QIN - Besucherlenkungssystem

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      Das Bügelbrett dürfte nur exemplarisch stehen.

      Tatsache ist, daß die Leute es in Bleckede gewohnt sind, quasi in die Geschäfte reinzufahren. Die Ausweisung einer Fußgängerzpne würde in Bleckede keine Akzeptanz finden. Dazu noch einmal mein Hinweis auf Dahlenburg und das Aussterben des Ortes. Sowas müssen wir in Bleckede nicht nachmachen. Vor allem brauchen wir dann keine Initiativen wie das Leerstandsmanagement. In einem aussterbenden Ort würde man garnicht mehr dagegen ankommen.

      Gruß,
      THW Kiel

      Meine Anregung

      Zeitpunkt:

      "verkehrsberuhigt" war nicht gemeint als Fussgängerzone! Meine Idee geht mehr in Richtung Tempodrosselung auf 20 km/h. Allerdings hat uns die Motorraddiskussion ja schon gezeigt, dass eine solche Aktion nur dann Sinn macht, wenn zum Beispiel jeweils am Beginn der Temporeduzierung eine elektronische Tafel dem Fahrer dann auch zeigt, ob er sich an die Geschwindigkeit hält oder nicht. Und sicher dürfte es ab und zu auch sinnvoll sein, durch Radarmessungen dem nachzuhelfen.
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      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
      @ bleckMan: Nein, ich hatte es auch nicht so verstanden. Der Begriff "Fußgängerzone" wurde von The White Wolf in die Diskussion eingebracht. Der Einfachheit halber hatte ich in meinen vorherigen Beiträgen nur versucht, allgemein auf die Anmerkungen einzugehen. Den Vorschlag einer maßvollen Verkehrsberuhigung teile ich. Wie immer die aussehen könnte. Bei der alleinigen Aufstellung von Schildern hätte ich allerdings Bedenken, daß viele sich am Ende doch nicht daran halten würden. "Hilfsmittel" dürften daher zur Umsetzung unerläßlich sein.

      Eine andere Frage ist aber auch hier wieder die der Akzeptanz insgesamt. Vor einigen Jahren wurde sich mal mit Recht darüber beschwert, daß es zuviele Dauerparker in der Bleckeder Innenstadt geben würde. Die angebrachten Schilder, die eine maximale Parkdauer von 2 Stunden ausweisen, würden nicht ernst genommen werden. Tatsächlich sieht es bis heute so aus, daß es vielfach sogar in den Geschäften tätige Personen oder Anwohner sind, die dauerhaft Parkplätze blockieren. Zwischenzeitig war mal ein Parkwächter beschäftigt. Es hat in dieser Zeit auch die eine oder andere Anzeige gegeben. Letztlich wurde es aber von enigen als geschäftsschädigend angesehen, wenn potenzielle Kunden durch Knöllchen vergrault werden, wie es andernorts üblich ist. Der Parkwächter wurde wieder abgeschafft und alles ist wieder so wie es schon immer war. Ich könnte mir vorstellen, daß einige Geschäftsinhaber Verkehrskontrollen ähnlich beurteilen würden.

      Leider ist es mit den Konsequenzen oft so eine Sache, denn nicht umsonst heißt es, daß derjenige, der "a" sagt, auch "b" sagen müßte.

      Gruß,
      THW Kiel
      Jede Form einer Verkehrsberuhigung ist zunächst nicht ganz unproblematisch. Bei allen Planungen und Umsetzungen sollte immer ein Kompromiss angestrebt werden. Weder eine völlige Verkehrsberuhigung noch eine Duldung zu regen Durchgangsverkehrs bringen die Lösung. Eine Möglichkeit der Durchfahrt sollte dagegen immer bestehen bleiben. Eine Einfahrt aus nur einer Richtung oder eine Einfahrt bis zu einem bestimmten Punkt würde nichts bringen. Beides lähmt den Verkehrsfluss und würde ein Aussterben zwangsläufig begünstigen.

      Sinnvoll erscheint es allein an den Stellen anzusetzen, an denen der Verkehr Überhand genommen hat. Man sollte vielleicht mal mit einem Nutzerprofil beginnen. Damit liesse sich ermitteln, ob es bestimmte Zeiten gibt, zu denen bestimmte Gruppen von Verkehrsteilnehmern in gehäufter Form auftauchen. Ich könnte mir hier die Gruppe der Zweiradfahrer an Wochenenden vorstellen. Erst dann macht es Sinn, sich Gedanken über weitere Maßnahmen, Schritte und Umsetzungen zu machen. Und es muss vor allem auch gewollt sein und Unterstützung bei den Anwohnern und Behörden finden.

      Löwensenf

      Ich denke wir sprechen

      Zeitpunkt:

      im Moment von der Friedrich-Kücken-Strasse und von der Breiten Strasse. Weder würde es den Geschäftsverkehr hemmen noch die Durchfahrt noch die Zufahrt zum Bäcker oder, oder, wenn man für diesen Strassenbereich eine maximale Geschwindigkweit von 20 oder 30 km/h zu ließe. Dabei plädiere ich für die 20er-Regelung, weil es bedeutet, dass doch um die 30 gefahren wird (bei 30 wird um die 40 gefahren) und diese Reduzierung der Geschwindigkeit zu einer erheblichen Verringerung des Gefährdungspotentials von Ein- und Ausparkenden und von Fußgängern führen würde. Da braucht man meiner Meinung nach nicht mehr viel zählen oder gar Gutachten einholen.
      [IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
      Ich glaube bei einer Verkehrsmessung würde man feststellen, dass mit 50 km/h kaum jemand durch die Innenstadt fährt. Die Geschwindigkeit wird im Durchschnitt bereits bei 30 km/h liegen. Durch die parkenden Autos auf der Fahrbahn in 2. Reihe, ein und ausprakende Autos auf dem Seitenstreifen und Fahrzeuge die dort warten um anschließend zu parken, sowie die Fußgänger und Radfahrer wird der Verkehr bereits beruhigt. Es besteht zwar grundsätzlich ein Gefahrenpotienal. Dieses ist aber aus der Masse heraus und nicht aus der Geschwindigkeit. Ich glaube z. B. in der Fr.-v.-d.-Berge-Str. oder Lüneburger Str. wird im Bereich der Stadt (nicht Ortseingang bis z. B. Abzweigung Moorweg) 50 gefahren un man sieht das die Geschwindigkeit wesentlich höher ist als z. B. in der Breiten Str.
      Ich glaube, es ist stark abhängig von der Zeit der Durchfahrt.
      Während der üblichen Geschäftszeiten würde ich es auch so sehen wie Nobbes. Allerdings gibt es genügend andere Zeiten, zu denen doch teilweise mit erheblich größerer Geschwindigkeit durch den Straßenzug Breite Straße / Freidrich-Kücken-Straße gerast wird.
      Die Frage der Sicherheit müßte sich eigentlich zu jeder Zeit stellen. Wobei das Gefahrenpotenzial sicher größer ist, wenn mehr los ist.

      Gruß,
      THW Kiel
      @ THW Kiel: Ich glaube, wenn viel los ist, ist die Geschwindigkeit geringer - also eine größere Anzahl von Unfällen möglich aber mit geringeren Folgen. Wenig los Geschwindigkeit hoch kleine Anzahl von Unfällen mit größeren Folgen.

      An dieser Diskussion stört mich, das es noch niemals in der Breiten Str. oder Fr.-Kücken-Str. größere Unfälle gegeben hat. Da sind z. B. die Kreuzung Elbstr./Lbg Str./Breite Str/und Fr.-v.-d.-Berge-Str. sowie die Kreuzung beim Neukauf viel stärkere Unfallschwerpunkte. (Mich hats selber 2 x mal bei Neukauf erwischt)
      Ich glaube man muss Objektiv da schauen, wo wirklich schwere und viele Unfälle passieren. Insgesamt kann man nie Unfälle irgendwo ausschließen.

      Oft werden "Unfallpunkte" von Bürgern herbeigeredet, weil sie selber in irgendeiner Weise betroffen sind. Umgekehrt sind es aber auch manchmal die Leute, die
      selber an den Schulen oder Kindergärten mit überhöhter Geschwindigkeit vorbei fahren, weil sie ihre Kinder abholen. Ich glaube, wenn die Personen mit 30 fahren würden, dann wäre auch der nachrfolgende Verkehr gezwungen mit 30 zu fahren. Geschwindkeits- oder Gefahrendiskussionen sollten objektiv geführt werden und nicht nur weil man gerade seine eigenen Interessen als Betroffener vertreten will.
      @ Nobbes: Im großen und ganzen kann ich Dir nur zustimmen. Eine künstliche Herbeiredung von "Unfallschwerpunkten" hilft sicher keinem. Als ebenso falsch erachte ich es wenn erst gehandelt wird, nachdem etwas passiert ist. "Leider" zählen Beinahe-Unfälle in diese Überlegungen ja nicht rein. Von diesen kann ich aus eigener Erfahrung reichlichst berichten. Wobei es natürlich erfreulich ist, daß es dann jeweils nicht zu einem echten Unfall kam oder kommt. Daher auch das "leider" in Gänsefüßchen.

      Die Kreuzung Breite Straße / Elbstraße / Fritz-von-dem-Berge-Straße / Lüneburger Straße ist auch deshalb nicht unproblematisch, weil sie insbesondere aus der Elbstraße kommend nur schwer einsehbar ist. Hier habe ich schon öfter erlebt, daß Fahrzeuge aus der Breiten Straße mit überhöhter Geschwindigkeit kamen und daß es so für die, die aus der Elbstraße kamen, sehr sehr eng wurde.

      Die Kreuzung Lüneburger Straße / Nindorfer Moorweg / Am Bleckwerk sehe ich auch als Gefahrenpunkt. Hier spielt nach meinen Beobachtungen die Fußgängerampel eine tragende Rolle. Häufig kann ich beobachten, daß diese schon "Rot" ist und daß trotzdem noch durgefahren wird. Der Autofahrer, der aus einer der Seitenstraßen in die Lüneburger Straße einfährt und sich auf das "Rot" der Ampel verläßt, hat dann das Nachsehen. Ansonsten ist die Kreuzung für den Querverkehr etwas breit, da sie insbsondere aus der Straße Am Bleckwerk kommend schwer einsehbar ist. Man bemerkt es teilweise erst im letzten Moment, wenn jemand auf der Lüneburger Straße in Richtung Ortsausgang unterwegs ist.

      Ein ähnlicher Gefahrenpunkt ist auch die Kreuzung Lüneburger Straße / Bahnhofstraße am Rathaus. Nicht selten erlebe ich es hier aus der Bahnhofstraße kommend, daß Kraftfahrer aus Richtung Innenstadt kommend rechts blinken. Man sollte denken, daß diese damit einen Abbiegevorgang in die Bahnhofstraße ankündigen wollen. Leider ist das oft gefehlt und sie wollen statt dessen auf die neben der Einmündung liegende Tankstellenauffahrt einfahren.

      Von Schulen und Kindergärten sind mir einige Geschwindigkeitsmessungen in Erinnerung. Auffällig war dabei häufig, wer in diese Geschwindigkeitsmessungen hineingefahren ist. Es waren oft die, die zuvor am lautesten um eine Kontrolle gebettelt haben. Eltern, die die Sicherheit ihrer Kinder gefährdet gesehen haben sind selbst oft auch zu schnell unterwegs gewesen und wurden hier dann erwischt.

      Ganz sicher hilft es nicht, die Gefahren und die Risikopotenziale künstlich herbeizureden und / oder auf andere zu schieben. Ich habe die Diskussion nicht so vestanden, denn vorhanden sind Gefahrenpotenziale ganz bestimmt an vielen Ecken in Bleckede. Im Straßenverkehr ist zudem auch die Rücksichtnahme aufeinander - insbesondere auf schwächere Verkehrsteilnehmer - geregelt. Dieser Aspekt kommt mir leider oft zu kurz. Statt dessen herrscht leider zu oft Rücksichtslosigkeit vor.

      Gruß,
      THW Kiel

      Bei meinem letzten Kurzbesuch in Bleckede

      Zeitpunkt:

      am letzten Wochenende konnte ich bemerken, dass das Besucherlenkungssystem erfolgreich ist. Die meisten Touristen, besonders Radtouristen folgten dem "roten Weg" über den Spielplatz ! Insofern: Gratulation an die QIN-Arbeitsgruppe ! Natürlich probierte auch ich diesen neuen Weg aus. Nach mir kam eine offensichtlich Berliner 6-er Fahrradgruppe. Dann begann das Besucherlenkungssystem auch schon zu versagen; denn erstens fragte sie nach dem Weg zum Schloss (blaue Schilder ??, Stelen ??) und sie fragte, das Restaurant (Bleckeder Haus) habe wohl geschlossen ?? Nein; denn wir kamen gerade von dort.! Sie setzte ihren Weg fort, um von oben auf Bostelmanns Deich nochmals zu fragen, wie es genau zum Schloss gehe. Im Interesse der Innenstadtbelebung schickte ich die Gruppe erst einmal durch Hartmanns Twiete - und nicht gleich durch die Zollstraße rechts. Übrigens - die ersten beiden Fahrradfahrer stiegen nach den Barrieren wieder auf die Räder und fuhren über den Spielplatz, die weiteren vier schoben mit Rücksicht auf mich (uns). Wären wir Fußgänger nicht dort gewesen, wären sie wohl auch gefahren....

      Liebe Grüße von kaja
      Gestern konnte ich ein mahnendes Beispiel dafür entdecken, wie die kürzlich angebrachten Übersichtskarten nach einiger Zeit aussehen könnten. Das Photo habe ich zwar in Vogelsang gemacht, dennoch kann man sehen, daß das Papier recht dünn und von geringer Haltbarkeit zu sein scheint. So fürchterlich lange scheint die Karte in Vogelsang im übrigen auch noch nicht zu hängen. Warten wir ab, wann es aus Bleckede ähnlich einladende und informative Zustände zu berichten gibt. Hoffentlich nie.

      Gruß,
      THW Kiel
      Bilder
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