Ernst Tipke † 8. November 2010

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      Ernst Tipke † 8. November 2010

      Zeitpunkt:

      Ernst Tipke ist nicht mehr bei uns.
      Ein mehr als erfülltes Leben ist vollendet. Viele von uns kennen ihn als interessierten, engagierten Menschen, aber auch als streitbaren Geist. Der Mensch stand für ihn im Vordergrund - dann kam die Sache und davon gab es viele.
      Nur einige wenige seien jetzt genannt: Die Außenstelle der Barendorfer Heimvolkshochschule im Schloss, die Betreuung der Künstler in der Remise, Notleidende in Rumänien, der DDR oder wo auch immer, der Kultur- und Heimatkreis in Bleckede, sowie Draisine, Künstler mit Bezug zu Bleckede und zuletzt die Einrichtung einer Bücherstube.


      Das Foto entstand anläßlich der von ihm initierten und gestalteten Ausstellung über den dänischen Maler Viktor Glysing Jensen, der als KZ-Häftling in Alt Garge am Bau des Kohlekraftwerkes eingesetzt war.
      Ernst, ich werde Dich vermissen; zugleich aber Dich als Ansporn nehmen.
      Danke
      Frank
      Es grüßt bleckMan
      Mit großem Erschrecken und Trauer habe ich die Nachricht vom Tod Ernst Tipkes gelesen. Bei der Eröffnung der Bücherstube haben wir uns zuletzt gesehen und gesprochen. Eines seiner vielen Projekte war ja auch der Verein: "Freundeskreis Literatur in der Region" in dem wir das Andenken ehemals bekannter Schriftsteller und anderer Persönlichkeiten vor dem Vergessen bewahren wollen. Es war ihm ein großes Anliegen und er hatte auch hier neben anderen Projekten noch viel vor. Als Nebenresultat kam es daraufhin zur Eröffnung der Bücherstube zu der Tipkes einen großen Teil der eigenen Bibliothek beisteuerten. Ernst wird dem Verein und auch insbesondere mir mit seinem umfangreichen Wissen und seiner immer fröhlichen und hilfsbereiten Art sehr fehlen.
      Mein Mitgefühl gilt seiner Frau Erika und seiner Familie.
      Rainer

      Die Trauerfeier

      Zeitpunkt:

      für Ernst Tipke ist nach meinen Informationen

      am Samstag, den 13. November 2010 um 12 Uhr in der Erlöserkirche Alt Garge.

      Weiteres wird wohl in der LZ bzw. in der Neuen Elbmarsch
      Zeitung stehen.

      Hier noch ein Bildausschnitt aus dem obigen Foto von ihm.

      [Blockierte Grafik: http://wolf-momm.de/bleckede/wcf/images/smilies/ok.gif] bleckMan
      Es grüßt bleckMan
      Meines Wissens nach, ist Ernst Tipke 71 Jahre alt geworden. Er war schon seit längerem krank, hat sich aber immer bemüht, dass nicht zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Wichtiger waren ihm seine vielfältigen Aktivitäten und sein Kalender für dieses Jahr war bestimmt noch nicht abgearbeitet. Sein Engagement hat auch auf mich abgefärbt, weiß pixel-line
      "wie schön zu leben und leben zu lassen"
      Unser Mitgefühl gilt seiner Familie!!
      Ernst Tipke war sehr engagiert in allem, was er auf die Beine gestellt hat und was er erreicht hat.
      Er hat uns selber bei seinen Besuchen Trost gespendet.
      Ein großartiger Mensch ist von uns gegangen, der Kalender (von dem pixel-line schrieb) war bestimmt noch nicht abgearbeitet, zu viele Pläne standen noch im Raum ...

      Gruß
      ... Anthony ...
      Ich komme gerade zurück aus Kiel und lese das hier tief betroffen. Bis zuletzt war er präsent. Gerade in den letzten Wochen durfte ich noch mit ihm zusammenarbeiten im Freundeskreis Geschichte der Stadt Bleckede im Kultur- und Heimatkreis Bleckede und Umgebung e.V. Das ist die Arbeitsgruppe, die versuchen möchte, ab dem nächsten Jahr ein kleines Museum in der Elbtelscheune aufzubauen.

      Fast alles auf dieser Welt ist vergänglich, auch ein Menschenleben. Ich bin dankbar, daß ich Ernst gekannt haben durfte. Sein Einsatz, sein Wirken für uns alle, sein ständiger Optimismus, seine bis zuletzt positive Art waren sicher beispielgebend für viele.

      Mein aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie sowie allen, die ihn gekannt und geschätzt haben. Danke, daß ich Dich kennen und erleben durfte und alles Gute für Deine letzte Reise, Ernst!

      Gruß,
      THW Kiel
      Es ist schön zu lesen, wie wichtig er den Menschen war und wie groß die Anteilnahme für die Familie ist.
      Hier nun der Nachruf aus der heutigen LZ; aus meiner Sicht hat er nur einen Mangel - er erwähnt nicht, mit wieviel Engagement Erika, seine Frau sein Wirken unterstützt und mitgetragen hat. Wie heißt es doch so richtig: "Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau. Im Falle Tipkes galt es aber auf beiden Seiten - sie unterstützte ihn und auch er trug ihre Aktivitäten mit. Und dann ist da auch noch der Familienmensch Ernst, der sich liebevoll um seine Kinder und dann besonders um seine Enkelkinder kümmerte.

      bleckMan
      Es grüßt bleckMan

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      Eine wichtige Stimme aus unserer Mitte ist verstummt.
      Ernst, der sich durchweg für die Belange der Menschen, nicht nur in der Region Bleckede eingesetzt hat, ist verstorben. Meine Anteilnahme gilt seiner Familie.
      Jemand, der so wie er seine Spuren hinterlassen hat sollte uns allen Vorbild sein und Ansporn geben über unseren Tellerrand hinaus zu blicken und zu versuchen Verantwortung für die Gestaltung unseres Lebens und unserer Lebensraumes zu übernehmen. Wer so wie Ernst Tipke seinen Mitmenschen nah, den Problemen zugewandt, sein Leben beschließt ist wahrlich groß zu nennen. Diese Größe wurde von ihm selbst niemals zur Schau getragen oder benutzt um andere einzuschüchtern oder zu beeindrucken. Die Kraft der Bilder und der Worte waren die Wege mit denen er versuchte zu gestalten und zu wirken.
      Viele Gespräche und Begegnungen mit ihm werde ich in meinem Inneren bewahren

      Henning
      Augen auf und durch!

      Inzwischen gibt es eine

      Zeitpunkt:

      ganze Reihe von "Nachrufen", die Neue Elbmarschzeitung und die Bleckeder Zeitung haben Ernst Tipkes Lebensweg und seine Verdienste ziemlich ausführlich dargestellt. Etwas irritiert hat mich der Nachruf von Herrn Sohst in der BZ; es wird nicht ganz ersichtlich, ob er persönlich das Bedürfnis hatte, Ernst Tipke damit zu ehren oder ob er quasi stellvertretend für den Bürgermeister dies tut. Egal, letzterem allerdings hätte es gut angestanden, in seinem oder der Stadt Namen einen Nachruf zu verfassen, denn Ernst Tipke hat Vieles für diese Stadt getan. Als Träger der Ehrenmedaille der Stadt wäre zumindestens eine Anzeige in der LZ angemessen gewesen.

      bleckMan
      Es grüßt bleckMan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bleckMan ()

      Die meisten Menschen sind zu ersetzen - Ernst Tipke nicht. Sein Tod schafft eine große Lücke, die nicht zu schließen sein wird. Ich bin dankbar, ihn häufig in seiner unverkennbaren Art erlebt zu haben; insbesondere bei mehreren Schlossführungen für Grundschulklassen. Für viele Kinder war dieses der Höhepunkt ihrer Grundschulzeit.
      Meine Anteilnahme gilt der Familie!
      Dieter Schmidt
      Es war, wie zu befürchten, sehr voll - die Trauerfeier für Ernst Tipke in der Alt Garger Erlöserkirche. Nicht nur, das er dort das letzte Mal als Lektor einen Gottesdienst gestaltet hat, auf diese Weise hat er auch über 160 Menschen wieder mal "seinen" Altar "vorgeführt" - es fehlten nur seine launigen, sachkundigen Erläuterungen zu dem Werk.
      Pastor Müller hat eine sehr schöne Feier gestaltet - und sie waren alle da - Dr. Berner mit Frau, ebenso Herr Wiesenfeldt, Herr Pacholik; aber eben auch viele,viele Weggefährten, die Abschied nahmen. Auch die Pfadfinder, denen er seit seiner frühen Jugend angehört hat, waren mit einer Abordnung ihrer Führer und junger Menschen da und haben bei der Beerdigung ihm ein letztes Mal ein Ständchen gebracht.
      Mein Mitgefühl gehörte heute ganz besonders seiner Familie; es ist nicht einfach, so in der Öffentlichkeit seine Trauer zu leben
      weiß aus eigener Erfahrung auch pixel-line
      "wie schön zu leben und leben zu lassen"