Otto Flath

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Otto Flath

      Zeitpunkt:

      Hallo Kunstfreunde - gbt es hier welche? Dann outet Euch doch mal!
      Heute möchte ich darüber berichten, dass es auch dieses Jahr wieder eine Sonderausstellung in der Alt Garger Kirche mit zusätzlichen Werken Otto Flath's geben wird, und zwar beginnend am 13.05.2010; endend voraussichtlich Mitte September.
      Die allgemeinen Öffnungszeiten werden immer am Sonntagnachmittag von 14 - 18 Uhr sein, Pfingstmontag wird zu den gleichen Zeiten geöffnet sein. Die Sonderausstellung steht diesmal unter dem Motto ANTLITZ UNTER DEM SCHLEIER. Ausgewählte Skulpturen und Bilder zeigen, wie Otto Flath dieses Thema verarbeitet hat. Es gibt hierzu auch ein kleines Buch mit Bildern der Werke und Texten. Letztere stammen von verschiedenen Autoren und wurden von Ellen Burmester, der "Pflegemutter" Otto Flaths zusammengestellt.
      Wenn hier unter Euch Lesern jemand ist, der Interesse an den Werken Otto Flaths hat, sich hin und wieder gerne intensiver damit beschäftigen möchte, dem bieten wir die Möglichkeit in unserer kleinen Gruppe mit zu machen. Als "Gegenleistung" würden wir uns darüber freuen, wenn sie/er an einem oder auch mehreren Sonntagnachmittagen "Aufsicht" in der Kirche übernehmen würde. Das bedeutet: Aufschließen, Licht anmachen, selber in Ruhe die Ausstellung betrachten, Sammelbüchsen leeren, Licht ausmachen und abschließen. Aber auch wenn jemand - noch - kein Interesse an dem Werk hat, aber Lust hätte mit zu tun, sich uns anzuschließen, ist sie/er natürlich herzlich willkommen! Kontaktaufnahme über "Email senden".
      Traut Euch
      euer bleckMan

      aus: Antlitz unter dem Schleier, Selbstverlag des Otto-Flath-Kreises, Bad Segeberg 1961, Stn. 20+21
      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
      In der Bleckeder Zeitung, Ausgabe 41 vom Freitag, den 09. April 2010, stand im Zusammenhang mit einem Bericht zu einem anderen Thema, daß es sich bei dem von Otto Flath in Alt Garge geschaffenen Altar sogar um den größten geschnitzten Altar in Europa handeln soll. Dieses war mir so zuvor nicht bewußt. Dann ist die Kirche von Alt Garge ja sogar in mehrerlei Hinsicht eine kulturelle Besonderheit.

      Gruß,
      THW Kiel

      auf welcher Seite, bzw unter welcher Überschrift

      Zeitpunkt:

      THW Kiel schrieb:

      Ausgabe 41 vom Freitag, den 09. April 2010
      @THW Kiel
      ich habe die BZ vor mir, aber ich finde die Textstelle nicht. Wollte gern nachlesen, in welchem Zusammenhang darüber berichtet wurde.
      Allerdings habe ich nur die Seiten 1 - 12.
      Zu Frage der Größe als solche: Sicher wird der Verkündigungsaltar mit einer der größten in Europa, wenn nicht sogar weltweit sein. Allerdings ist mir kein Ranking über große Altäre bekannt. Ich bin mir sicher, das Otto Flath bei der Schaffung des Altares nicht die Größe vor Augen hatte, sondern die Bildkraft, die in den Lindenstämmen steckte, die ihm zur Verfügung standen.
      Danke für kurze Antwort. Sollte die Textstelle auf einer Folgeseite stehen, wäre ich für einen Scan dankbar.
      bleckMan
      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan

      Wer lesen kann, der ist klar im Vorteil...

      Zeitpunkt:

      Hallo, blackMen!

      ich muß mich entschuldigen, denn hier hat sich bei mir der Fehlerteufel eingeschlichen...

      Diese Information befindet sich in der Bleckeder Zeitung, Ausgabe Nr. 40 vom Donnerstag, den 08. April 2010 auf der Seite 1. Zu finden ist es gleich auf der Seite 1 in dem Beitrag über die Jahreshauptversammlung der IG Draisine Bleckede e.V.

      Daß Otto Flath die Bildkraft vor Augen hatte, als er dieses einzigartige Werk schuf, dürfte ebenso unbestritten sein wie der Aspekt, daß ihm mit dem Altar ein ganz besonderes Werk gelungen ist. Auch ich kenne kein Ranking über große Altäre. Was aber spräche dagegen, diese Information als eine Art zusätzlicher Werbung zu verwenden, wenn es sich denn tatsächlich um den größten Schnitzaltar in Europa handelt?

      Mir liegt ein von Otto Flath handsigniertes Büchlein aus dem Jahr 1962 "Der Verkündigungsaltar von Otto Flath - Kirche zu Alt Garge" vor. In diesem ist der Altar in allen Einzelheiten beschrieben. Ebenso wird darin auch ein Stück weit die Motivation, die Otto Flath damals trieb, deutlich. Nach dem dortigen Schlußwort soll dieses schöne Werk zum Betrachter reden und so wirklich ein Altar der Verkündigung sein. Auch hier wird die bildliche (symbolische) Kraft nochmal verdeutlicht.

      Gruß,
      THW Kiel

      Danke, jetzt habe ich es gefunden

      Zeitpunkt:

      @ THW Kiel: Ich freue mich, dass Du das Büchlein zum Altar hast. Besonders beindruckend sind darin ja auch die Fotos der einzelnen Szenen. Diese Fotos sind damals von Otto Flaths Pflegevater Willy Burmester in der kleinen Flath Ausstellungshalle in Bad Segeberg auf Glasplatten hergestellt worden. Frag mich nicht nach der Technik - ich glaube, Quecksilber spielt da auch 'ne Rolle. Aber unübertroffen ist die Bildqualität. Dabei spielte sicherlich eine Rolle, dass Burmester selber auch Maler war und einen "Blick fürs Wesentliche und für Licht hatte". So sind diese wunderbaren Bilder entstanden.

      Wie ich ja schon an anderer Stelle andeutete, gibt es auch für den Flath Nachlass große Probleme. Es wurde seinerzeit eine Stiftung zu Gunsten der Stadt Segeberg eingerichtet. Der damalige Bürgermeister war ein begeisterter Flathanhänger und hat sich wirklich um den Nachlass verdient gemacht. Als dann nach einigen Jahren ein anderer an seine Stelle trat, war es mit den Enthusiasmus vorbei und was zählte waren nur noch die Besucherzahlen bei möglichst geringem Aufwand. Entsprechend verringerte sich der Strom der Besucher. Kamen früher noch am Tag bis zu 4 Reisebusse, so waren es dann pro Woche vielleicht einer und inzwischen nicht einmal mehr das.
      Aufgrund entsprechender Regelungen – von denen damals niemand glaubte, dass sie eingesetzt werden müssten – ist die Stadt Segeberg jetzt vom Stiftungszweck befreit. Sie muß also das Werk nicht mehr für die Öffentlichkeit bereithalten; es kann eingelagert werden. Aber wie Otto Flath in seinem Büchlein am Schluss sagte – seine Werke wollen sprechen, sie sind nicht dazu da, in irgendwelchen Lagerhäusern vor sich hin zu stauben. Und dann ist da noch die Riesenmenge an Dokumenten, Verkaufsunterlagen, Treffen der Flathfreunde – dies alles stellt ein Zeitzeugnis unermesslichen Wertes da und soll nun in Kartons unsortiert und nicht katalogisiert abgestellt werden. Denn hier hat die Stadt Segeberg ihren Stiftungsauftrag nicht erfüllt!
      Wir – Ernst Tipke, ein paar Frauen und ich – sind noch am Rätseln, was wir über die Sonderausstellungen hinaus tun können, um das Flathwerk in künftige Generationen hinüber zu tragen. Jede Idee dazu ist willkommen!
      bleckMan
      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan