Jetzt bekommt auch Bleckede seine Windmühlen

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      Jetzt bekommt auch Bleckede seine Windmühlen

      Zeitpunkt:

      Bleckede. In Breetze haben die Bauarbeiten für die Zufahrtsstraßen der geplanten Windmühlen begonnen. Der Bauherr ist die Essent Wind Deutschland GmbH. Die Grundstücke stammen von einem Besitzer aus Breetze und einem verstorbenen Landwirt aus Nindorf. Wann und wieviel Windmühlen aufgebaut werden, war bis Redaktionsschluß noch nicht zu klären. Bekannt wurde, dass Windkrafträder mit einer Höhe von 130 Metern gebaut werden sollen. Die Zufahrtsstraße geht vom Rippenberg ab und die Anlagen werden auf den Feldern zwischen der Ellringer Straße und einem parallel verlaufenden Wirtschaftsweg gebaut werden.



      –EP-Redaktion/wh---->elbmarschpost.de

      RE: Jetzt bekommt auch Bleckede seine Windmühlen

      Zeitpunkt:

      Hallo Zusammen,

      ein paar wenige Windräder waren damals, als die Geschichte bei uns in der Region anfing, witzig und interessant. Wenn man daran denkt, dass unsere Ölreserven zu beginn meiner Rentenzeit aufgebraucht sind, erst recht. Radfahren wird sehr In sein...

      So langsam wird es allerdings übertrieben. In der Masse finde ich Sie echt hässlich. Sie verschandeln einfach unsere Landschaft, sind laut (wenn man in direkter Nähe wohnt) und für die Masse der Bevölkerung einfach nicht ausreichend.

      Ich persönlich finde, dass Solaranlagen (ob nun für Strom oder Warmwasser oder beides) wesentlich ästetischer und auch eine gute alternative zum Windpark, Atomkraftwerk und anderen umweltverschmutzenden Energiegewinnungswerken sind.

      Warum soll nicht jeder Haushalt sein eigenes Kraftwerk haben? Würden mehr Hausbesitzer investieren, könnte man in kürzester Zeit wesentlich günstiger
      solch Anlagen anbieten und könnte auf hässliche weiss-grüne Striche in der Landschaft verzichten.

      Von Dem Berge

      cooooooool i'll be back
      Moin,
      jo, Energie haben wir bitter noetig.
      Ich bin aber mittlerweile auch skeptisch. Ich kann nicht mehr durchschauen ob sich eine Anlage "rechnet" oder ob sie aus anderen finanziellen Gruenden in die Landschaft gepflanzt wird.
      Gerade die Anlage bei Breetze ist wegen der Grundstücke des getoeteten Landwirtes aus Nindorf ins gerede gekommen.

      Ich habe hierzu aber keinerlei Informationen! Alles was ich hier schreibe ist also reine Spekulation.

      Gruss
      Grubert
      Augen auf und durch!
      Daß sich diese Anlagen jemals in irgendeiner Form rechnen, wage ich zu bezweifeln. Sicher brauchen wir Alternativen, was die Produktion von Energie angeht. Das steht außer Zweifel. Aber, ob es der richtige Weg ist, dem Stromkonsumenten diese Windmühlen aufzuzwingen, wage ich auch zu bezweifeln. Neben dem Argument, daß sie inzwischen in großer Zahl die Landschaft verschandeln, sollte man hier auch nicht außer Acht lassen, daß es Massengräber für Vögel, insbesondere an der See für Seevögel sind. Ist das etwa Umweltschutz oder ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur? So, wie manche Gruppierungen es uns gern vorgaukeln? Nein!

      Gewiß, eine Patentlösung gibt es nicht. Ich habe auch keine auf Lager.

      Aber, ich kann sagen, für wen sich diese Windmühlen garantiert rechnen:
      Zum einen wäre da der Architekt, der die Anlagen plant.
      Als nächstes wären da Berater, die in der Regel einen ganz ordentlichen Schnitt an Beratungshonoraren bei den Anlagen machen. Dann wäre da die Firma die die Dinger in die Landschaft baut. Nicht zu vergessen ist auch der Grundeigentümer, auf dessen Grund die Anlagen dann schließlich gebaut werden. Und, einen garantierten, aber im Vergleich zu den Architekten und Beratern schon deutlich zusammengeschmolzenen Schnitt machen auch die Eigentümer, die auf diese Art und Weise mehr oder weniger elegante steuerliche Abschreibungsmodelle in die Welt setzen oder setzen lassen.

      Nur für den Energielieferanten und damit letzlich auch für den Stromabnehmer als Endverbraucher rechnen diese Anlagen sich leider nicht - und sie werden es auch nie.

      Solange sie in unserem Lande aber massiv steuerlich gefördert werden, wird es keine Umkehr geben, dieser besonderen Art der Landschaftsverschandelung endlich ein Ende zu bereiten.
      Das sie nicht so schön aussehen, kann ich nachvollziehen. Aber dass sie so laut sind eher nicht. Ich stand zweimal genau unter solchen - aber laut empfand ich sie nicht. Naja, vielleicht waren es Momentaufnahmen.

      Und für die Geflügelwelt sind sie auch nicht gerade vorteilhaft.
      @ The White Wolf:
      Als laut kann man die Viecher sicherlich nicht grundsätzlich bezeichnen.

      Nun stell Dir aber mal vor: Du sitzt gemütlich auf Deiner Terrasse möchtest Deine
      Ruhe haben, hast das Radio extra aus gelassen.

      Im Hintergrund ein leichtes Vogelgezwitcher und ein leichtes aber stätiges swutsch,
      swutch, swutsch - und es hört nicht auf. Es wird mal leiser, manchmal aber
      auch lauter - z. B. wenn der Wind direkt in Richtung Deiner Hütte weht.

      Da ist mir die Elbuferstrasse mit gleichbleibendem Lärmpegel (ich wohne an dieser) fast lieber. Hier gehe ich bei angenommener Ruhe aber auch nicht von Stille aus.
      Ich weiß ja vorher, dass ich an einer Hauptstr. gebaut habe.

      Hintergrund: Ich hatte mich vor längerer Zeit mal mit einem Menschen unterhalten, dem sie so ein Teil fast in den Garten gesetzt haben. Und die arme Sau lebt so richtig auf dem Dorf im schönen Ammerland. Da hörst Du normalerweise nur die Autos die dich direkt besuchen kommen.... ;(

      Also immer schön hoffen, dass es Sonntag nachmittags recht windstill ist... :D

      Von Dem Berge

      cooooooool i'll be back

      Gericht macht Weg frei - Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 26.10.2006

      Zeitpunkt:

      Am heutigen Tag steht folgender Bericht in der Landeszeitung:

      Gericht macht Weg frei
      Grünes Licht für Bau dreier Windkraftanlagen in Breetze - Richter weisen Anwohner-Klage ab

      Breetze. Dem Bau von Winkraftanlagen in Breetze steht nichts mehr im Wege - sofern die Kläger gegen die Bauwerke nicht den weiteren Rechtsweg beschreiten. Denn die 2. Kammer des Verwaltungsgerichtes (VG) Lüneburg hat für die Errichtung der drei weißen Riesen grünes Licht erteilt und die Klagen von fünf Anwohnern abgewiesen. Das berichtet Gerichtssprecher Gerd Ludolfs.
      "Die Anwohner sind nicht über Gebühr beeinträchtigt von den Windrädern", sagt Ludolfs. Argumente der Bürger, etwa daß Schattenwurf und Lärm nicht zumutbar seien, wies das Gericht zurück. "Das ist nicht gegeben, weil die Anlagen mehr als 500 meter weit von den Wohnhäusern entfernt gebaut werden sollen", erklärt Gerichtssprecher Ludolfs.
      Ebenso hatten die Richter sich nicht überzeugen lassen, die Windräder übten eine erdrückende Wirkung auf die Anwohner aus "Das kann sehr wohl ein Argument sein, aber in diesem Fall nicht. Denn das ist bei einem Abstand von mehr als 500 Metern nicht zu befürchten", so der Sprecher des Verwaltungsgerichtes.
      Auch die Nähe zum Naturpark Elbufer-Drawehn spiele keine Rolle, dem bau der drei Anlagen einen Riegel vorzuschieben, meinten die Richter.
      Die fünf Anwohner hatten gegen den Landkreis Lüneburg als Genehmigungsbehörde geklagt. Silke Fürst, Justiziarin des Kreises, kommentiert den Spruch der Verwaltungsricher wie folgt: "Die Errichtung von Windkraftanlagen wird vom Gesetzgeber maßgeblich gewünscht und unterstützt, was bei der rechtsprechung insofern eine Rolle spielt, als vereinzelte Beeinträchtigungen bis zu einem gewissen Grad in Kauf genommen werden müssen."
      Und, Wolf-Rüdiger Hahn, bei der Lüneburger Kreisverwaltung im Fachdienst Umwelt tätig, erklärt: "Wir sind mit dem Beschluß zufrieden, denn er bestätigt die richtige Einschätzung der Genehmigungssituation dirch die Verwaltung."
      Gerd Ludolfs unterstreicht, daß es den Klägern offenstehe, den weiteren rechtsweg zu gehen und Beschwerde gegen das Urteil beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht einzulegen.



      Soviel zum Text aus der Landeszeitung von heute. Ich habe zu dieser Selbstbeweihräucherung der Verwaltung keine weiteren Fragen... Mir bleibt nur anzumerken, daß ich froh und glücklich bin, in Bleckede selbst zu leben, wo derartige Anlagen aufgrund des Biosphärenreservates Elbtalaue nicht genehmigungsfähig wären.

      Gruß
      THW Kiel
      Es ist die Gefahr, die von den AKW´s ausgehen. Siehe Tschynorbyl (wird das so geschrieben).

      Das möchte ich hier nicht haben. Allerdings ist der AKW Strom noch wesentlich günstiger und deswegen sind die ja ständig am diskutieren, was das An - und Ausgeschalte der AKW´s betrifft.
      Ich bin diesbezüglich geteilter Meinung.
      Meine beste Freundin wohnt in Breetze und sie berichtet des öfteren, dass zum einen der Baulärm und bald auch der Lärm der Anlagen an sich belästigend ist.

      Andererseits brauchen wir die Energie durch Atomanlagen und Windrädern.
      Allerdings könnten Windkraftanlagen lieber auf dem Meer, in Küstennähe oder einfach dort wo kaum jemand wohnt errichtet werden. Zum einen ist die Energiegewinnung am Meer viel größer als Mitten im Land, zum anderen würde die belästigung der Anwohner fast auf null geschraubt.

      Atomkraftwerke finde ich zum Teil auch in Ordnung. Wenn endlich das Problem mit der Entsorgung der Reststoffe gelöst werden würde, wäre es eine saubere und langlebige Energiegewinnungsstätte. Leider beeinhaltet sie auch die Gefahr der Urananreicherung, wie sie zum Teil ja momentan durchgeführt wird und zu internationalen Konflikten führt. Windräder sind auch Reststoffarm, allerdings unübersehbar.

      Aber wieder zurück zum Thema Breetze kontra Windräder: Es passt irgendwie nicht in unsere Region. Bleckede ist ein anerkannter Erholungs- und Kurort, aber plötzlich lachen einen morgens die Flügel der Windräder an. Es schadet einfach dem Stadtbild, auch wenn Breetze nicht unbedingt zum Stadtkern gehört.
      Zu den Windmühlen habe ich meine ganz eigene Theorie!!!
      Nicht nur das sie potthäßlich sind und unsere schöne Landschaft verschandeln.....nein sie bedrohen auch unser Klima und somit auch unsere Existenz!!!!!!!!!!!!!!
      JA IHR HABT RICHTIG GEHÖRT!!!!!!!!
      Die Dinger machen nämlich keinen Strom aus Wind....sondern ganz im Gegenteil Wind aus Strom!
      Und jetzt haltet euch fest sie werden von keinem geringeren als unserm guten alten Freund Osama bin Laden aufgestellt!!!
      Jetzt wollt ihr auch sicher wissen warum!!!
      Ganz einfach er will damit die Erdrotation stoppen und uns Ungläubigen ewige Dunkelheit und damit auch ewigen winter bringen!!! ;) ;) ;)
      Geben ist seliger denn nehmen.
      (Max Schmeling)
      Seit etwa 3 Wochen stehen die drei die Landschaft um Breetze verschandelnden Windmühlen nun schon. Letzte Woche Freitag habe ich dann das erste Mal gesehen, daß sie sich auch drehen. Die herrlichen Geräusche konnte ich übrigens am Breetzer Friedhof, also in guter Entfernung zu den fürchterlichen Anlagen, deutlich hören. Mit der Ruhe in Breetze dürfte es damit fortan je nach Windrichtung vorbei sein.

      Gruß,
      THW Kiel
      Dateien

      windkraftwerke

      Zeitpunkt:

      Fakt ist doch, wir brauchen Strom. Alle.
      Nur woher nehmen?
      Kernkraftwerke wollen wir nicht.
      Kohlekraftwerke auch nicht, (siehe Gerichtsverfahren in Hamburg).
      Windkraftwerke wollen wir, aber nicht hier. Sind auf See keine Vögel?
      Photovoltaik geht auch nicht, weil das Aussehen von Gebäuden verschandelt wird ( stand kürzlich in der Zeitung, war ein älteres Haus).
      Woher nachts, wenn kein Wind weht, Strom nehmen?
      Was denn dann???

      Jeder ein Hamsterrad Zuhause?

      Wir müssen doch Kompromisse machen. Ich kann die verstehen, die in der Nähe eines Windrades wohnen. Wenn man in Richtung Dahlenburg fährt und Windräder zählt, kann man sich schon streiten, ob es nicht des Guten zuviel ist.
      Wenn jetzt in alternative Energien investiert wird, ist es doch nicht verkehrt. Ich denke, der vernünftige Mix aus allen Möglichkeiten der Energiegewinnung ist erst einmal der richtige Weg.
      Das Argument:" Es verdient sich jemand eine goldene Nase damit" lass ich nicht gelten.
      Wir leben in einer freien Marktwirtschaft. Ohne Gewinn macht keiner was, oder?
      Macht mal Vorschläge, wie es anders geht.

      Gruß vom Königstiger
      @ Königstiger:

      Natürlich stecken wir hinsichtlich der Produktion von Strom, den wir alle benötigen in einer Zwickmühle. Windräder sind für mich aus verschiedenen Gründen keine wirkliche Alternative zu den bisher genutzten Energiequellen. Leider ist es so, daß es derzeit keine Möglichkeit gibt, die allen Anforderungen gerecht wird.

      Aber, gerade weil es auf der hohen See Vögel gibt und die meisten Zugvögel bestimmte bekannte Korridore nutzen, lehne ich den Bau von Windkraftanlagen hier wie dort ab. Der in Vorpommern auf dem offenen Meer geplante Windpark kommt vogeltechnisch einer Katastrophe gleich. Aber auch bei uns sind die Anlagen gute Vogelgräber - eine Tatsache, die die sogenannten Umweltlobbyisten uns gern vorenthalten.

      Es ist einfach so, daß jede Medaille auch ihre Kehrseite hat. Einen Energieträger, der uns ein Maximum an Energie bei einer Umweltbelastung von Null liefern wird, werden wir wohl nie haben. Insofern sind sicher auch Kompromissen nötig.

      Gerade Photovoltaikanlagen mit ihrer vergleichsweise bescheidenen Energiereffizienz sind ein gutes Beispiel für die Verlogenheit unserer Politik. Einerseits werden wir geradezu animiert, uns Gedanken zu machen und alternative Energiequellen zu nutzen. Andererseits werden wir von öffentlicher Stelle unter Androhung von Bußgeldern daran gehindert, wenn wir das unschätzbare Glück haben, ein Baudenkmal bewohnen zu dürfen.

      Gruß,
      THW Kiel