QIN - Besucherlenkungssystem

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      Heute konnte ich am Parkplatz Heisterbusch feststellen, daß sich nun direkt neben dem alten Schaukasten ein weiterer Schaukasten befindet. In beiden Schaukästen befindet sich ja ein Stadtplan von Bleckede.

      Am neueren Schaukasten befindet sich oberhalb zudem ein schönes großes rotes "I" für "Information". Etwas unnützt wirkt dieser im Rahmen des Projektes QIN aufgestellte neue Schaukasten leider dennoch. Vor allem wenn es heißt, daß an anderer Stelle Beschilderungen eingespart werden mußten ist es kaum nachzuvollziehen, warum hier ein zweiter Schaukasten mit einem zweiten Stadtplan aufgebaut wurde.

      Gruß,
      THW Kiel
      Wenn ich es richtig beobachtet habe, dann sind beide Karten identisch. Beide tragen identische Werbung und beide tragen oben rechts in der Ecke das Symbol "800 Jahre Stadt Bleckede". Der einzige Unterschied scheint mir der zu sein, daß die neue Karte deutlich kleiner ist als die ältere. Das finde ich schon reichlich sinnfrei um nicht von Platzverschwendung zu sprechen. Anbei dazu noch ein weiteres Vergleichsphoto.

      Gruß,
      THW Kiel
      Bilder
      • SAM_2362a.jpg

        136,25 kB, 1.200×800, 42 mal angesehen
      Offensichtlich wurden hier "alte" Schaukästen bemüht. Zudem haben sie nicht die "schöne" blaue Farbe wie die anderen. Da hat der Bauhof wohl noch nachzubessern.
      Im Übrigen habe ich heute festgestellt, dass am Bleckeder Friedhof gegenüber der Einmündung der Elbuferstraße auch 2 Schaukästen aufgestellt wurden, in blau, aber dafür ohne Inhalt. Auch hier wird sicher noch nachgebessert werden. Der jeweils 2. Kasten soll wohl, so wie bei der Kirche, eine Werbung touristischer Anbieter aufnehmen
      denkt sich pixel-line
      "wie schön zu leben und leben zu lassen" [IMG:wcf/images/smilies/yes5.gif]
      ... die alten Schaukästen müssen doch auch irgendwo bleiben, und da sie nun in der Innenstadt nicht mehr gebraucht werden, werden sie halt nebeneinander außerhalb aufgestellt. In Walmsburg gibt es auch einen, vielleicht ja demnächst einen zweiten.

      "Wenn Sie den rechten nicht lesen können, nehmen Sie bitte den linken"

      Gruß ... Anthony
      Auf Grund unserer Ferienwohnung sind wir ebenfalls angeschrieben worden, ob wir die "Neuen Schaukästen" mit einer Anzeige nutzen möchten.

      Wir haben dieses abgelehnt!

      Nicht aus Kostengründen, sondern aus folgenden Grund:

      Wir sind Mitglied im Verkehrverein und am 24. Juli 2010 hat der Verkehrsverein, über einen Mitgliedsbetrieb, die Information erhalten, dass die Glasinformationskästen in Bleckede mit neuen Inhalten bestückt werden sollen.Der Preis für eine Laufzeit von 3 Jahren beträgt 300,00 Euro.

      Bisher hatte der Verkehrsverein die Ausstattung der Kästen durchgeführt und für alle Mitgliedsbetriebe einen Eintrag kostenlos vorgenommen.
      Bedauerlich an dem ganzen Projekt ist nur, dass die Mitarbeit an dem QIN-Projekt von Mitgliedern und dem Vorstand des Verkehrsvereins gern gesehen wurde, aber der Verkehrsverein letztlich von Bürgermeister Jens Böther und von Andrea Schmidt, Geschäftsführerin des Elbschlosses und Leiterin des Projektes, in den entscheidenden Phasen weder informiert noch einbezogen wurde auf Nachfrage lediglich die Antwort erhielt, dass nur die Leistungsträger angeschrieben wurden und der Verkehrsverein nicht zu den Leistungsträgern zählt, sondern nur eine Interessenvertretung ist.
      Auch die Schaltung einer Anzeige in den Schaukästen wurde dem Verkehrsverein für seine Mitgliedsbetriebe verwehrt.

      Und wenn ich dann sehe, dass an einigen Stellen zwei von den Schaukästen stehen.... dann fasse ich mich nur an den Kopf und stelle mir persönlich die Frage - Was wollen die bloss damit erreichen? Nicht nur leer stehende Geschäfte, nö auch leer stehende Schaukästen oder was ?

      Denn ohne Grund hängen da jetzt nicht Standortkarten drin, wo doch direkt daneben die einzelnen Wegweiser quer Beet zeigen.

      Einen netten Abend wünsche ich Euch!

      stiftl


      @ stiftl: Das klingt sehr befremdlich. Warum wurden die Beherbergungsbetriebe denn erst so spät in Kenntnis gesetzt? Ende Juli war das Projekt QIN doch schon mitten in der Umsetzung. Leere Kästen oder doppelte Kästen mit identischem Inhalt sind leider keine Werbung. Das hätte den Organisatoren doch eigentlich auch klar sein müssen. Oder hat man sich etwa darauf verlassen, die Kästen in jedem Fall füllen zu können?

      Mich überzeugt das alles wenig. Bei der langen Vorlaufzeit des Projektes und der zur Beratung und Betreuung eingebundenen Agentur hätte mehr herauskommen müssen als leere Kästen oder ein paar kopierte Übersichtskarten. Schade.

      Gruß,
      THW Kiel
      Leider kommt es noch schlimmer: Ich habe heute festgestellt, dass die Markierungsangabe der Straßen außerhalb der Innenstadt zu mindest teilweise irreführend sind. So ist mir an Alt Garge (die anderen Ortsteile habe ich nicht nachgeschaut) aufgefallen, dass die wenigsten Straßen den Hinweis"Stern" haben, wonach die Lokalisierungs-Angaben sich auf die Übersichtskarte beziehen. Aber selbst wenn der Gast dann dort nachschaut, wird er erstaunt feststellen, dass es Alt Garge und diese Straße in dem bezeichneten Quadrat gar nicht gibt. Hier ist offensichtlich sehr schlecht gearbeitet worden; insbesondere hat man sich wohl nicht die Mühe gemacht, die Ortsangaben zu überprüfen.
      Es ist nur schade um das viele Geld, denn dem Drucker wird man vermutlich keine Schuld an diesen Fehlern geben können -
      meint jedenfalls pixel-line
      "wie schön zu leben und leben zu lassen" [IMG:wcf/images/smilies/yes5.gif]
      @ pixel-line: Das klingt nach reichlich viel Bockmist. Normalerweise muß es doch eine Art Kontrolle der Entwürfe geben. Ich frage mich, was in den Arbeitsgruppen und bei den Entscheidungsträgern passiert ist, wenn derart gravierende Fehler erst jetzt auffallen. Die abenteuerliche Beschilderung scheint da ja noch das kleinste Problem zu sein...
      Ist denn mal wieder niemand verantwprtlich? Eigentlich kann es das nicht sein. Traurig, traurig, daß mit Geldern der Allgemeinheit imemr so nachlässig umgegangen wird.

      Gruß,
      THW Kiel
      Mein Vorschlag an die Tourismusexperten: Ihr Meisterstück haben sie schon fabriziert. Wie wäre es jetzt noch ganz Bleckede zu einem Labyrinth zu erklären? Man bräuchte keine Wegweiser, Übersichtskarten und anderen Quatsch und man könnte mit einem riesigen Abenteuerspielplatz in ganz Bleckede werben. Wäre das nichts?
      Froh sein kann der, der nicht auf das gescheiterte Projekt angewiesen ist.

      Löwensenf

      Was mich nur irritiert:

      Zeitpunkt:

      An diesem Projekt waren eine Menge Menschen beteiligt und es gab ja auch einen Sekretär, der für die Verbindungen untereinander zuständig war. So weit, so gut. Problematisch wurde es schon, als es daran ging, das notwendige Eigenkapital zusammenzubekommen. Das hier letztlich einer als der große Mäzen ausgeguckt wurde, ist kein so gutes Bild für uns. Andrerseits ist die ganze Maßnahme ja offensichtlich an vielen Menschen vorbei gegangen. Ich kann leider nicht nachvollziehen, wer alles zu Beginn angesprochen worden ist und wer nicht von der Sinnhaftigkeit des Projektes zu überzeugen war.
      Denn vom Prinzip her ist die Maßnahme ja sehr sinnvoll. Wem von uns geht es nicht so, dass er in einer fremden Stadt froh ist über jede lesbare, verständliche Information, wo ich bin und wo ich hin will. Auch der Gedanke, die Touristen stärker in die Innenstadt zu leiten ist ja nicht verkehrt. Allerdings sollten dann auch entsprechende Angebote da sein, für die es sich lohnt, in die Innenstadt zu gehen.

      Ich denke, gastronomisch hat sich einiges getan (und einiges soll ja noch kommen); ein Gewinn aus meiner Sicht ist jedenfalls das dit&dat und natürlich auch seit neuestem der Zeittraum.
      Da hätten wir schon gleich den nächsten „springenden“ Punkt: Kückenstraße und Breite Straße gehören verkehrsberuhigt, zu mindestens aber auf 30, besser auf 20 Km/h runtergeregelt. Es wundert mich jeden Tag auf’s neue, dass es dort noch keinen Unfall gegeben hat. Wie oft sehe ich dort Autofahrer lang brausen und quer dazu dann eine Rollatorfahrerin oder einen alten Mann mit Stock.
      Und auch die Radfahrer wären bestimmt nicht böse, wenn Autofahrer dort langsamer fahren würden und damit nicht als „Bedrohung“ wahrgenommen würden.
      Aber zurück zur QiN: Da muß sich etwas verselbständigt haben, da wurden die Begleitgruppen plötzlich nicht mehr eingebunden, da haben einige wenige wohl beschlossen: Wir machen das jetzt alleine. Anders kann ich es mir nicht erklären; aber was da dabei rumgekommen ist, ist wirklich traurig, um nicht zu sagen erbärmlich und ein schlechtes Bild für unsere Stadt. Es ist nur zu hoffen, dass jemand von den Verantwortlichen diese Beiträge alle liest und daraus dann hoffentlich die richtigen Schlüsse zieht:
      Und diese können eigentlich nur lauten:
      Die offensichtlich falschen Dinge zu überarbeiten;
      Bei einem ähnlichen Projekt Bürger auch schon in der Planungsphase – nicht erst nach Antragstellung – einzubeziehen. Wer springt schon gern auf einen fahrenden Zug, ohne genau zu wissen wohin es geht!
      Eine offene Kommunikation mit allen Bürgern über die bekannten Tageszeitungen könnte da viel ausrichten. Und wenn man dann noch von diesem „Parteidenken“ wegkommt (ich lass mich nicht gern vor andrer Leute Karren spannen!) hin zur Sachorientierung, dann würden bestimmt auch mehr Menschen bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und sich für unser Gemeinwohl einsetzen. Das das möglich ist, haben wir bei der Vorbereitung und Durchführung der 800-Jahrfeier erlebt. Aber manche scheinen dies schon wieder vergessen zu haben.

      [IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
      Wenn ich am Wochenende so sehe wie schnell manche Motorradfahrer durch die Innenstadt fahren, wäre eine 30er Zone schon sinnvoll. Ich glaube eine Fußgängerzone wäre übertrieben, alleine schon wegen der Lieferanten für die Läden in der Strasse.
      Bin in Djibouti Taxi gefahren, nun fürchte ich nichts mehr.
      @ bleckman: Deine Gedanken kann ich weitgehend teilen. Ich stimme zu, daß in Bleckede schon viel passiert ist und daß noch ebenso viel passieren muß. Ganz sicher ist es vom Ansatz her auch richtig, die Besucher dahin zu locken, wo vermeintlich am meisten geboten wird. Im Bezug auf die Innenstadt heißt das leider aber konkret auch, daß Anspruch und Wirklichkeit hier noch immer etwas auseinander klaffen.

      Das "Dit & Dat" sehe ich heute auch als Gewinn und Aktivposten in der Innenstadt. Ich gebe zu, daß ich mir da anfangs nicht so sicher war. Aus heutiger Sicht können wir aber froh sein, daß hierdurch fast immer etwas Leben in der Innenstadt ist. Auch die Verlegung des Café Zeittraum begrüße ich sehr. Zumal dieses vom Ansatz her eine andere Konzeption hat und damit auch Abwechslung bringt. Ja, sowas brauchen wir in Bleckede.

      Was wir dagegen nicht brauchen, sind Ruinen wie das Café am Markt oder vollmundige Ankündigungen, die nicht oder nur deutlich verzögert umgesetzt werden.

      Daß betroffene Bürger nicht oder zu spät in ein Projekt eingebunden werden, haben wir in der letzten Zeit leider einige Male erleben müssen. Auch im Falle QIN scheint es in wesentlichen Bereichen so gelaufen zu sein, daß einige vor vollendete Tatsachen gestellt wurden oder gestellt werden sollten. Etwas derartiges ist in Bleckede leider unverzeihlich - hierzu aber sollte man wissen, wie die Uhren in Bleckede ticken. Leider wissen viele das nicht.

      Auch bei der Umsetzung der Beschilderung sehe ich geradezu peinliche Defizite, die sich auf einfachste Weise hätten vermeiden lassen. Daß Leute nicht alles wissen, ist normal und sicher nicht zu beanstanden. Zu beanstanden ist aber, daß so ein wichtiges Projekt dann offensichtlich trotz fehlender Sachkenntnis durchgepeitscht wird. In dieser Form ist das ganze leider keine echte Hilfe, sondern eher als zusätzliche Verwirrung geeignet. Ich wurde in der letzten Zeit desöfteren von Besuchern befragt. Das ist für mich ein zusätzlicher Beweis dafür, daß etwas schief gelaufen sein muß bei der Umsetzung des Konzepts.

      @ The White Wolf: Die Innenstadt als Fußgängerzone? Das wäre der Untergang der Bleckeder Innenstadt! Die Grünen haben dieses vor einigen Jahren schon einmal gefordert. Mit Mühe, Not und Überzeugungskraft konnte es abgewendet werden. Die Leute sind es in Bleckede gewohnt, mit dem Auto quasi in die Geschäfte reinzufahren. Die Ausweisung einer Fußgängerzone würde der Bleckeder Innenstadt die Akzeptanz nehmen. Ich kann davor nur warnen. Im übrigen handelt es sich bei der Streckenführung Breite Straße / Friedrich-Kücken-Straße um eine Landesstraße. Das heißt, daß auch das Land Niedersachsen eingebunden werden müßte.

      @ bleckMan / The Wihte Wolf / silklein: Das Thema Motorradfahrer hatten wir hier bereits mehrfach. Ich teile diese Kritik. Da ich das Thema für wichtig erachte, werde ich diesbezüglich einen neuen Thread eröffnen.

      Gruß,
      THW Kiel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von THW Kiel () aus folgendem Grund: Korrektur

      Zone 30 fände ich super, aber Fußgängerzone? Das hasse ich schon an Lüneburg. Erst bricht man sich auf dem Kopfsteinpflaster fast die Knochen, dann schleppt man die schweren Einkäufe herum und dann muss man nach knapp 2 Stunden wieder zum Auto rasen, weil das Ticket abläuft. Besonders nervig war es für mich, als die Kids noch ganz klein waren und ich mich dann noch mit dem Zwilliwaren herumplagen musste.

      Ehrlich, für größere Shoppingtouren fahre ich lieber ins EKZ nach Harburg oder Hamburg. Ich bin froh, dass ich in Bleckede mit dem Auto direkt vors Geschäft fahren kann!
      Viele Grüße von
      Beate
      Bügelbretter kaufe ich auch nur einmal in 20 Jahren hihihihi

      Nun, wir sind 5 Personen zu Hause und mir reicht es schon, wenn ich für die Kinder neue Schuhe gekauft habe, dann sind die Tüten schon unhandlich. In einem EKZ kann ich die Einkäufe ins Auto legen und dann bequem weitershoppen.
      Viele Grüße von
      Beate