Am Atomausstieg festhalten - Der Atomlobby entgegentreten

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      @ kernie06 und FtFCMAD:
      Versuchsreaktor ITER: Wenn sich die Ergebnisse aus dem Probebetrieb wie erwartet gestalten, kann mit einem ersten regulären Fusionskraftwerk ab 2050 (Stand September 2005) gerechnet werden. (Quelle Wikipedia).

      Es bleibt bestimmt bis dahin bei der "Brückentechnologie Kernenergieerzeugung". Bleibt zu hoffen, dass sich Deutschland spätestens im Herbst den Umdenkern in Europa (vor allem Schweden) und Übersee anschliesst und weiterhin auf Kernenergie setzt.

      @bleckMan:
      Aufgrund von Erkenntnissen aus der Thermodynamik (Wärmelehre, einem Teilgebiet der Physik) ist es seit langem gesichert, dass ein Perpetuum mobile auf der Basis der vier Grundkräfte der Physik nicht existieren kann; Theorien, welche die Existenz eines Perpetuum mobiles behaupten, gelten darauf aufbauend als pseudowissenschaftlich. (Quelle Wikipedia) - aber das weisst du ja schon!!
      Deswegen enthalte ich mich eines Kommentars!

      Gruß ... Anthony

      bleckMan schrieb:

      FfFCMAD schrieb:

      mehr Energie auszuspucken als zu fressen
      Wenn es das gibt, wäre es eine Sensation und der Erfindung des Perpetuum mobile gleichzusetzen.
      Das wurde allerdings noch nicht erfunden, weil wir für Bewegungserzeugung oder Energieerzeugung bisher immer mehr Energie aufwenden müssen, als wir zurückbekommen. Alles andere ist noch science fiction, aber das sagt ja nichts: Auch Orwells 1984 galt bei seinem Erscheinen als Zukunftswahn und hat uns doch längst eingeholt. Aber in der Physik geht es meistens nur um Mathematik und nicht um menschlichen Unterdrückungswahn und Mathematik ist nicht korrumpierbar - der Mensch schon.
      Na denn - auf eine strahlende Zukunft. (Zweideutigkeit ist gewollt!)
      bleckMan

      Das war jetzt ein wenig albern.

      Ein Elektrizitaets-Kraftwerk benoetigt immer auch eine externe Energiezufuehr und Notstromaggregate, damit der Betrieb des Kraftwerks moeglich bleibt, wenn Dieses gerade keine eigene Energie erzeugt. Ein Kraftwerk muss also waehrend es Elekrizietaet erzeugt, sich davon selbst ernaehren koennen. (Das man vorne immer wieder "Kohle" reinschippern muss, ist logisch.) Bei den bisherigen Versuchen mit Fusionsreaktoren hat das aber nicht geklappt. Es musste immer extern Energie bezogen werden, weil die aus der Fusion gewonnene Energie nicht ausreichte, um den Betrieb des Kraftwerkes und den Fusionsprozess selber aufrecht zu erhalten. Das groeßte Problem dabei ist nun mal, das es, wenn die Kernfusion stattfindet, extrem materialbelastend ist. Es scheint extrem schwierig zu sein, die massive Energie, die freigesetzt wird, zu nutzen. Zudem benoetigt es auch massiv Energie, den Fusionsprozess erst einmal einzuleiten und das heisse Plasma durch Magnetfelder im Zaum zu halten.

      Und wie ich bereits geschrieben habe, strahlt deine Umgebung so oder so schon. Und vor der in der kurzen Zeit am schaedlichsten wirkenden Strahlung schuetzt dich bereits Papier... Will meinen das Strahlung an sich nicht das eigentliche Problem ist.
      Vertrauen sie mir... Ich weiß was ich tue!

      Ököstrom unbezahlbar???

      Zeitpunkt:

      Habe mal einen Artikel des Handelsblattes vom heutigen 21.06.2010, der von der unbezahlbar werdenden Subventionierung des Ökostromes für uns Privatverbraucher handelt, als Anhang beigefügt. Interessanterweise ist der Mahner kein Vertreter der großen Stromkonzerne sondern ein Insider, nämlich der langjährige Präsident des Bundesverbandes Erneuerbaren Energien, Johannes Lackmann.
      Möge sich jeder seine Gedanken machen, aber scheinbar ist der Weg in den Ökostrom ein Weg über den Geldbeutel des privaten Stromkunden!!! Was man nicht vergessen sollte: Auch die Solar- und Windanlagenherstellen arbeiten um Profit zu erlösen, nicht als Wohltäter der Natur oder der Menschheit!!
      Dateien
      NIVEAU ist keine Handcreme!!!
      Ich glaube bei allen Energiequellen ist es egal. Am Schluß bezahlt immer der Bürger, ob er viel oder wenig, Ökö- oder Atomstom benutzt. Subentionen, direkte Stromkosten oder Entsorgungskosten müssen von allen getragen werden. Bei der Stromkosten kommen nur noch die Gewinne der Stromindustrie hinzu. Frage ist,
      ob der Staat hier nicht wie früher mit Stadtwerken oder staatl. Stromerzeugern geringere Kosten verursachen würde. Gewinne würden auch dem Staat zu kommen und nicht privaten. Aber das ist wohl auch z. B. bei der Telekomunikation so. Es gibt zwar viele Anbieter und geringere Kosten für den Nutzer, aber auch Firmen die Ärger verursachen und die Einnahmen sind privatisiert worden.

      Ich warte darauf,das alle Straßen an Private Anbieter verkauft werden und wir für eine Fahrt nach Lüneburg 10 EUR Maut bezahlen müssen.
      Ich denke, die entscheidende Frage ist nach der Ausrichtung des jeweiligen Anbieters. Haben wir es mit einem Anbieter zu zu tun, der im Kern auf Kostendeckung setzt oder haben wir es mit einem Anbieter zu tun, dem es vorrangig um Gewinnmaximierung und um üppige (Selbst-) Bedienung von Vorständen und Aktionären geht. Leider ist gerade dieser Punkt in den letzten Jahren mehr und mehr aus den Fugen geraten - auch das zahl der Verbraucher mit.
      Hinzu kommt dann noch die Skrupellosigkeit wie wir sie jetzt im Falle der durch die BP verursachte Ölkatstrophe in den USA erleben müssen. Hier dürften allzu grpße Profitgier und sträfliche Mißachtung von Sicherungsvorschriften nicht unerheblich zu der Katastrophe beigetragen haben. Wer trägt der Verantwortung und wer hat den Schaden? Zum größten Teil die betroffenen Menschen und Tiere in Louisiana. Das ist für mich das eigentlich schlimme.

      Zudem spielt Lobbyismus eine zu große Rolle bei der Energie:Debatte. Die Politik kann hier nur versagen, weil sie ein Teil des Lobbyismusses ist. Wenn beispielsweise Leute wie Gerhard Schröder, Werner Müller oder Fritz Vahrenholt nach ihrem Ausscheiden aus der Politik für üppiges Geld Unterschlupf in der Energiewirtschaft finden, dann sollte uns das zu denken geben. Ja, der Bürger wird permanent für dumm verkauft. Noch schlimmer aber ist, daß er sich auch für dumm verkaufen läßt.

      Solange es so weiter geht, werden wir Bürger immer die dummen sein und die Zeche zahlen.

      Gruß,
      THW Kiel

      Zeitpunkt:

      Dummer Buerger != geistige Elite
      Unsere Politiker scheinen mir in Zwischen so oder so eher nur fuer sich selbst zu arbeiten. Tun kann man dagegen mit Sicherheit garnichts. Zumindest nicht, ohne radikal vorzugehen. Pflicht zur Selbstkontrolle etc. oder verschaerfte Regelungen werden die sicherlich nicht mal eben durch den Bundestag schubsen. Eher verschaffen sie dem Verfassungsgericht einen Haufen Arbeit, welches den Stuß, den unsere Polit-Hampelmaenner da veranstalten, auf die Muelldeponie kippen muss. (Stasi 2.0 ist ja inzwischen ein beliebter Ausdruck, aber eigentlich muss es ja BND 2.0 heissen. Die sind/waren sicherlich auch nicht besser...)

      Ich bin auch der Meinung, das gewisse Dinge vom Staat verwaltet werden sollten. Von der Telekom/ Post/ Bahn/ Trinkwasser/ Gas Oeffentliche Verkehrsmittel bis zum Energieerzeuger. Das gehoert aus meiner Sicht alles in die Hand des Staates. Zum einem wegen der Absicherung der Infrastruktur, zum Anderem um die Buerger zu schuetzen. In diesen Bereichen ist Kapitalismus (Uuups, wir haben ja eine soziale Marktwirtschaft *hust*) die Falsche Loesung... Zwar profitiert der Buerger in einigen Bereichen durch den Wettbewerb (Innovationen/ Preiskampf), verliert dann aber wieder durch Preisabsprachen und Preistreiberei. Ausserdem wird die Infrastruktur (z.B. Telefonnetz) in zwischen auch gerne vernachlaessigt und nur wegen eines Gesetzes in den Bereichen so weit ausgebaut, damit jeder einen Breitbandzugang bekommt. Kostet ja alles etwas. Den Gewinn zu reduzieren, in dem man investiert, ist den Managern nicht so lieb. Eher sehen sie den Großteil gerne in ihren Taschen. Steuern sparen kann man so oder so...
      Vertrauen sie mir... Ich weiß was ich tue!