Das Q I N Projekt (allgemein)

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    Im Bereich des Übergangs an Bostelmann`s Deich ist momentan auch ziemlich viel los. An der Seite zum Hafen ist aktuell alles aufgerissen.


    Im mittleren Bereich des Wegabschnitts wird gerade an der Eingrenzung des neuen Weges gearbeitet.


    Und im unteren Bereich wird aus Richtung Zollstraße beginnend schon an der neuen Pflasterung gearbeitet. Es geht auch hier zügig voran.


    Gruß,
    THW Kiel

    Also ich kann mir nicht helfen -

    Zeitpunkt:

    in den Besprechungen ging es um die Frage, wie können Besucher zielgenauer in die Innenstadt geleitet werden. Dazu schien es notwendig durch eine geeignete Wegmarkierung den Weg in die Innenstadt optisch hervorzuheben.
    Nichts gegen das rote Pflaster - zumal es sich auf den Gehwegen in der Innenstadt wiederfindet - aber erstens schon mal die völlige Rotgestaltung des Platzes am Fahnenstock, die Rotpflasterung in ganzer Breite des Fährweges, der überdimensionierte Übergang in der Zollstraße und dann vermutlich auch die Hartmannstwiete in rot. Wer hat sich das bloß ausgedacht!?! Warum sollen Gäste erkennen, dass sie auf diesem Pflaster in die Innenstadt gelangen. Es hat ja keine Markierungswirkung mehr, sondern es sieht einfach so aus, als habe man die Wege erneuert und dafür halt rotes Pflaster genommen. Apropos - müssen die Anlieger vom Fährweg für diese Pflasterung bezahlen? Denn es handelt sich ja um eine Neuanlage und nicht um Markierungsarbeiten! Das einzig Markierte ist der Weg längs durch den Spielplatz und der soll dann durch Schranken ja noch für Radfahrer gesperrt werden - ich bin gespannt wieviele Besucher spätestens an der Schranke wieder umkehren mit dem Gedanken: Hier sind wir nicht erwünscht!
    Wie dem auch sei - hier wurde nicht geplant, hier wurde nicht kostenoptimiert gedacht und schon garnicht überlegt, wie sich die Sache aus Sicht von Besuchern ausmachen könnte.
    Schade um das Geld - so sehr ich es ja unseren Bleckeder Handwerkern gönne.
    bleckMan
    Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
    Also eine Frage, wieso Zeigt das Hinweisschild "Biosphaerium" in die selbe Richtung wie das für den Busbahnhof? Sollen alle Besucher erst durch die Innenstadt (an der schönen neuen Baustelle, dem schönen Bauzaun und den leeren Laden von Ammen vorbei) geleitet werden? Oder hat THW daran gedreht, um es besser aufnehmen zu können??? hihihihi Oder hat jemand an eine AB-Maßnahme für ein Euro-Jober gedacht, damit in einem zweiten Arbeitsgang alle Schilder nochmal ausgerichtet werden?
    In der letzten Nacht dachte ich zuerst, ich sei nun komplett vom Wahnsinn umzingelt. Bei näherer Überlegung überkam mich nämlich die Wahnvorstellung, ich hätte mich in Bleckede verlaufen, nachdem ich mich an der Ausschilderung orientiert hatte...

    Kann man sich in Bleckede überhaupt verlaufen? Ich mußte lange über diese Frage nachdenken. Schließlich bin ich zu dem für mich klaren Ergebnis gekommen, daß dieses nun -Dank der unklaren Beschilderung- leider möglich ist!

    Ich komme aus Richtung Fährhaus und gehe die Elbstraße entlang. Irgendwann freue ich mich am Deich über das erste Schild und denke mir endlich ein guter Hinweis, eine sinnvolle Orientierungshilfe. Dann folgt leider schnell die Ernüchterung. Es wird der Weg zu einem Parkplatz gewiesen. Dieser nützt mir als Fußgänger garnichts. Also schaue ich mir an, was noch darauf steht. Ein Hinwies auf das Bleckeder Haus. Gut, aber was kann das denn? Also auch nicht. Was steht noch drauf? Ein Hinweis auf die "Elbefähre" und den Hafen. Dumm nur, daß ich gerade daher komme. Warum eigentlich "Elbefähre" und nicht "Elbfähre" -wie man normalerweise sagen würde?

    Leider vermisse ich hier einen Hinweis auf die Innenstadt. Mit etwas weiblicher Intuition nehme ich dann den Weg in Richtung Bleckeder Haus. Nach gut 200 Metern komme ich an eine Treppe am Deich. Irgendwie kommt mir diese Gegend bekannt vor - bin ich hier nicht schon gewesen oder hat der Wahnsinn mich nun doch wieder eingeholt? Nein, es sind neue Schilder da - oh, freu, oh freu. Was steht denn darauf? Endlich ein Hinweis auf die von mir gesuchte Innenstadt! Zudem ein Hinweis auf ein Biosphaerium oder ein Schloß - ich frage mich wieder mal, was das denn alles kann. Und ein weiterer Hinweis auf die "Elbefähre" und den Hafen - übrigens bereits der zweite Hinweis dieser Art. Schön, denke ich mir und gehe die Treppe herunter in Richtung Innenstadt.



    Unten angekommen drehe ich meinen Blick zur Seite. Ich finde die Überbleibsel eines weiteren Schildes. Leider trägt dieses nicht eben zur Verbesserung meiner Orientierung bei. Auch, wenn es umgekippt an der Deichsohle liegt. gehen die Pfeile irgendwie in andere Richtrungen. Wo ist denn nun das Schloß? Oder gibt es zwei Schlösser in Bleckede? Meine Oma hätte mir vermutlich geantwortet, daß es noch mehr Schlösser in Bleckede gibt - an nahezu jeder Tür und an nahezu jedem Fahrrad.



    Spätestens jetzt merke ich, daß ich trotz der schönen Schilder auf mich gestellt bin und daß ich gerade in höchster Gefahr bin, mich gerade trotz (oder gerade wegen dieser schönen Schilder???) zu verlaufen. Einige 100 Meter weiter entdecke ich, nachdem ich gerade den Deich passiert habe, das nächte dieser schönen Schilder. Die Überraschung wird nun noch etwas größer - denn, es ist plötzlich noch mehr Auswahl da. Zur Innenstadt sind es nur noch 50 Meter. Gut, dann habe ich das Ziel ja fast erreicht. Zum Biosphaerium bzw. Schloß sollen es noch 400 Meter sein - kann das denn stimmen? Plötzlich erscheint auch ein Hinweis auf den (Bus-) Bahnhof. Naja, dieser ist eigentlich nicht so wichtig. Nach der anstrengenden Denkerei wäre mir persönlich jetzt ein Hinweis auf ein WC lieber. Aber, was steht noch auf dem Schild? Ein Hinweis auf den Elberadweg - der erste dieser Art. Aber auch schön, denn so weiß ich nun wenigstens auch, daß ich mich offenbar auf einem Fahrradweg befinde. Was will mir das an dieser Stelle sagen? Wenn Schnellfahrten mit Fahrrädern durchgeführt werden, darf es mich nicht wundern - oder was? Nicht zu vergessen ist auch hier ein weiterer Hnweis auf die "Elbefähre" und den Hafen - in 700 Meter Entfernung.



    So weit, so gut, so schön. Aber nach wie vor werde ich das Gefühl nicht los, daß da etwas nicht stimmen kann. Zunächst wundere ich mich, daß auf allen Schildern etwas anderes steht. Warum lassen sich mit diesen Schildern konkrete Ziele so schwer verfolgen? Eine Kontinuität der Zusammenstellung - und damit die Möglichkeit, den Schildern wirklich nachzugehen, fehlt leider. Viel mehr beschäftigt mich aber die fehlende Logik der genannten Entfernungen. Wir erinnern uns - an der Deichtreppe wurde die Innenstadt in 300 Metern Entfernung, die "Elbefähre" und der Hafen in 450 Metern und das Biosphaerium bzw. Schloß in 500 Metern. Über den Deich gekommen wurden uns an der Hartmanns Twiete dann die Innenstadt mit 50 Metern und die "Elbefähre bzw. der Hafen mit 700 Metern Entfernung angekündigt. Soweit kann ich folgen, denn nach offensichtlich 250 Meterrn Fußmarsch vom Hafen weg und in Richtung Innenstadt hat sich die Entfernung dahin um 250 Meter verkleinert während diese sich in Richtung Hafen folglich um die gleiche Distanz verlängert hat. Man muß kein Mathematiker sein, um das zu verstehen. Dennoch bin ich nun in höchstem Maße beunruhigt. An der Deichtreppe hieß es noch, daß Schloß sei in 500 Metern zu erreichen. An der Hartmanns Twiete heißt es nun aber, daß Schloß sei immer noch 400 Meter entfernt - und das, obwohl weder die Wegführung noch die Richtung verändert wurden. Was kann hier nicht stimmen oder wer erlaubt sich denn hier einen üblen Scherz mit mir? Trotz intensivster Überlegungen und herauskramen meines alten Rechenschiebers habe ich keine Lösung für dieses Rätsel finden können.

    Vielleicht weiß ja einer von Euch mehr und kann mich über Sinn und Unsinn dieser neuen Beschilderung aufklären. Als ich aufwachte wußte ich sofort, daß nun alles wieder gut ist. Schließlich kenne ich mich in Bleckede aus und bin garnicht auf die Schilder angewiesen. Was für ein Glück für mich! Nur wie mag es einem Gast, der sich nicht so gut auskennt, ergehen? Im übrigen fiel mir ein, daß das Motto der QIN ja "Belebung der Innenstadt" lautete. Insofern mag es nicht mehr verwundern, daß alle Weg in bzw. über die Innenstadt führen. Ist ja auch klar, denn ich fahre, wenn ich nach Kiel fahre, auch immer über Garmisch-Partenkirchen...
    Oder habe ich da schon wieder etwas durch den Tüdel gebracht?

    Hiermit werde ich meine süffisante Geschichte beenden.
    Gruß,
    THW Kiel

    Offensichtlich

    Zeitpunkt:

    sind die geplanten Übersichtstafeln (Stelen) und die Informationskästen noch nicht da, bzw. aufgestellt worden, bzw. die vorhandenen neu bestückt worden. Dann würde das Konzept etwas deutlicher. Es besteht aus:
    Stelen, Wegweisern und Infokästen:
    Informationsstelen an wichtigen Knotenpunkten (7 Standorte)
    Wegweisern als Ergänzung und Bestätigung (aus Budgetgründen mit unterschiedlicher Priorität, davon 18 Standorte mit erster Priorität) und
    Glasinfokästen mit speziellen Informationen (7 Standorte)
    Ich füge deshalb mal 2 screenshots bei, die erstens zeigen, an welchen Standorten welche Informationen geplant sind und wie die Stelen aussehen sollen.
    In den Infokästen und den Stelen erhält der Besucher inhaltliche Informationen, die Wegweiser sollen dann nur noch ans Ziel führen!!!!



    Ob die unterschiedlichen Schriftgrößen hier der Darstellung geschuldet sind, weiß ich nicht. Man wird sehen, wie es dann auf den Stelen sein wird.
    Leider ist nicht auszuschließen, dass die Aufstellenden keine Hinweise bekamen, in welche Richtung denn die Schilden zu drehen sind. Auch mir berichteten Gäste bereits von widersprüchlichen Eindrücken.
    bleckMan
    Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan

    Heißt:

    Zeitpunkt:

    bleckMan schrieb:

    aus Budgetgründen mit unterschiedlicher Priorität
    Zunächst kommen nur die wichtigsten Wegweiser - die für die Innenstadtbelebung und das drumrum zum Tragen, weitere Wünschenswerte Wegweiser müssen dann anders oder vom Interessenten selbst finanziert werden.
    bleckMan
    Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
    Es gibt schon die grünen Schilder für die Firmen/Gaststätten usw. Werden die abgebaut und gegen blaue ersetzt? oder wie ist das mit den selbstbeschafften Schildern zu verstehen? Also an der Kreuzung Hafen/Breite/Fr.-v.-d.-Berge/Lbg.Str gibt es schon soviele Schilder, dass der Pfahl um 2 m verlängert werden müsste. Dort soll laut Plan ja noch eine Stele aufgestellt werden. Da frag ich wo ist da noch Platz und welcher Radfahrer soll das alles im Fahren lesen?
    @ bleckMan: Danke für die Erläuterungen! Ich habe mir nun die Konzeptionierung zur QIN noch einmal angesehen. Unter Punkt 2 steht dort folgendes:

    Die Arbeitsgruppe 2: „Besucherleitsystem" hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein umfassendes Leitsystem (konzeptionell, inhaltlich, gestalterisch) zu erschaffen, um die Besucherführung zu verbessern, Aufenthaltsqualität zu schaffen und Orientierung zu geben. Das Aufstellen von Informationstafeln an Knotenpunkten und Wegeführungen und gegebenenfalls Reduzierung vorhandener Hinweisschilder ist vorgesehen.


    Diese Absichtserklärung klingt zunächst sinnvoll und gut. Die tatsächliche Umsetzung scheint mir davon jedoch weit entfernt zu sein. Zunächst lese ich von einem umfassenden Leitsystem. Gut, der Umfang ist dem Kostenrahmen zum Opfer gefallen. Das ist nachvollziehbar. Weniger nachvollziehbar und problematisch ist dagegen, daß die notwendig gewordenen Einsparungen an einigen Stellen offenbar dafür gesorgt haben, daß der Sinn der Ausschilderung insgesamt schwer nachvollziehbar ist. Nach wie vor fehlt mir die Konsequenz - will heißen, daß ich mit der derzeitigen Beschilderung immer früher oder später irgendwo im Nirvana lande, wenn ich versuche, ein bestimmtes Ziel konsequent zu verfolgen. Darum fehlt mir auch die Orientierung insgesamt. Anders herum stellt sich mir die Frage nach dem Sinn der Schilder, wenn es Übersichtstafeln und Glaskästen gibt. Vielleicht hätte diese Kombination es auch getan? Ebenso ist die Reduzierung der Schilder als fehlgeschlagen einzuschätzen. Die vorhandenen Schilder in der Elbstraße / Schützenweg zu entfernen, erachte ich nach wie vor als Fehler. Dadurch wird Orientierung genommen. Wenn nun gleichzeitig auch noch der Schilderwald an der Einmündung Elbstraße / Breite Straße / Lüneburger Straße / Fritz-von-dem-Berge-Straße weiter vergrößert werden soll, dann muß auch hier der Sinn hinterfragt werden. Schon jetzt befinden sich dort mehr Schilder als ein durchschnittlicher Auto- oder Fahrradfahrer bei der gewöhnlichen Durchfahrt registrieren kann. Hier würde gelten, daß weniger manchmal mehr ist.

    Überzeugt von der sich jetzt anbahnenden Lösung bin ich jedenfalls nach wie vor nicht. Hinzu kommt, daß die unterschiedlichen Entfernungsangaben unstimmig sind. Das ist mir vorhin an der Ecke Marschweg / Elbuferstraße übrigens auch noch einmal aufgefallen.

    Gruß,
    THW Kiel
    Es ist z. B. gut das endlich ein Hinweis (Stele) an der Abfahrt zum Heisterbusch hinkommt. In der Vergangenheit haben Besucher immer wieder gefragt, wo
    die Fähre ist oder in welcher Richtung es in die Innenstadt geht.
    Auch habe ich gesehen, dass in der Breiten Str. noch ein braunes Schild mit den Piktogrammen WC und Bus vorhanden ist. Ist wahrscheinlich übersehen worden es ab zu bauen.
    Anbei zunächst ein Photo der an der Abfahrt Heisterbusch stehenden Informationstafel mit Stadtplan von Bleckede.


    Nun weiter zum Stand der Bauarbeiten des Verbindugsweges zwischen Hafen und Innenstadt. So hat es Freitag abend (also am 13.08.) ausgesehen.

    Bereich Grethe`s Garten, Spielplatz vom Deich aus

    Und hier der Bereich des Überganges an Bostelmann`s Deich


    Schließlich noch die Wegekreuzung Bostelmann`s Deich / Fährweg / Schützenplatz / Grethe`s Garten (Spielplatz).


    Gruß,
    THW Kiel
    Auch mit dem leidigen Thema Beschilderung geht es weiter. Gestern abend entdeckte ich an der Einmündung Elbstraße / Am Hafen das folgende Schild:


    Leider wirkt auch dieses Schild reichlich sinnfrei. Oben ist der Elberadweg in Richtung Hitzacker ausgeschildert. Man muß also durch die Straße Am Hafen fahren. An der nächsten Ecke am Sanddeich ist dann aber kein weiteres Schild zu finden. Man muß entweder weibliche Intuition mitbringen oder man fährt geradewegs auf den Deich zu und wundert sich. Darunter befindet sich ein Hinweis auf die "Elbefähre" und den Hafen in 800 Metern Entfernung. Dieses dürfte sogar hinkommen, denn etwa 100 Meter weiter an der Einmündung Elbstraße / Schützenweg sollen das nur noch 700 Meter sein. Darunter der Hinweis darauf, daß der Weg zur Innenstadt 300 Meter zurück geht. Darunter dann der Hinweis auf das Biosphaerium und das Schloss in 700 Metern Entfernung. Diese Beschreibung kann nur ein Irrtum sein - denn sie führt dazu, daß der Besucher im Kreis fährt. Warum wird dieser Weg an dieser Ecke nicht analog zum Weg in die Innenstadt ausgeweisen? Und warum fehlt der Hinweis auf das Schloß an der Einmündung Elbstraße / Schützenweg, während er dann etwas später am Deich wieder auftaucht? Im übrigen kann die Entfernungsangabe nur unstimmig sein. Darunter befindet sich dann noch der Hinweis auf den Elberadweg in Richtung Lauenburg. Leider fehlt auch hier an der Einmündung Elbstraße / Schützenweg der weiterführende Hinweis - oder sollen die Gäste mit der Fähre über die Elbe setzen und dann über Boizenburg nach Lauenburg fahren?

    Ein weiterer abenteuerlicher Hinweis befindet sich an der Einmündung Breite Straße / Gartenstraße. Hier ist oben der nachvollziehbare Hinweis auf den (Bus-) Bahnhof in 300 Metern Entfernung. Darunter befindet sich ein Hinweis auf das WC - ebenfalls in 300 Metern Entfernung. Auch das würde durchaus Sinn machen, sofern das WC am Bahnhof tatsächlich zu jeder Zeit nutzbar wäre. Darunter befindet sich dann ein weiterer Hinweis auf das Biosphaerium bzw. Schloß in nur noch 500 Metern Entfernung. Hier führt der Weg also wieder durch die Innenstadt und nicht wie an der Einmündung Elbstraße / Am Hafen zunächst von der Innenstadt weg. Aber, ob die Entfernungsangabe 500 Meter denn stimmen mag? Und ganz unten befindet sich hier der Hinweis auf die "Elbefähre" und den Hafen, die durch die Innenstadt nach immerhin 900 Metern zu erreichen sein sollen. Schade eigentlich, daß weitere Hinweise fehlen und man den gedachten Weg durch die Hartmanns Tiwete (vorerst) nur erahnen kann. Ebenso schade daß auch hier die Entfernungsangabe nur weitere Fragen aufwerfen kann.


    Ich sehe es bereits kommen, Bleckede entwickelt sich mehr und mehr zu einem einzigen Labyrinth und am Ende steigt vermutlich keiner mehr durch den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Schilder. Zukünftig brauchen wir dann keine Maisfelder mehr weil wir unseren eigenen Irrgarten haben. Auch in diesem Fall muß gelten, daß weniger manchmal mehr ist. Ein paar Schilder weniger oder ein paar wirklich sinnvolle weitere Schilder (an den Stellen, an denen jetzt welche fehlen) wären ganz bestimmt dazu geeignet, dieser Verwirrung ein schnelles und vor allem notwendiges Ende zu bereiten.

    Gruß,
    THW Kiel
    Da gebe ich Nobbes recht, weniger Schilder und nur an Knotenpunkten hätten mehr Sinn gemacht. Dafür vielleicht ein paar mehr kleine Übersichtskarten Bleckedes.
    Die Entfernungsangaben und Richtungsangaben sind teilweise verwirrend.
    So nebenbei ist mir gestern aufgefallen, dass schon jetzt ein paar Steine des neuen Rondells am Pegelhäuschen fehlen. Da haben wohl einige Kinder die viel zu losen Steine des obersten Ringes in das Hafenbecken geworfen.
    Bin in Djibouti Taxi gefahren, nun fürchte ich nichts mehr.

    Nobbes schrieb:

    Man muß aber auch sagen QIN soll die Innenstadt beleben. Und wenn die Besucher durch die Gegend irren oder längere Weg in Kauf nehmen müssen, um z. B. zum Schloss zu kommen, das belebt die Straßen. Also ist die Beschilderung sinnvoll!


    Aber bedeutet das nicht auch, daß gleichzeitig dem Schloß dringend benötigte Besucher genommen werden? Schließlich können diese sich ja nicht im Schloß aufhalten, wenn sie ihre Zeit auf den Straßen umherirrend verbringen müssen.

    Gruß,
    THW Kiel

    slklein schrieb:

    Wenn die Besucher in der Innenstadt Bleckedes umherlaufen, haben sei aber auch mehr Zeit das Leerstandsmanagment zu bestaunen. Dies sollte doch auch die Innenstadt beleben.


    Durchaus! Vielleicht besteht dann soagr noch die Chance, daß ein Besucher hier hängen bleibt und sich einem der leerstehenden Objekte annimmt. Man hätte mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen - wobei da dann vermutlich auch wieder das Bremsklotzproblem eines weithin bekannten Großinvestors zu Tage treten dürfte.

    Letztlich ist mit Kulissenschieberei ja kein Leben zu gewinnen und Geld läßt sich damit auch keines verdienen.

    Gruß,
    THW Kiel