Holzheizwerk für Bleckeder Schulen

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      Holzheizwerk für Bleckeder Schulen

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      Holzheizwerk für Bleckeder Schulen

      Hochbauausschuss stimmt Neubau für 615 000 Euro zu

      Die Bleckeder Schulen sollen ein Holzheizwerk erhalten. Dies entschied der Hochbauausschuss des Kreistags während seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Mit der neuen Anlage soll das Schulzentrum, die Kurt-Löwenstein-Schule swie das künftige Gmnasium beheizt werden.

      Der Neubau eines Holzheiwerkes wird reund 615 000 Euro kosten, ist für das Frühjahr 2oo7 geplant. "Ein Holzheizwerk, das alle umliegenden Schulen versorgt, ist die wirtschaflichste Lösung", erklärt DetlefBeyer, FAchdienstleiter Gebädudewirtschaft. Für den Bau sollen Mittel aus dem Bundesförderprogramm "Erneuerbare Energien" beantragt werden. "Weitere Fördermöglichkeiten stehen offen, werden zurzeit geprüft", so Beyer.
      Das Heiwerk soll auf einer umleigenden Grünfläche an den Schulen entstehen. So sei eine Störung des Schulbetriebs durch Lärm der Anlage oder anliefernde LKW ausgeschlossen. Zum Heizen der Schulen würden jährlich etwas 2300...

      Landkreis heizt Bleckeder Schulen mit Holz

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      Hackschnitzelanlage versorgt die Gebäude mit Wärme

      Hackschnitzelanlage versorgt die Gebäude mit Wärme - Klimaschutz und niedrigere Kosten als Ziel

      Schnittholz fällt im Landkreis Lüneburg reichlich an - an den Straßen, in den Marschhufen, im Deichvorland. Bisher wurde es entsorgt, künftig soll es die Klassenzimmer im Bleckeder Schulen heizen. Der Landkreis plant ein Holzhackschnitzelheizwerk in der Elbestadt, will so zum Klimaschutz beitragen und Heizkosten sparen. Mit einer Anlage dieser Dimension nimmt der Landkreis in der Region eine Vorreiterrolle ein.

      Maja Züghart vom Fachdienst Umwelt erläutert: "Wir führen das Schnittholz einer sinnvollen Nutzung zu, stellen eine Kreislaufwirtschaft her." Holz, das bei der Landschaftspflege anfällt, wird eingelagert. Allein an der Kreisstraßen komme jährlich genug Holz zusammen für eine Menge von 1000 Kubikmeter Hackschnitzel, so Züghart. Benötigt würden 2400 Kubikmeter. Der Rest soll aus der Heckenpflege in den Marschhufen, dem Rückschnitt der Elbverbuschung und von anderen...

      Landkreis sucht noch geeigneten Lagerplatz

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      Holzhackschnitzel als Bodendecker zwischen den Beeten: Dieses Bild könnte ab nächstes Jahr im Raum Bleckede weniger zu sehen sein. Zumindest das bei der Pflege der landkreiseigenen Straßen und beim Rückschnitt im Elbvorland anfallende Holzschnittgut wird ab Winter 2007 eine andere Aufgabe haben: Es wird gebraucht werden, damit es die Schüler, Schülerinnen und Lehrerschaft im Schulzentrum und in der Kurt-Löwenstein-Schule zum Lernen schön warm haben. Bis dahin wird nach den Plänen des Landkreises ein modernes Holzheizwerk am Nindorfer Moorweg errichtet worden sein. Bereits jetzt sind die ersten Hackschnitzel aus der Entbuschungsaktion an der Elbe provisorisch hinter dem Neubaugebiet Neue Breetzer Straße gelagert worden. Die dort sorgsam mit den dicken Enden nach vorne geschichteten Zweige und Äste vom Herbstschnitt an den landkreiseigenen Straßen lagern bis zu ihrer Verheizung ein Jahr hier. Um mit solch ‚Pflegeholz’ gut heizen zu können, ist eine robustere Technik nötig, als es für Waldholz und Verheizung von Holzpellets notwendig wäre. Ein Vorbild für solch eine Heizanlage fand Maja Züghart vom Fachdienst Umwelt in Schleswig. Ein identisches Holzheizwerk soll nun auch in Bleckede errichtet werden. Es hat ungefähr die Größe eines Doppelhauses und heizt mit einer Leistung von 400 Kilowatt. Rund 2.400 Schüttkubikme-ter Hackschnitzel werden in Zukunft gebraucht, um die Schulen des Landkreises in Bleckede zu beheizen. Von Vorteil ist die räumliche Nähe der vier Schulen,

      Wärmeverlust durch lange Strecken gibt es hier nicht. Neben der Holzheizung als Basis werden die Schulen für Spitzenlasten mit Gaskessel ausgerüstet sein. Wirtschaftlich gesehen wäre beim jetzigen Gaspreis eine Beheizung mit Gas noch günstiger. Langfristig wird dies vermutlich anders aussehen. Die Entscheidung für ein Holzheizwerk war eine bewusste politische Entscheidung, „ein Beitrag im Sinne des Biosphärenreservates“, wie Maja Züghart betont. Das Heizen mit Holz dient der „Wertschöpfung vor Ort“ und dem aktiven Umweltschutz. Die natürlichen Ressourcen der Region können auf diese Weise direkt genutzt werden. Wer Vorschläge oder Angebote für einen geeigneten Holzlagerplatz im Raum Bleckede hat, kann sich beim Fachdienst Umwelt, Maja Züghart, unter der Telefonnummer 04131-26 1666 melden.

      -EP-Redaktion/lh---->elbmarschpost.de