änderung der Steuergesetzgebung durch den Bund nicht mehr zu realisieren sind) keinen ausgelichenen Haushalt hätte.

      Das Problem liegt heute wie morgen in den Einsparungen in den Orten selbst. Diese können nicht nur die Verwaltung betreffen. Frage ist, ob nicht die Gemeinden Bleckede, Neuhaus und Dahlenburg hier bereits mit der Errichtung von Einrichtungen (Bleckeder Haus,Schützenhaus Dahlenburg u. ä. ) hier Maßnahmen durchgegführt haben, dieuns heute in diese Lage gebracht haben.

      Schlußendlich muss der Steuerzahler für die Schulden aufkommen, egal ob aus Landes- oder Gemeindemitteln. Jeder muß sich fragen, ob er das lieber in kleinem Rahmen und mit den Bürgern vor Ort oder mit der Großgemeinde unter der (evtl.) Hilfe des Landes machen will.


      Ich persönlich glaube an die Macht der kleinen Stadt Bleckede, wenn Poltik und Bürger zusammenarbeiten. Die Wirtschaft hat uns viele schlechte Beispiele gezeigt.

      Löwensenf schrieb:

      Bleckeder, macht von Eurem Stimmrecht Gebrauch und beteiligt Euch am 21. Februar an der Abstimmung gegen eine aufgestülpte Fusion!
      Hallo Löwensenf, ich nutze die Möglichkeit, Deinen Aufruf aufzugreifen und vielleicht noch zu verstärken:
      Wer gegen die Fusion ist, aber nicht abstimmt am 21.02.2010, stimmt für die Fusion!
      Wir müssen davon ausgehen, dass die Fusionsbefürworter jeden, den sie irgendwie überzeugen können, notfalls mit dem Auto zum Wahllokal fahren oder überreden, per Briefwahl abzustimmen!
      Ich weiß, dass viele, die gegen die Fusion gestimmt haben und nach wie vor dagegen sind, wankelmütig werden und sagen: Die machen ja doch, was sie wollen. Vielleicht war ja sogar dass der Anlass für Holger Grinda zum Schluss der letzten Ratssitzung noch mal deutlich zu sagen: Die Bürger verstehen so wie so nicht worum es geht. Deshalb werde er in der Sitzung am 4.3.2010 so stimmen, wie er es für richtig hält – nämlich für die Fusion. Diese Brüskierung des Wählers war vielleicht Absicht und darf von uns so nicht hingenommen werden.
      Alle – und ich meine wirklich alle, die immer noch gegen die Fusion sind oder zu mindestens gegen die Art und Weise, wie diese Fusion durchgezogen werden soll, müssen am 21.02.2010 abstimmen! Je größer die Zahl der abstimmenden Bürger ist, um so deutlicher signalisieren wir Politikern, wie dem oben genannten, dass wir nicht so dumm sind, wie sie es von uns glauben!
      Sprecht Eure Nachbarn an, redet im Verwandtenkreis und versucht so viele wie möglich zu motivieren, bei dieser Bürgerbefragung abzustimmen. Wir können, wenn ganz viele Bürger mitmachen, das Ergebnis vom Juni 2009 übertreffen und würden damit der Mehrheitsgruppe das Argument nehmen, dem Bürger sei es eigentlich egal!
      In diesem Sinne grüßt alle
      bleckMan
      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
      Moin,

      hier meldet sich ein Befürworter der Fusion. Nehmt es mir nicht übel, wenn mein Eintrag gleich mit einer „Beschwerde“ startet. Die Fusionsgegner möchten es bitte nicht persönlich nehmen, dass ich auf ihre Statements teilweise nur pauschal eingehe und nicht immer zitiere. Wenn ihr meinen Eintrag hier lest, werdet ihr verstehen, auf welche und wessen Beiträge ich mich beziehe – glaubt mir, auch ich habe eure Postings durchgelesen und ihren Sinn verstanden.

      Vieles, das für die Fusion spricht, wurde hier bereits genannt – darunter auch die ein oder andere Prognose für die Zeit nach der Fusion, die sich einfach nicht belegen lässt. Manche Gegner hier meinen, sie hätten das Gegenteil durch Nennung ihrer Meinung und vielleicht durch Zahlen belegt. Liebe Fusionsgegner, Hand aufs Herz: Das habt ihr mitnichten. Weder ein Befürworter, noch ein Gegner kann mit Sicherheit sagen, was die Zukunft bringt.

      Eines sollte uns heute aber bewusst sein: Ein „Weiter so!“ ist der falsche Weg. Die Gründe, warum ich für die Fusion bin, möchte ich anhand von Stichpunkten aufführen.

      Stichwort „Aus eigener Kraft raus aus den Schulden“
      Schöne Vorstellung, aber mit den Antworten von gestern heute und morgen nicht mehr zu bewerkstelligen. Das Amt Neuhaus schafft es nicht aus eigener Kraft (wie oben mal „vorgeschlagen“). Aber bleiben wir in Bleckede. Auch hier nimmt die Belastung seit Jahren zu und wird weiter zunehmen. Eine Fusion wäre für Bleckede der leichteste, schnellste und sicherste Weg, die Auflagen für Konsolidierungshilfen seitens des Landes zu erfüllen. Andere Maßnahmen, die („aus eigener Kraft“ ohne Fusion) möglich sind, gehen direkt zu Lasten des Bürgers (Einsparungen, Gebührenerhöhungen) oder sind schlicht zu vage bzw. greifen nicht schnell genug (Wirtschaftsbelebung – woher sollten dafür auch die Mittel kommen).


      Ferner wird hier haarspalterisch mit der in Aussicht gestellten Entlastung umgegangen. So schreibt auch die Elbmarschpost, zu meinem Entsetzen vollkommen undifferenziert, Zitat Anfang: wer meint, mit der ‚Übernahme von bis zu 75 Prozent der Kassenkredite’ sei gemeint, das Land löse auf einen Schlag einfach einen Großteil der Schulden ab (...) könnte sich täuschen. Das Land würde immer nur bis zu 75 Prozent der jährlichen ‚Rate’ (Zins und Tilgung) übernehmen. Das ‚Minus’ bliebe in der Kasse.Zitat Ende.

      Man sollte sich darüber klar sein, dass einem Schuldner meist das Genick dadurch gebrochen wird, dass er fleißig Zins und Tilgung zahlt, die er aus laufenden Einnahmen oder neuen Verschuldungen aufbringen muss. Allein dadurch bekommt er gar nicht die eigentlichen Schulden abbezahlt! Nimmt man ihm einen Teil dieser Last ab, ist für den Schuldner eine Menge gewonnen. Schließlich kommt er so schneller dazu, die eigentlichen Schulden anzugehen.
      Zitat aus dem Forum:
      Bleckede sollte die Schulden, die man sich "erarbeitet" hat, auch wieder ALLEINE abbauen. Das muss jeder Bürger auch, wenn er in solch einer Situation gerät. Zitat Ende.

      Genau so läuft es eben nicht. Ein Bürger oder Unternehmer kann (Privat-)Insolvenz anmelden – und darauf läuft es bei vielen verschuldeten Menschen hinaus. Wie stellen Sie sich das bei einer Kommune vor?

      Stichwort „Bleckeder Identität“

      Sicher, wir sind alle Bleckeder – aber als im Vereinswesen Tätiger habe ich unsere Identität bisher so erlebt, dass wir auch für andere einstehen, statt auch noch einem Ratsherren zu applaudieren, der öffentlich zugibt, dass ihm „Nachbargemeinden EGAL sind“,! Darüber hinaus sind wir nicht nur Bleckeder, sondern auch Kreis-Lüneburger, Niedersachsen, Deutsche und Europäer – WIR ALLE! Und was glaubt ihr, wer die Zeche zahlt für ein Amt Neuhaus, dass man mir nichts, dir nichts pleite gehen lässt? Die UNO vielleicht?

      Und weiter zum Stichwort „Amt Neuhaus“,

      das ja besonders vielen Bauschmerzen zu verursachen scheint, die „nicht die Miete für andere zahlen wollen“. Fakt ist: Die Entscheidung über eine Fusion liegt im Fall der Fälle weder beim Einwohner, noch beim Rat der Kommune – das Land hat das Recht, eine Fusion vorzuschreiben! Gehen wir jetzt mal davon aus, dass das Amt Neuhaus sich ab einem gewissen Zeitpunkt „wegen Konkurs“ nicht halten kann und es käme zu einer „Zwangsfusion“ mit einer anderen Kommune: Welche Kommune würde das eurer Meinung nach sein? Kleiner Tipp: Da Amt Neuhaus im Kreis Lüneburg nur an eine Gemeinde grenzt und zu den anderen Seiten an andere Landkreise und Bundesländer, kommt nur eine Stadt infrage. Dann allerdings schlimmstenfalls ohne die jetzt in Aussicht gestellte Konsolidierungshilfe des Landes!

      Bitte werft mir nicht vor, dass ich durch Aufzeigen dieser Möglichkeit „Ängste schüren“ will. Leider ist es nun mal ein realistisches Szenario, das man nicht einfach ausblenden sollte. Hey, persönlich würde ich’s wahrscheinlich auch anders haben wollen, aber ich bin nicht blind gegenüber der Realität und habe auch keine Angst vor Veränderungen, wenn diese vielversprechend sind!

      Doch noch eines sollte man beim Stichwort Amt Neuhaus nicht ausblenden – besonders, wenn man sich wie mancher Fusionsgegner über die bisher dort getätigten Ausgaben aufregt: Im Gegensatz zur Straßenlage hier um Bleckede wurde dort die letzten Jahre richtig was bewerkstelligt. Das heißt auf lange Sicht, dass dort auch erst einmal nicht viel zu tun ist! Auch das Argument, dass Dahlenburg einmal von einer Autobahn profitieren wird – und in einer fusionierten Gemeinde täte Bleckede das mit – ist stichhaltig.

      (Fortsetzung siehe nächstes Posting, Kapazität überschritten)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von PapaSchlumpf ()

      (Fortsetzung von oben)

      Stichwort „Fusions-Profiteure“.

      Ein Vorredner hier hatte Fusionsgegner danach gefragt, was ihre nachweislich belegbaren persönlichen Nachteile durch eine Fusion wären. Als Antwort kam: nichts. Und nichts ist bekanntlich auch eine Antwort.

      Es wurde auch gefragt, ob die prognostizierten Fusionsvorteile manchem vielleicht „zu weit in der Zukunft“ lägen – sprich, man hätte ja jetzt nichts von ihnen. Denjenigen, die so denken, sei geraten, noch einmal in sich zu gehen und zu überlegen, welche Art der Region um die Elbe herum sie ihren Kindern hinterlassen wollen.

      Manche hier behaupten, sie seien des Themas Fusion müde – werden aber andererseits nicht müde zu betonen, dass sie dagegen sind. Für mich heißt das im Klartext: Manch einer will sich keine Argumente für die Fusion anhören und am liebsten vermeiden, dass diese Argumente Unentschlossenen zugänglich gemacht werden.

      Wenn Befürworter der Meinung sind, dass sich die öffentliche Meinung zur Fusion geändert hat bzw. dass sie durch Aufklärung genügend weitere Befürworter findet, ist es ihr gutes demokratisches Recht, beim Rat durch eine Unterschriftenliste eine neue Abstimmung zu erwirken. Dabei ist es egal, ob es sich bei diesen Befürwortern um Alt-Politiker handelt – diese sind doch mit ihrer Meinung nicht alleine! Außerdem teile ich die Meinung: Bei der ersten Abstimmung war man nicht genügend aufgeklärt bzw. Unentschlossene nicht genug mobilisiert. Es sollte doch jedem einleuchten, dass es immer leichter ist, auf die Frage nach Veränderung erst einmal mit „Nein“ zu antworten – so ist es geschehen. Ich sehe nicht, dass Politik und Befürworter durch Fortsetzen der Debatte demonstrierten, der „Bürgerwillen“ sei ihnen egal oder der Bürger sei zu dumm – vielmehr wurde beim gesetzlich vorgeschriebenen politischen Auftrag zur Willensbildung in der Bevölkerung und zur Aufklärung nicht genug getan.

      Einerseits wird von der Politik/von Vater Staat erwartet, dass er sich um uns kümmert und Antworten gibt. Probiert er das – in diesem konkreten Falle durch Prüfung von Gebietsreformen durch Kommunalfusionen – wird er als blöd hingestellt. Warum, will sich mir nicht erschließen.

      Zum Stichwort: „Keine Zwangsfusion in Sicht“

      Es stimmt: Laut Innenminister Schünemann soll es keine von der derzeitigen Landesregierung verordnete Zwangsfusion geben – die derzeitige Legislaturperiode geht aber auch nur noch bis 2013. Danach gibt es eine neue Regierung, die sich wiederum den dann herrschenden Gegebenheiten stellen muss. Egal, ob das Kabinett nur an einer Position verändert oder durch andere Parteien gestellt wird. Niedersachsen führt mit immerhin 60 Kommunen Verhandlungen über den Zukunftsvertrag – und ich wette, viele dieser Kommunen liebäugeln mit dem leichtesten Weg zur Auflagenerfüllung für Landeshilfen, der Fusion. Und wir Bleckeder sperren uns dagegen?!? Vergesst bitte auch nicht, dass Kommunalfusionen in unseren Nachbarländern NRW, Hessen und Meck-Pomm bereits erfolgen. Warum wohl? Manche Gegner der Bleckeder Fusion „argumentieren“, hinter den Fusionsplänen steckten allein die Wirtschaftsinteressen geheimer Strippenzieher bzw. politischer Größenwahn. Liebe aufgeklärte Mitbürger, lasst euch so einen konspirativen Schwachsinn nicht verkaufen – oder glaubt ihr, die erwähnten 60 niedersächsischen Kommunen sowie die in unseren Nachbarländern würden allesamt von „Gummibärchenproduzenten“ gelenkt? Gorbatschow sagte mal „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. Wer möchte ihm da widersprechen? Anders gefragt: Wer hat Lust, sich in ein paar Jahren evtl. hinter unseren erstarkten „Konkurrenzregionen“ in Niedersachsen und drum rum einzureihen? Ich nicht!

      Deshalb stimme ich am 21. Februar für die Fusion und ich kann euch nur darum bitten, das gleiche zu tun.

      Beste Grüße,

      PapaSchlumpf

      PS: Eine konstruktive Kritik an die Moderation/den Seitenbetreiber: Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Entsprechend finde ich die Antwortmöglichkeiten in der Fusionsumfrage auf dieser Seite unglücklich formuliert. Dort steht zum Anklicken: „Nein, mit einer Fusion gibt es keine Vorteile“ – vollkommen undifferenziert, weil die weiche Abstufung fehlt und diese Aussage impliziert, dass sich die Fusionsinitiatoren mal so überhaupt keine Gedanken gemacht haben. „Politisch korrekt“ wäre z. B. die Auswahlmethode „Nein, eine Fusion bringt zu wenige Vorteile“. Anklicken werde ich’s selbstverständlich trotzdem nicht. Dennoch, bitte nachbessern!
      Dieses Posting schreibe ich gesondert, weil es zunächst vor allem auf den Beitrag von Löwensenf eingeht. Ich wollte meinen vorherigen Beitrag nicht noch länger machen.

      Löwensenf schrieb:

      Schon heute drängt sich mir oft der Gedanke auf, daß wir hier nicht genügend wahrgenommen werden. Wie soll sich das nach einer Fusion entwickeln
      Lieber Löwensenf,

      als einer der kleineren Orte am Rand einer Region kann man schnell das Gefühl bekommen, von der örtlichen Politik vernachlässigt zu sein. Doch seien wir ehrlich zu uns selbst: 1. ist Wendewisch nicht der einzige Ort in Bleckeder Randlage und 2. ist es bei einer Argumentation nur allzu verführerisch, sich in die Opferrolle zu schreiben. Sie „fühlen sich vernachlässigt“ und befürchten, dass sich dieses verschlimmern KÖNNTE – nun, wie könnte ich als Befürworter der Fusion ihre „Gefühle“ widerlegen? Natürlich überhaupt nicht.

      Zwei Dinge sind Fakt: Zum einen hat jeder Ortsteil unter zwingend erforderlichen Sparmaßnahmen individuell zu „leiden“ (ob mit oder ohne Fusion). Daraus folgt, dass jeder Einwohner des Ortes individuell mehr Verantwortung und Einsatz vor Ort und für die Dorfgemeinschaft aufbringen muss. Stichwort Feuerwehrgerätehäuser: Beim (Aus-)Bau dieser ist Eigenleistung heute an der Tagesordnung. Die Zeiten der großzügigen Kostenübernahmen sind vorbei. Und das trotz des von Fusionsgegnern so hochgehaltenen Modells der Stadt Bleckede als über alle Zweifel erhabenen zukunftsfähigen „Einzelkämpfer“! Daraus folgt für Sie und mich: tun wir bereits genug für unseren Ortsteil bzw. gelingt es uns, andere zu mobilisieren und sie ggf. aus Opferrolle, Stagnation und Resignation herauszureißen?

      Löwensenf schrieb:

      steht das Land Niedersachsen auch später in der Pflicht, einer Fusionsgemeinde eine vernünftige und halbwegs wirtschaftlich tragbare Basis zu schaffen
      Das ist richtig, trifft aber genau so auf eine nicht-fusionierte Stadt Bleckede zu. Warum wir Befürworter überzeugt sind, dass derartiges der Stadt Bleckede allein schneller passieren kann als dem fusionierten Gebilde, können sie an anderer Stelle lesen. Keinesfalls sollte man es darauf ankommen lassen, sich irgendwann an den staatlichen Tropf zu legen. Nach dem Motto „Vater Staat wird’s schon richten“. Vater Staat Niedersachsen versucht nämlich bereits jetzt, Antworten zu geben (Zukunftsvertrag), wir sollten uns jetzt mit diesen auseinandersetzen.

      Löwensenf schrieb:

      fahrlässig finde ich es, daß eine spätere, nicht auszuschließende Zwangsfusionierung von den Befürwortern der Fusion als eine Art Druckargument mißbraucht wir
      Dass das so rüberkommt, ist für einen Befürworter natürlich kontraproduktiv – persönlich würde ich mich weder hier noch in einer Gesprächsrunde hinstellen und Sie wissentlich belügen. Diesen Eindruck sollten Sie auch nicht bekommen, wenn Sie auf die äußerst hohe Wahrscheinlichkeit kommender Fusionen hingewiesen werden (Stichworte aus meinem vorherigen Posting: Land Niedersachsen verhandelt mit 60 Kommunen; Fusionen in benachbarten Bundesländern). Unbestritten sollte auch Ihrerseits sein, dass wir rein in Hinblick auf die in Aussicht gestellten Haushaltsentlastungen durch das Land derzeit die besten Karten haben.

      Noch etwas zum Stichwort „Druckargument“: Weiterhin weise ich – und ich denke, ich tue das im Namen aller Befürworter – den wiederkehrenden Vorwurf zurück, wir würden in dieser Debatte Ängste schüren. Wir weisen immer wieder auf Stichworte wie Stadtflucht, Überalterung der (vor allem Land-)Bevölkerung und auf die Tatsache hin, dass, wo die Bedingungen nicht gegeben sind, sich keine Unternehmen, Arbeitsplätze, Geld und Menschen ansiedeln. Das klingt unromantisch und beängstigend, ist aber keiner Glaskugel entnommen – es ist bereits Realität. Ein Blick in aufgegebene Ortschaften der neuen Bundesländer reicht da völlig.

      Im Gegenteil, ich kann an dieser Stelle ruhigen Gewissens führenden Kräften der Fusionsgegner den Vorwurf machen, sich der Ängste der Bevölkerung zu bedienen, genauer gesagt, einer sehr „wirksamen Angst“: der Angst vor Veränderung. Dabei hätte keiner von uns Bleckedern einen wirklichen persönlichen Nachteil.

      In meinem Vorstellungsthread hatte ich bereits geschrieben: Man kann bei einer Sache unterschiedlicher Meinung sein, bei einer anderen der gleichen. Das möchte ich auch hier noch mal betonen. Ich möchte keinen Gegner hier als dumm darstellen (weise aber gleichzeitig darauf hin, dass manch gegnerisches „Argument“ nicht als solches zu gebrauchen ist). Zum Beispiel sind wir uns sicher im Wissen darüber einig, dass Politiker bzw. Verwaltungsverantwortliche zuweilen Mist bauen, Gelder verschwenden etc. War immer so, wird immer wieder vorkommen. Dass das auf allen Ebenen besser werden muss, ist klar. Nur: das lenken wir Wähler bei Rats- und Parlamentswahlen, dass die Fähigsten und Besten an die Verantwortung kommen.

      Die Abstimmung über eine Fusion hat damit nichts zu tun; sie ist weniger ein Politikum, als viele hier zu glauben scheinen. Denn eine Einstellung „pro Fusion“ gibt es parteienübergreifend. Nicht ohne Grund. Nur scheinen es einige Volksvertreter vorzuziehen, sich mit ihrer Meinung zurückzuhalten, obwohl es laut deutschem Parteiengesetz ihre Pflicht ist, zur politischen Willensbildung der Öffentlichkeit beizutragen.

      Wenn ihr zur Abstimmung geht, gebt euch selbst nicht mit einem „Nein, vorsichtshalber dagegen“ zufrieden. Weder tut die Fusion weh, noch tut es weh, dafür zu stimmen.

      Ich wünsche euch und uns in Bleckede alles Gute!

      Herzlich Willkommen Papa Schlumpf

      Zeitpunkt:

      Lassen Sie es mich gleich eingangs sagen: Ihr Schreib-Ton hebt sich wohltuend ab, von dem anderer Befürworter.
      Als ich unter Google mal Ihren Nicknamen eingab, war ich doch etwas erstaunt, was „gelehrte“ Köpfe aus „Papa Schlumpf“ machen. Ich will das hier im Einzelnen nicht wiedergeben, interessant fand ich den Beitrag unter: moviebazaar.de/extra2.htm#2

      PapaSchlumpf schrieb:

      Stichwort „Aus eigener Kraft raus aus den Schulden“
      Schöne Vorstellung, aber mit den Antworten von gestern heute und morgen nicht mehr zu bewerkstelligen. Das Amt Neuhaus schafft es nicht aus eigener Kraft (wie oben mal „vorgeschlagen“). Aber bleiben wir in Bleckede. Auch hier nimmt die Belastung seit Jahren zu und wird weiter zunehmen. Eine Fusion wäre für Bleckede der leichteste, schnellste und sicherste Weg, die Auflagen für Konsolidierungshilfen seitens des Landes zu erfüllen. Andere Maßnahmen, die („aus eigener Kraft“ ohne Fusion) möglich sind, gehen direkt zu Lasten des Bürgers (Einsparungen, Gebührenerhöhungen) oder sind schlicht zu vage bzw. greifen nicht schnell genug (Wirtschaftsbelebung – woher sollten dafür auch die Mittel kommen).
      Nun aber zu ihrem obigen Zitat:
      Ich bin bereits weiter oben auf die Bleckeder Schuldensituation eingegangen, vielleicht haben Sie es sich deshalb erspart zu erwähnen, um welche Summen es geht. Ich unterstelle mal, dass Ihnen der Unterschied zwischen investiven Schulden und Kassenkrediten bekannt ist und wie wir beide – und immer mehr Bürger wissen – geht es bei den vom Land zugesagten Zins- und Tigungshilfen nur um die Kassenkredite. Wenn Sie das mit „Konsolidierungshilfen“ meinen, sollten sie vielleicht etwas differenzierter sagen, weshalb Sie die Fusion aus u.a. diesem Grund für so notwendig erachten!
      PS ich habe auch mal nach „bleckMan“ gegoogelt, war aber über das Ergebnis eher enttäuscht.
      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan

      PapaSchlumpf schrieb:

      Stichwort „Aus eigener Kraft raus aus den Schulden
      Schöne Vorstellung, aber mit den Antworten von gestern heute und morgen nicht mehr zu bewerkstelligen. Das Amt Neuhaus schafft es nicht aus eigener Kraft (wie oben mal „vorgeschlagen“). Aber bleiben wir in Bleckede. Auch hier nimmt die Belastung seit Jahren zu und wird weiter zunehmen. Eine Fusion wäre für Bleckede der leichteste, schnellste und sicherste Weg, die Auflagen für Konsolidierungshilfen seitens des Landes zu erfüllen. Andere Maßnahmen, die („aus eigener Kraft“ ohne Fusion) möglich sind, gehen direkt zu Lasten des Bürgers (Einsparungen, Gebührenerhöhungen) oder sind schlicht zu vage bzw. greifen nicht schnell genug (Wirtschaftsbelebung – woher sollten dafür auch die Mittel kommen).
      Was mich an der ganzen Schuldensache stört ist, dass man sich auf andere verlassen will. 75% Erlass - auf was auch immer. Frei nach den Motto, wir brauchen uns um die bisher gemachten Schulden keine Sorge machen - die werden uns ja erlassen. So denke ich nicht. Den Dreck, den ich verursacht habe, habe ich auch selber wegzumachen.

      Dass Neuhaus zur Zeit pleite ist, kann mir doch - nach 20 Jahren der Wiedervereinigung - niemand ehrlich als Grund nennen.

      Wie BleckMen schon schrieb - die Art und Weise, wie das Ganze
      durchgesetzt werden soll, stößt mir persönlich auch auf den Magen.
      Hinzu kommt - ich erwähnte es schon - dass ich den Glauben an den
      Aussagen der Politiker verloren habe.


      Die Politiker erzählen doch nur noch das, was die Bürger hören wollen.
      Den Wahrheitsgehalt deren Aussagen mag ich keinen Glauben mehr
      schenken. Gleiches gilt für mich auch für die regionale Politik.

      Seit Jahren geht es schon, dass unsere Politiker alles Tolle vom Himmel versprechen (seht euch doch die aktuelle Koalition an) und (meistens) nichts davon einlösen können. Nein, daran glaube ich nicht und ein Grund, warum ich weiterhin GEGEN die Fusion stimmen werde.

      Wie die Vorredner auch schon erwähnten, wird scheinbar solange so getan, als ob man sich um das Wohl des Bürgers bemühe, es dann dann aber doch nicht einhalten (können). Wie kann ich es mir sonst anders erklären, dass bei "so wichtigen" Dingen wie die Fusion der Bürger solange weich geklopft wird, bis er endlich (gerervt [das bin ich inzwischen auch]) seine Zustimmung gibt.

      Es werden mir zudem immer nur Aussagen gemacht, die auch eine Hellseherin ausgeben kann. Nicht aussagekräftig und für Normalsterbliche nicht verständlich. Warum wird nicht klip und klar geradeaus geredet? Wie soll der Fahrplan genau aussehen? Was soll sich FÜR BLECKEDE selber ändern, wenn die Fusion kommt? Werden dadurch die Probleme mit den Jugendlichen gelöst? Die Arbeitslosigkeit?

      Es wurde von der A39 geschrieben - was genau hat Bleckede davon, was Neuhaus? Dadurch werden wohl auch keine aktuellen Probleme gelöst. Die Ansätze sind mir zum Teil nicht die richtigen. Man macht sich Gedanken um andere Gemeinden, aber weniger um die eigene.

      Wer schlecht haushaltet, der sollte seine Schulden auch selber beseitigen. Ich sagte es schon...

      Zuletzt möchte ich noch einmal auf die "liegengelassene Frage" antworten, was für Nachteile es für den Bürger bei der erfolgreichen Fusionierung geben würde.
      Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich darauf schon Argumente geschrieben hatte. (Polizei, Erhöhung der Gebühren, sprich finanzielle Einbußen etc.)

      Ja, wie ist es denn nun?

      Zeitpunkt:

      PapaSchlumpf schrieb:

      Genau so läuft es eben nicht. Ein Bürger oder Unternehmer kann (Privat-)Insolvenz anmelden – und darauf läuft es bei vielen verschuldeten Menschen hinaus. Wie stellen Sie sich das bei einer Kommune vor?
      § 136 der Niedersächsischen Gemeindeordnung verbietet den "Gemeinde-Konkurs". In anderen Bundesländern ist das gleichfalls so, so dass die Gemeinden deutschlandweit, dazu auch die Länder und der Bund insolvenzunfähig sind.
      So steht es in einem interessanten Artikel, dem man unter steuerzahler-niedersachsen-bre…63c64/index.html?pagenr=6
      findet.
      Weiter heißt es dort: Bislang gibt es keine harten Sanktionen wie die Insolvenz bei haushaltswirtschaftlichem Fehlverhalten. Deshalb fehlen die entsprechenden Anreize, die kommunalen Finanzen in Ordnung zu halten. Gewaltige Haushaltsdefizite wurden und werden hingenommen. Die Verantwortung dafür wird anderen zugewiesen. Nur so ist zu erklären, dass die kommunalen Kassenkredite landesweit mittlerweile auf die unglaubliche Höhe von über vier Milliarden Euro geklettert sind. Kassenkredite dürfen eigentlich nur der Überbrückung von Zahlungsengpässen dienen.
      Wenn Sie auf obige Internetseite gehen, sehen Sie auch eine Schuldenuhr. Danach wächst die Staatsverschuldung in Niedersachsen zur Zeit pro Sekunde um 105 EUR – wie gesagt pro Sekunde. Und glaube keiner, dass Herr Wulf oder sein Finanzminister deshalb schlecht schlafen würden. Auf Bundesebene ist es noch dramatischer, und wie wir gerade heute in der Generaldebatte hören konnten, ist Schuldenmachen der geeignete Weg, um den Haushalt künftig zu sanieren.
      Aber ich merke schon, ich habe mich weit von Bleckede entfernt! Dank der guten Kämmerervorleistung von Helmut Müller und seinen Nachfolgern, sind unsere Kassenkredite in einem noch überschaubaren Rahmen. Sollten wir uns aber auf das angeblich so zukunftsträchtige Vorhaben „Fusion“ einlassen, werden wir alle aufwachen und plötzlich das 10-fache an Kassenkrediten haben, ohne wirkliche Aussicht auf deutlich mehr Einnahmen. Das Gutachten jedenfalls, das uns etwas anderes glauben machen will, ist nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde.
      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan

      Guten Tag, Papa Schlumpf und alle anderen Mitleserinnen und Mitleser!

      Zunächst möchte auch ich mich ausdrücklich für die umfassenden und sachlichen Ausführungen bedanken. Wie einer meiner Vorredner es bereits ausgeführt hat, wirkt es sehr angenehm, dass ein Befürworter hier nicht versucht, seine Meinung mit der Brechstange durchzusetzen. Andererseits muss ich aber auch sagen, dass diejenigen, die die Fusion hier so ernergisch befürwortet haben, diejenigen waren, die mich überhaupt dazu bewegt haben, mich hier zu äußern.

      Wie bereits treffend erläutert wurde, ist es mit Meinungen, Erwartungen und Prognosen immer so eine Sache.Richtig dürfte sein, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand von uns mit Bestimmtheit voraussagen kann, was am Ende genau kommen wird. Hier kann man sich nach meiner Meinung nur auf sein Bauchgefühl verlassen. Darum sehe ich auch gerade hier einen Punkt, der mich in Bezug auf die von den meisten Fusionsbefürwortern getätigten Ausführungen sehr stört. Es wird versucht, dem Bürger zu suggerieren, dass ihre Meinung die einzig richtige und zum Ziel führende sei. Ehrlich gesagt weiß ich noch immer nicht genau, welche Meinung die richtige ist. Nur, solange es nicht klar ist, ob ein Weg zum Ziel führt bzw. welcher Weg der letztlich zielführende sein wird, ist für mich klar, dass ich an dem bestehenden Weg nichts ändern möchte. Auch darum bin ich nach wie vor klar gegen die vorgebrachten Fusionspläne.

      Die Problematik rund um das Amt Neuhaus ist eine ganz eigene Problematik. Nach wie vor meine ich, dass viele Probleme neben der Frage, dass es dort wirtschaftlich besonders ungünstige Bedingungen gibt, auch hausgemacht sind. Es war ein Fehler, dass das Amt Neuhaus 1993 wieder zu Niedersachsen gekommen ist. Sicher ist dieses nun kaum mehr rückgängig zu machen. Aber ich darf hier vielleicht daran erinnern, dass auch die Bürger des Amtes Neuhaus es damals wollten, weil sie sich von diesem Schritt Vorteile ausgerechnet haben. Ebenso haben der Landkreis Lüneburg und das Land Niedersachsen dieser historischen Grenzkorrektur damals im allgemeinen Taumel der Wiedervereinigungseuphorie auch zugestimmt. Von daher erachte ich es nach wie vor als fahrlässig, wenn uns Bleckedern nun suggeriert werden soll, daß es am Ende so kommen kann, daß wir das Amt Neuhaus zwangsweise aufgedrückt bekommen würden und dann quasi allein für die Altlasten aufzukommen hätten. Man sollte hier klarstellen, dass das Land Niedersachsen sich seiner Verantwortung nicht entziehen kann und nicht entziehen darf und dass es nicht die Aufgabe der Stadt Bleckede, ihrer Ratsmitglieder und ihrer Bürger sein kann und darf, das Amt Neuhaus allein (oder gemeinsam mit Dahlenburg) zu sanieren.

      Ein ganz eindeutiger Punkt ist der, dass die Erwartungshaltung im Amt Neuhaus von Anfang an zu hoch gewesen sein dürfte. Der Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl von der CDU hat den Menschen einst "blühende Landschaften" versprochen. Was immer der einzelne darunter verstehen mag, haben es die Bürger im Amt Neuhaus offensichtlich zu ersnt genommen. Das, was in der alten Bundesrepublik teilweise in immerhin 40 Jahren nicht geschafft werden konnte, musste nun im Amt Neuhaus in kürzester Zeit realisiert werden. Wenn ich nicht über die dafür notwendigen Mittel verfüge, ist es mehr als fahrlässig, sich auf andere zu verlassen. Diesen Vorwurf müssen sich die politischen Entscheidungsträger im Amt Neuhaus gefallen lassen. Ebenso unklug und der Sache nicht dienlich sind Äußerungen, nach denen man praktisch den Bankrott erklären kann, wenn es nicht zu einer Fusion kommen sollte. Dieses hat der Neuhauser Bürgermeister Hublitz bekanntlich öffentlich getan. Ich kann nicht überblicken, was er damit hat bezwecken wollen. Bei mir hat es den Eindruck erweckt, er wolle den Druck verstärken. Gliechzeitig haben diese Äußerungen aber auch meine eigene Ablehnung gegen eine Fusion vestärkt. Wer will sich schon freiwillig mit einem Pleitekandidaten einlassen?

      Im übrigen meine ich nach wie vor, dass das Land Niedersachsen letztlich auch zu einem späteren Zeitpunkt in der Pflicht ist, einer Gemeinde eine vernüftige Basis zu schaffen. Wenn es später zu einer zwangsweisen Fusionierung kommen sollte (was ich im übrigen so nach wie vor nicht glaube), dann würde die Frage sein, ob und inwieweit uns Bleckeder die Folgen direkt treffen. Eine Umverteilung der Lasten auf ganz Niedersachsen erachte ich als eine bessere Variante, als nun alles krampfhaft Bleckede (und Dahlenburg) aufbürden zu wollen.

      Zudem bin ich mir sicher, dass wir Bleckeder in der Zukunft in jedem Falle mit steigenden Kosten konfrontiert werden. Ob mit oder ohne Fusion dürfte da kaum einen Unterschied machen. Die Frage dürfte aber die sein, in welchem Umfang die Kosten steigen werden. Gerade hier vertraue ich nach wie vor auf Bleckede und die Einzellösung, mit der es bis heute auch geschafft werden konnte, die Situation einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Warum soll das zukünftig nicht mehr gelingen? Hieraus könnte man auch ein Mißtrauen gegen den jetzigen Bleckeder Rat und die jetzige Bleckeder Verwaltung ableiten. Soweit möchte ich aber garnicht gehen.

      Zusammenfassend komme ich für mich zu dem Ergebnis, dass ich mich nicht mit ungelegten Eiern und unsicheren Geschichten auseinandersetzen möchte. Alles, was zum jetzigen Zeitpunkt diskutiert wird, müßte nach fairen Grundsätzen auf hoch spekulativer Ebene betrachtet werden. Bei den Fusionsbefürwortern ebenso wie bei den Fusiongegnern. Keine der beiden Gruppen kann eine Entwicklung mit Bestimmtheit prognostizieren. Diesem Umstand sollten sich alle bewußt sein. Gerade deshalb möchte ich, dass alles so bleibt, wie es ist und wie es sich offensichtlich in den letzten gut 35 Jahren auch bewährt hat. Auch vor dem Hintergrund, dass es nach den Prognosen zukünftig weder aus eigener Kraft noch erst recht nicht mit gemeinsamen Kräften gelingen wird, aus den Schulden rauszukommen, besteht für mich zum jetzigen Zeitpunkt absolut kein Bedarf an einer Änderung.

      Deshalb möchte ich abschließend meinen vorherigen Aufruf bekräftigen und alle Bleckeder Bürger erneut dazu aufrufen, dass sie sich an der Abstimmung am 21. Februar beteiligen und gegen eine Fusion stimmen! In jedem Fall ist für mich klar, dass eine sich hieraus ergebendes Mehrheitsergebnis zu beachten und zu respektieren sein wird. Ich hoffe und ich erwarte zugleich, dass auch der Bleckeder Rat dieses am Ende so sehen wird. Andernfalls müßte man wohl wirklich zu dem traurigen Ergebnis kommen, dass mit der neuerlichen Bürgerbefragung nur das Ziel verfolgt werden soll, dem Bleckeder Rat eine neuerliche Abstimmungsmöglichkeit zu eröffnen. Wenn es so wäre, würde dieses mein Vertrauen in die Demokratie doch nachhaltig erschüttern und mein Verständnis für diese Demokratie dramatisch sinken lassen.

      Allen einen schönen Tag wünscht
      Löwensenf


      Hierzu kurz sinngemäß aus der Elbmarschpost vom 19.1.10zur Ratssitzung am am 14.1.10:

      Ratsherr Karstens erklärte für die CDU, dass die Entscheidung für oder gegen die Fusion eine Sache des Rates sei. Herr Grinda von der FDP unterstütze die Aussage und erklärte zusätzlich, dass nur der Rat in der Lage sei , dass zu entscheiden. Die Oppostion hatte vorher gefragt, ob sich CDU und FDP an das Ergebnis der Bürgerbefragung halten würden.

      Kein "weiter so".

      Zeitpunkt:

      Liebe Besucher des Forums,

      für den ausführlichen Beitrag von Papa Schlumpf bin ich dankbar und möchte insbesondere seine Anmerkung, dass ein "weiter so" für Bleckede nicht die Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft sein kann, unterstreichen. Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung und die wirtschaftlichen Perspektiven sind Elbbrücke, Erweiterung des Informationszentrums Elbschloss, Quartiersinitiative Niedersachsen und auch die Fusion, wichtige Beiträge, um die wirtschaftliche Entwicklung Bleckedes, die zu einem großen Teil wohl im Tourismus liegen wird, voranzutreiben.

      BlackMan hat in zahlreichen Beiträgen treffend auf die Schuldensituation hingewiesen, so dass das Thema nicht weiter ergänzt werden muss. Eins aber ist dabei klar geworden: Mit Fusion kommt zusätzliche Geld in die Region, ohne Fusion nicht.

      Weder Fusionsgegner noch Fusionsbefürworter können in die Zukunft schauen, wir alle können nur die heutigen Gegebnheiten berücksichtigen und unsere persönlichen Schlüsse daraus ziehen. Dank der Initiativen einiger Bürgerinnen und Bürger haben wir alle aber die Gelegenheit, uns über das wichtige Thema zu informieren, unsere Meinungen dazu auszutauschen und am 21.02.2010 unsere Stimme dazu abzugeben. Ich hoffe, dass die Mehrheit der Bürger sich für die Fusion ausspricht, weil ich glaube dass dies für Bleckedes Zukunft die beste Lösung ist.
      Viele Grüße,
      Dagfari