Bushaltestellen

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      Bushaltestellen

      Zeitpunkt:

      Manchmal muss ich mich echt wundern, welche Vorschriften und Regelungen es schulübergreifend gibt.

      Heute Mittag kam mein Sohn mit seiner WPK-Chemie-Gruppe vom Schloss zurück zur Schule, stieg in seinen Bus ein, allerdings an der Haltestelle "Kurt-Löwenstein-Schule" und nicht an der Realschule wie sonst. Er wurde dort von der Busaufsicht aus dem Bus geholt mit der Frage, ob das seine Haltestelle sei. Als er dies verneinte, verwies die Aufsicht ihn auf seine Haltestelle. Er tat, wie ihm aufgegeben wurde und versuchte noch die Beine in die Hand zu nehmen, aber der Bus, in dem er sich schon befand, war dann doch schneller. Er hatte nur noch die Möglichkeit, zu Hause anzurufen damit ich ihn abhole.

      Ich habe nach dem Abholen zum Glück noch mit der Busaufsicht sprechen können. Es gibt wohl eine schulübergreifende Regelung darüber, dass nur eigene Schüler an den entsprechenden Haltestellen zu den Schulzeiten einsteigen dürfen, weil viele Schüler die Haltestelle "Kurt-Löwenstein-Schule" genutzt haben, und somit die Aufsichtspflicht nicht mehr entsprechend gewährleistet war.

      Aber Ausnahmen bestätigen doch immer die Regel.

      Gruß ... Anthony
      Das klingt auf mich wie eine Mischung aus Beschäftigungstherapie und neuzeitlicher Schikane. Oder sind die Schüler heute solche Rabauken, daß eine derartige Maßregelung für etwa 200 Meter Unterschied von Nöten ist?

      Wahrscheinlich haben Arbeitsgruppen beim Landkreis oder sonstwo lange dafür getagt, um diese für alle sehr vorteilhafte Lösung zu erarbeiten.

      Gruß,
      THW Kiel
      Die Busaufsicht hat nach ihrer Aussage nach Vorschrift gehandelt, aber ich werde mir diese Regelung am Montag vom Realschulrektor besorgen, die Schulelternvertreterin wusste bei meinem Anruf leider auch nichts spontan darüber zu berichten ...

      Vielleicht liegt es auch daran, dass mein Sohn nunmal ein Junge ist. Er hat auch neulich schon mit einem Busfahrer seine Erfahrungen gemacht: Er und sein Freund waren nass geregnet nach einer anderen Exkursion des WPK an die Elbe - der Fahrer hat beide nicht in seinen Bus einsteigen lassen ... Der nächste wäre 1 1/2 Stunden später nach Walmsburg gefahren.

      Ich kann nicht bestätigen, dass mein Sohn ein verhaltensauffälliger Rüpel ist, der überall seine Ellenbogen einsetzt, um zu seinem Recht zu kommen, im Gegenteil!!
      Ich glaube nicht, daß es daran liegt, daß Dein Sohn ein Junge ist. Vor einiger Zeit habe ich es bei Regen erlebt, wie eine Mutter mit Migrationshintergrund an der Haltestelle Bleckede - Sandfeld mit zwei Kindern auf Freifahrtschein in den Bus nach Lüneburg einstieg. Das eine Kind turnte die ganze Zeit mit nassen Gummistiefeln auf den gepolsterten Sitzen herum. Ich sprach die Mutter an, ob sie es lustig finden würde, wenn sie sich auf einen durchnässten Sitz setzen würde, weil zuvor ein kleines Kind darauf gatanzt hat. Es passierte nichts. In Neetze stieg dann auch noch sowas ähnliches wie der Lebensabschnittsgefährte der Mutter zu. Überflüssig zu erwähnen, daß auch diesem ein Migrationshintergrund deutlich anzusehen war. Der Tanz des Kindes ging bis Lüneburg so weiter. Weder der Busfahrer noch andere Fahrgäste haben sich augenscheinlich daran gestört. Ich stieg dann genauso wie die vier beschriebenen Personen am Bahnhof Lüneburg aus. Nach Verlassen des Busses wurde ich von dem in Neetze zugestiegenen Migranten aufs übelste beschimpft und bedrängt. Soviel dazu.

      Ein Arbeitskollege von mir pflegt immer zu sagen, daß es in unserem Land etwas anders zugeht. Dieser Staat hat nichts gegen Ausländer. Nein, er hat etwas gegen die eigenen Leute! Um Mißverständnissen vorzubeugen - ich habe nichts gegen Ausländer. Aber ich habe etwas gegen Leute, die als Gäste die Annehmlichkeiten unseres Gemeinwesens ausnutzen und meinen, sich nicht benehmen zu müssen.

      Leider scheint es meistens so zu sein, daß die falschen die Suppe auslöffeln dürfen. Nur, weil einige Schüler auffällig werden, ist es sicher die einfachste Lösung, allle abzustrafen. Wenn an den Stellen, an denen es wichtig ist, durchgegriffen werden würde, wäre das alles nicht nötig. Siehe oben.

      Gruß,
      THW Kiel
      Das ist ja Hammer!!
      Wäre das Kind allein gewesen, hätte es sicher zumindest bei einem Fahrer nicht einsteigen dürfen mit seinen nassen Gummistiefeln.

      Du machst auf Fehlverhalten aufmerksam und kriegst danach noch die Keule - ich muss schon sagen, mutig von dir, so beherzt Stellung zu beziehen, so manches Mal ging das schon in die Hose, im schlimmsten Fall siehe Brunner, und mutig vom in Neetze dazugestiegenen, dass er sich so offensichtlich in Sicherheit wiegt, aber das kann auch mal anders für ihn und seinesgleichen enden...

      Gruß ... Anthony
      Ich kann mich entsinnen irgendwann man auch gehört zu haben, dass einige vom Schulzentrum sich extra bei der KLS Halle anstellen um die besseren Plätze zu erhalten. Eine Aufsicht ist doch gar nicht gewährleistet, wenn fremde Schüler an anderen Haltestellen einsteigen. Die Lehrer der KLS Schule kennen die anderen Schüler nicht. Lass etwas passieren und dann?

      Aber ein besseres Verhalten hätte ich von seiten der KL-Schule schon gedacht. Entweder eine Ausnahme oder wenigstens den Busfahrer darüber informieren, dass zwei Schüler nachkommen. Wobei ich für die erstere Variante wäre, denn auf dem Weg zum Schulzentrum kann in der Eile viel passieren.
      Die besseren Plätze, die die Schüler der anderen Schulen wollten, waren auch der Grund für die Regelung. Diese macht für mich durchaus Sinn.

      Nur, wenn ein Schüler um die Uhrzeit offensichtlich nicht von einer der anderen Schulen kommt, weil er sich auf der Lidl-Seite befindet und die Aufsicht registriert hat, dass er die Straße überquert, sollte Nachfragen angebracht sein. Gerade die Lehrer der KLS sollten sich damit auskennen. Nicht alle Kinder sind tough genug, darauf die richtige Antwort zu geben - siehe mein Sohn. Und was vielleicht noch eine Rolle spielt: Der Ton macht die Musik!

      Gruß ... Anthony