Das Q I N Projekt (allgemein)

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    Soweit ich mich erinnere, stand ursprünglich auch eine rollstuhlfahrer- bzw. behindertengerechte Deichquerung zur Debatte. Diese wurde aus Kostengründen dann irgendwann im Verlauf der Planungen weggestrichen. Somit blieb dann nur noch die Wegführung selbst übrig.

    Worin nun der konkrete Nutzen für diese vermeintlich kürzeste Wegstreckenführung liegen soll, kann ich nach wie von nicht erkennen. Der von bleckMan erwähnte Umweg von etwa 20 Metern (wenn es denn am Ende überhaupt 20 Meter wären...) ist wohl jedem zumutbar. Interessant dürfte es werden, wenn an der neuen Wegführung bzw. am Spielplatz etwas passieren sollte. Ich wünsche das ausdrücklich keinem, nur kann ich es schwer nachvollziehen, daß hier vermeidbare Gefahrenpunkte konstruiert werden während man andernorts darauf bedacht ist, solche zu entschärfen.

    Eine Öffnung des Deiches wäre nach meiner Einschätzung zu recht am Artlenburger Deichverband gescheitert. Hier würde man nur eine Schwachstelle schaffen. Diese mag bei Sommerhochwasser noch vertretbar sein. Aber man stelle sich mal ein extremes Winterhochwasser vor wenn neben dem Wasser selbst auch noch dicke Eisschollen auf den Deich drücken.

    In diesem Zusammenhang bin ich auch gespannt, wie sich die neue Bebauung rund um den Fahnenmast behaupten wird. Der alte Waschbeton war vielleicht nicht unbedingt schön anzusehen. Dafür aber hat er sich über viele Jahrzehnte als sehr widerstandsfähig erwiesen.

    Im übrigen ist die Öffnung des Deiches in der Schloßstraße auch erst möglich geworden, nachdem der neue Deich vorhanden war. Dadurch war sichergestellt, daß kein Wasser mehr durch den Bürgerpark bis zur Schloßstraße vordringen kann.

    Auch wenn die beiden Sommerhochwasser der Jahre 2002 und 2006 vornehmlich aus politischen Gründen als besonders verheerend und gefährlich dargestellt wurden bleibt festzuhalten, daß das für uns gefährlichste Hochwasser der letzten Jahre das Winterhochwasser 2003 gewesen ist. Dieses hat zwar nicht ganz die Höhe der Sommerhochwasser von 2002 und 2006 erreicht. Dafür aber bestand die besondere Gefahr darin, daß es vermehrt große Eisschollen gab, die zusätzlichen Druck aufgebaut haben und geeignet gewesen wären, den Deich wie Messer aufzuschneiden. Dieses wurde bisher aus offensichtlich "gutem Grund" aber nicht propagiert, denn im Jahre 2003 standen keine Wahlen an und die Sache war so politisch uninteressant. Es ist ja glücklicherweise auch nichts passiert. Andererseits aber müssen wir uns darüber im klaren sein, daß sowas jederzeit wiederkommen kann. Schon deshalb versteht es sich, für größtmögliche Sicherheit und größtmöglichen Schutz zu sorgen.

    Gruß,
    THW Kiel
    Dank an bleckMan für die Initiative, mit Herrn Schuldt zu telefonieren.

    Es soll wohl nun wirklich ein "Gehweg" sein, der da über den Spielplatz führt.

    Die Info "Radweg" stammte von Oliver Bohm. Sie ist ja auch nicht ganz unrichtig, weil

    die Radfahrer ihn ja auch benutzen sollen. Auch ich bin skeptisch, ob die Radfahrer wirklich

    absteigen werden. Allerdings ist die Situation "Gehweg über den Spielplatz" auch nicht ganz ohne, wenn

    ich an die vielen, vielen Spaziergänger denke, die ihre Hunde ausführen. Sollen die jetzt wirklich alle über den Spielplatz

    geführt werden ? Ich ahne da Fürchterliches ! Es gibt ja nicht nur verantwortungsvolle Hundebesitzer...

    Gruß

    kaja
    Die Arbeiten im Bereich der Kreuzung Zollstraße / Fährweg / Hartmanns Twiete gehen spürbar voran. Wie es dort aktuell (Stand heute abend) aussieht, könnt Ihr den anhängenden Photos entnehmen.

    Gruß,
    THW Kiel
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    Ebenso ist es im Bereich Grethe`s Garten / Spielplatz am Fährweg voran gegangen. Zum dortigen aktuellen Stand der Arbeiten kommen hier nun noch ein paar Photos.

    Gruß,
    THW Kiel
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    Im Bereich Fahnenmast ist der Treppenübergang über den Deich nicht mehr abgesperrt und überhaupt nimmt das ganze Projekt in diesem Bereich langsam deutliche Konturen an. Allerdings fehlen die Treppengeländer dort noch. Auch dazu nun ein paar aktuelle Photos.

    Gruß,
    THW Kiel
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    Anbei sind nun noch ein paar Photos, die die Übergänge der neuen Pflasterung zu den alten unebenen Bürgersteigen zeigen. Auch dieses Problem wurde hier ja bereits angesprochen. Wenn man sich diese Bereiche aus der Nähe ansieht ist es wirklich unverständlich, warum es so ausgeführt wurde, wie wir es jetzt bewundern dürfen.

    Zuerst der Übergang vor dem Haus Elbstraße 11.


    Und hier nun der dem Pegelhäuschen gegenüber liegende Übergangsbereich.


    Gerade im zuletzt genannten Bereich gegenüber dem Pegelhäuschen ist die Belassung des alten Wegpflasters mehr als unverständlich. Hier ist jetzt ein echtes Flickwerk zu bewundern. Im Bereich des Fahnenmastes befindet sich neues Backsteinpflaster. Daran anschließend in Richtung Fährhaus befindet sich nun ein kaum 100 Meter langes Stück mit dem alten und huckeligen Waschbetonpflaster (auf dem Photo ist es der Bereich, der sich zwischen den beiden Baken befindet). Daran wiederum anschließend befindet sich in Richtung Fährhaus ebenfalls recht neues Backsteinpflaster.
    l

    Man mag hiervor halten, was man möchte. Wirklich gut und durchdacht wirkt diese Flickerei leider nicht.

    Gruß,
    THW Kie
    Für mich stellt sich sowieso die Frage: Sind die Leute die vom Hafen gekommen sind und in die Stadt wollten nicht sowieso zu 80 % od. mehr diesen Weg gegangen?
    Vielleicht hätte man den gesamten Bereich neu machen sollen. Weniger Aufwand (keine teueren Backsteine), dafür aber alles . Auch der Weg bei Grundstück Dähne hätte vernünftig befestigt werden sollen und nicht ein zusätzlicher Gehweg geschaffen werden müssen. Grund : Die Zufahrt zum Zolldamm als öffentliche Straße muß
    gewährt werden. Winterdienst usw. durch den Bauhof. Nunmehr muss aber zusätzlich jemand mit einem kleinen städt. Schlepper den Gehweg im Winter freihalten.
    Also zusätzlich Arbeit und Kosten auf Dauer und für den Spielplatz ist es auch schade!!

    Es fehlen jetzt nur noch die riesigen Hinweisschilder! Damit man sich nicht verläuft und auch die Innenstadt findet!
    Nach meiner Erfahrung gibt es momentan zwei mögliche Wege vom Hafen in die Innenstadt, die beide häufig genutzt werden. Der eine geht über die beschriebene Streckenführung Deichquerung / Fährweg / Hartmanns Twiete. Der andere geht schon vor dem Pegelhäuschen rechts in die Botanik zur Deichtreppe am Bleckeder Haus. Von hier dann am Bleckeder Haus vorbei durch den Bürgerpark und durch die Schloßstraße in die Innenstadt. Beide Wege werden häufig genutzt, was wohl auch daran liegen dürfte, daß viele auf der Suche nach einem Lokal zum Bleckeder Haus gelangen.

    Ob Schiilder etwas nützen, um die Besucher zu lenken, vermag ich nicht einzuschätzen. Viele werden Bleckede kennen und sich vermutlich nicht "vorschreiben" lassen, wie sie zu laufen oder zu fahren haben. Genau diese Frage stellt sich mir dann auch im Bereich Grethe`s Garten. Wenn ich da als Radfahrer hinkomme und vor der Wahl stehe, den Fährweg zu nutzen oder mein Fahrrad an den noch zu errichtenden Barrieren vorbei über den Spielplatz zu schieben, denn werde ich mich doch für die Fahrt über den Fährweg entscheiden. Dieses kann möglicherweise ja sogar beabsichtigt sein. Dennoch muß sich dann einmal mehr die Frage nach dem SInn dieser Abkürzung stellen. Dafür das Geld nur deshalb zu versenken, weil es in Form von Fördermitteln zur Verfügung steht, muß man dann letztlich doch kritisch sehen. Aufwand und Nutzen stehen leider in einem klaren Mißverhältnis.

    Gruß,
    THW Kiel
    Inzwischen hat auch die Elbmarsch-Post das Thema dieser vermeintlich sinnfreien Wegführung aufgegriffen. In der Print-Ausgabe vom 02.08.2010 war dazu der nachfolgend angehängte Bericht zu lesen. Als Quellenangabe für diesen gilt die Internetseite der Elbmarsch-Post, 03.08.2010.

    Gruß,
    THW Kiel
    Dateien
    Zumal doch wohl auch die meisten mit dem Auto kommen und sicherlich nicht die neue Route über den Deich nutzen werden?

    Wie sind denn überhaupt die Besucherzahlen per Rad und Fuß?

    Was wird bei Veranstaltungen sein - wie das Schützenfest? Kommt doch bestimmt klasse zwischen den parkenden Autos und Co. durchzumarschieren.
    Ich denke, daß die Fahrrad- und Fußtouristen in Abhängigkeit zur Saison zu sehen ist.

    Momentan begegnet man in Bleckede sehr vielen Radfahrern, die offensichtlich den Elbe-Radweg oder Teile davon befahren. Es macht Spaß, diese vielen Radfahrer zu sehen denn hieraus läßt sich auch ablesen, daß das Angebot angenommen wird. Leider ist bei vielen der hier durchfahrenden Radfahrer aber auch zu beobachten, daß diese mehr oder weniger schnell in der Vorbeifahrt bei den Bäckern etwas essen und / oder trinken.

    Ob das an mangelnden Angeboten der Gastronomie liegt oder ob es einem unter Umständen zu engen Zeitplan der Radfahrer geschuldet ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Einmal mehr ist hier sicherlich anzumerken, daß viele eben nur durch Bleckede durchfahren weil eine Jugendherberge oder direkt als solche beworbene Radfahrerhotels fehlen. Man denke hier nur an das äußerlich gut hergerichtete Bahnhofslokal. Dieses sollte ja bereits im letzten Jahr als Radfahrerhotel fungieren, doch bis heute ist das leider Fehlanzeige.

    Fußgängertechnisch dürften sich die Besucheranstürme im Kern auf die in Bleckede ankommenden Schiffsreisenden konzentrieren. Auf den "Kaiser Wilhelm" und auf den "Herzog von Lauenburg", wenn dieser denn auch mal wieder nach Bleckede fährt. Nicht zu vergessen sind auch die Hotelschiffe, die die ganze Elbe befahren und in Bleckede einen Zwischenstopp einlegen. Wobei ich garnicht weiß, ob letztere in diesem Jahr überhaupt fahren.

    Gruß,
    THW Kiel

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von THW Kiel ()

    In vielen anderen Orten ist es üblich, eine Zufriedenheitsumfrage bei den Gästen durchzuführen. Allgemein gehört sowas zum Qualitätsmanagement. Ob es sowas in Bleckede auch schon gibt, weiß ich nicht. Wenn dann könnten Vermieter etwas darüber wissen. Auch im Schloß, von wo die zentrale Vermarktung unserer Region ja gesteuert wird, könnte ich mir vorstellen, daß es sowas bereits gibt.

    Solche Umfragen sind aber generell nur dann hilfreich und gut, wenn sie nicht nur der Möglichkeit, etwas Dampf abzulassen, dienen. Sinn macht es nur, wenn berechtigte Kritikpunkte auch ernst genommen werden und man sich um Abhilfe kümmert. An dieser Stelle aber dürften wir sehr schnell wieder bei der Frage nach den Kosten sein. Manches ist sicher sinnvoll, anderes wünschenswert aber kaum praktikabel und wieder anderes schlichtweg unnütz. Ehrlich gesagt möchte ich es nicht im Einzelfall entscheiden müssen, was nun wie zu beurteilen ist.

    Gruß,
    THW Kiel
    Man hat doch im Frühjahr eine Umfrage bei den Bleckeder gemacht gezüglich der Einkaufsmöglichkeiten. Ich glaube dieses ist auch im Rahmen der QIN -Maßnahme erfolgt. Das Ergebnis soll entsprechend in das Konzept übernommen werden, um die Innenstadt atraktiver zu machen.

    Wie sind Radwanderer?

    Zeitpunkt:

    THW Kiel schrieb:

    Ob das an mangelnden Angeboten der Gastronomie liegt oder ob es einem unter Umständen zu engen Zeitplan der Radfahrer geschuldet ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Einmal mehr ist hier sicherlich anzumerken, daß viele eben nur durch Bleckede durchfahren weil eine Jugendherberge oder direkt als solche beworbene Radfahrerhotels fehlen.
    Nach meinen Erfahrungen mit Radwanderen seit nunmehr 12 Jahren möchte ich folgendes ergänzen:
    Radwanderer verzichten häufig Mittags auf eine "reguläre" Mahlzeit, weil sie sich dann zu belastet fühlen für die Weiterfahrt. Denn rund 90 % aller Radwanderer in Bleckede befinden sich entweder auf dem Elberadweg (ca. 65%), auf dem Mecklenburgischen Seenradweg (ca. 15 %), auf dem Deutsch-deutschen Radweg ca. 5% und sonstige Radwanderer nochmals ca. 5%. Diejenigen, die also in der Mittagszeit durch Bleckede kommen, werden eher ein Kaltgetränk und was leichtes kaufen. Was anderes wäre es vielleicht, wenn sich unsere Gastronomie auf diese Bedürfnissituation einstellte und leichte Gerichte als Radfahrermahlzeiten bewirbt - habe ich hier aber noch nicht gesehen.
    Radfahrerquartiere dagegen gibt es inzwischen reichlich - viele davon sind beim ADFC (Allgemeiner Deutscher Radfahrer Club) zertifiziert; Ihre Anschriften stehen auch in vielen Radfahrerkarten. In Bleckede wird zur Zeit an neuen Schaukästen und neu gestalteten Inhalten gearbeitet - auch dies im Rahmen der QUIN-Maßnahme. Ob das Bahnhofshotel und Backpackerangebot wirklich "fehlt" - ich weiß nicht. Anders sähe es aus, wenn es darum geht Bustouristen nach Bleckede zu holen. Da benötigten wir schon Hotels, die 50 bis 80 Gäste auf einmal aufnehmen könnten. Das aber rechnet sich als Neuinvestition nur, wenn parallel ein entsprechendes Marketing dabei ist. Ich glaube kaum, dass ein einzelner Hotelier das hier "gebacken" bekäme. Dann eher schon eine Hotelkette, die bereit wäre hier zu investieren - aber ist es das, was wir wollen?
    bleckMan
    Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan