QIN - Leerstandsmanagement

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      Hängt sicher nicht mit der Quin Geschicht zusammen aber in der Stadt wird es demnächst 2 neue Geschäfte geben.
      Zum einen wird in dem gebäude zwischen der Sparkasse und der Drogerie Hagedorn ein gemeischaftlicher Laden mehrerer Friseure aufmachen,
      und dann zieht das Bekleidungsgeschäft For You vom Rewe Markt in die ehemaligen Räumlichkeiten des Restaurants Kawalla in die Elbstr.
      Geben ist seliger denn nehmen.
      (Max Schmeling)
      Schoen, wenn in Bleckede etwas passiert und die Leerstaende weniger werden. Leider sind beide Laeden am Rand der Stadt. Es ist ueberfaellig einem ortsbekannten Investor mal ganz kraeftig auf die Fuesse zu treten. Das tut scheinbar niemand. So erfreulich anderweitige Bemuehungen auch sind werden sie untergraben von der Verrottungstaktik dieses Investors. Nur als funktionierendes Gesamtbild kann Bleckede sich gut praesentieren.

      Ein bekannter alter inzwischen leider verstorbener Bleckeder aus dem oeffentlichen Leben sagte vor einigen Jahren mal dass er sich gewuenscht haette, diesen Menschen nie kennengelernt zu haben. Das sagt viel darueber aus, was er fuer ein Blender ist und wie die Bleckeder leider auf ihn reingefallen sind.
      Hat jemand aktuelle Informationen über das Leerstandsmanagement? Vor etwa zwei Monaten bei der Übergabe des Verbindungsweges hat es doch noch geheißen, man würde mehr als 20 Interessenten haben, die gern eines der Schaufenster belegen würden. Ich frage mich, warum die Schaufensterfront am Daegel`schen Haus (Friedrich-Kücken-Straße 12) etwa seit dieser Zeit verwaist ist. Zuletzt war da eine Ausstellung der Jugendfeuerwehren zu sehen. Seit etwa zwei Monaten erwartet den Passanten leider nur noch Tristesse.

      Gruß,
      THW Kiel
      Heute steht in der Landeszeitung auf Seite 24, dass ein Geschäftsgebäude in der Friedrich Kücken Strasse 15 Zwangsvollstreckt wird.

      Wenn ich mich nicht irre ist das doch die "Alte Sparkasse", die ein bekannter Bleckeder Investor schon seit vielen Jahren umbauen wollte.

      Eine vorherige Innenbesichtigung sei nicht möglich und der Verkehrswert betrage 96.000€.
      Bin in Djibouti Taxi gefahren, nun fürchte ich nichts mehr.
      Die Angaben stimmen. Ich habe dazu mal die heutige Notiz über den Versteigerungsvermerk angehängt. Quellenangabe hierfür ist die Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Lüneburg, Ausgabe vom 11.11.2010, Seite 24.

      Inzeressant ist in diesem Zusammenhang auch das Datum der Eintragung des Versteigerungsvermerks.

      Gleiches gilt übrigens demnächst auch noch für den Städtischen Bauhof (Am Bleckwerk 7). Im Kasten am Rathaus hängt auch hierzu ein Versteigerungsvermerk öffentlich aus. Der dort genannte Verkehrswert ist mit 246.000 EUR allerdings geringfügig höher als der für die Alte Sparkasse.

      Gruß,
      THW Kiel
      Es handelt sich um eine Zwangsversteigerung. Wenn der Eigentümer oder Mieter eines Objektes die Türen nicht für den Gutachter oder potenzielle Erwerber öffnen will, besteht keine Mögliuchkeit einer Besichtigung. Evtl. könnte ein Zwangsverwalter dieses möglich machen. Aber der Kostet dem Antragsteller der Zwangsversteigerung Geld.
      Im Ergebnis läßt sich aus der Anmerkung zur nicht möglichen Innenbesichtigung ablesen, daß der bisherige Hauseingentümer sich gegenüber den Verwertern unkooperativ verhält. Da dieses Verhalten zu den an vielen Orten in Bleckede sichtbaren Hinterlassenschaften paßt, bin ich nicht wirklich verwundert.
      Ebensowenig gehe ich davon aus, daß sich bei dem Termin am 03.12. ein Erwerber finden wird.

      Gruß,
      THW Kiel
      Das Gebäude wurde ursprünglich 1931 als Sparkassengebäude des Kreises Bleckede erbaut. Als 1978 das neue Sparkassengebäude fertig gestellt wurde, entfiel diese Nutzung. In Folge dieser Änderung wurde noch mehr Wohnraum in dem Haus geschaffen wobei schon zu Zeiten der Sparkasse einige Räumlichkeiten als Wohnraum genutzt wurden. Nach dem Auszug der Sparkasse befand sich eine Zeit lang auch der Sitz des DRK in dem Haus. Die langjährige Gemeindeschwester M. Gödecke lebte in dem Haus und die Leitstelle der Rettungswagen hatte dort auch einige Jahre ihr Büro.
      Seit etwa 10 Jahren ging es dann stetig abwärts als der Sanierungsstau immer größer wurde und auch der heutige Eigentümer nichts mehr an dem Gebäude gemacht hat.

      Gruß,
      THW Kiel
      Also ich glaube niemand würde gerne Fremde durch sein Haus gehen lassen, wenn dieses zur Zwangsversteigerung ansteht. Nur zur Befriedigung der Neugier? Ich habe selbst mal versucht ein Objekt zu verkaufen und es waren nur Gaffer da, bis auf den einen der gekauft hat. Plötzlich hatten sogar Nachbarn Interesse eine Besichtigung zu machen. Und bei einer Zwangsversteigerung will man ja nicht verkaufen.

      Trotzdem scheint mir

      Zeitpunkt:

      gibt es einen Unterschied: Bewohnt der Eigentümer das Objekt noch oder steht es schon seit langem leer.
      Wenn ich dort noch wohne, möchte ich vielleicht auch nicht begafft werden unter dem Gedanken: Ha, der kann's sich nicht mehr leisten!
      Aber wenn ein Objekt so lange leer steht wie das Gebäude der ehemaligen Sparkasse und es sich letztendlich um eine "Ver-Spekulation handelt, dann werde ich mißtrauisch, wenn mir der Zugang verwehrt wird. Läßt es doch den Schluß zu, dass mit dem Objekt manches im Argen ist und es vielleicht noch nicht mal den sogenannten Verkehrswert wert ist.


      Es grüßt[IMG:wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bleckMan ()

      Der Verkehrswert ist eine Schätzung eines Sachverständigen. Wer sich darauf bei einer Zwangsversteigerung verläßt, ist verlassen. Jeder Bieter, der an einem Termin teil nimmt, sollte sich vorher über das Geld, welches er bereit ist für das Objekt zu zahlen, im klaren sein. Bieten sollte man immer nur einen ideelen Wert. Und man sollte sich sowieso eine Höchstgrenze setze!

      Ich habe schon mehrere Termine erlebt, wo die Bieter zuviel gezahlt haben!
      Ich kann aus eigener Erfahrung nur beitragen, daß es durchaus kooperative Eigentümer in einem Zwangsverfahren gibt. Bei Verwertungen habe ich selbst öfter erlebt, daß Leute um Aufklärung und Hilfe bemüht waren. Sicher gibt es den Fall wie er hier vorliegt, auch recht häufig. Mir ging es daher nur darum, die dahintersteckende "Aussagekraft" zu verdeutlichen.

      Es ist ein entscheidender Unterschied, ob es sich um ein leerstehendes Objekt handelt oder ob womöglich eine Familie in einem Zwangsversteigerungsverfahren ihres Obdachs entledigt werden soll. In dem hier vorliegenden Fall dürfte jedoch klar sein, was dahinter steckt.

      Im übrigen dürfte schon heute feststehen, daß der eigentliche Rattenschwanz erst nach einem möglichen Kauf folgt. Die Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen dürften einiges verschlingen. Nicht zu vergessen sein dürften auch die rechtlichen Aspekte im Hinblick auf den Denkmalschutz.

      Wenigstens wissen wir nun, was wir von den angeblichen Planungen um ein Ärzte-Kompetenzzentrum zu halten haben. Interessant finde ich auch, daß diese uns durch die Zeitungen auch noch nach der Eintragung des Versteigerungsvermerks vom Oktober 2008 vorgegaukelt wurden. Auch im Fall des Ammen-Hauses erleben wir ja gerade, daß mal wieder nichts passiert. Nach den vollmundigen Ankündigungen vom August 2010 müßte der Chinese schon da sein. Und hieß es im August nicht auch, daß etwa 20 Interessenten Schlange stehen würden, um verwaiste Schaufenster zu bestücken? Ich frage mich, warum das Daegel`sche Haus dann immer noch leer steht. Nein, so geht es beim besten Willen nicht. Immoblien wie Briefmarken zu sammeln um sie dann systematisch verrotten zu lassen, ist keine gute Lösung.

      Gruß,
      THW Kiel