LZ Blätterwald am 12.11.2011

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      LZ Blätterwald am 12.11.2011

      Zeitpunkt:

      Beginn

      Samstag, 12. November 2011, 11:00

      Ende

      Samstag, 12. November 2011, 13:00

      Die Blätterwald-Familie wächst

      dth Lüneburg/Bleckede. Es geht wieder los: Das Umweltprojekt "LZ-Blätterwald - Pflanz einen Baum" steht in den Startlöchern, zum siebten Mal soll mit Hilfe der LZ-Leser ein neuer Laubmischwald entstehen, diesmal in Bleckede. Da sich das Umweltprojekt in den vergangenen zwei Jahren auf Rekordkurs gehalten hat, wurde jetzt das Fundament verbreitert. Künftig werden als Hauptunterstützer die Lüneburger Unternehmen "DBL W. Marwitz Textilpflege" und "Bockelmann Holz" gemeinsam für Wald und Wasser eintreten. Sie machen es möglich, dass die Anzahl aller von Privatpersonen gespendeten Bäume verdoppelt wird.

      "Wir sind von dem Projekt überzeugt und die gute Resonanz bei den Pflanzaktionen motiviert uns, weiterzumachen", sagt Dirk Hischemöller, Geschäftsführer von W. Marwitz Textilpflege. Und Geschäftsführer Klaus Bockelmann von Bockelmann Holz ergänzt: "Wir leben von dem Wald und wollen dem Wald auch etwas zurückgeben." Das Duo aus Großwäscherei und Holzlieferant spiegelt auch das Zusammenspiel von Wasser und Wald wieder. Und darum geht es: Durch die gezielte Umwandlung von Nadelwald in einen Laubmischwald soll die Bildung von Grundwasser verbessert werden. Denn langfristig trägt ein neuer Laubwald dazu bei, dass 800 000 Liter pro Hektar und Jahr mehr Grundwasser generiert werden.

      Ein Zeichen setzen gegen den Klimawandel und zugleich einen Beitrag für mehr Artenvielfalt im Wald und die eigene Trinkwasserversorgung leisten, das sind seit 2007 die erklärten Ziele des Projektes, zu dem regelmäßig die LZ mit dem Umweltverein Trinkwasserwald e.V. im Herbst aufruft. Bei den bisherigen Pflanzfesten haben die Baumpaten - Familien, Vereine und Firmen - zahlreich die Möglichkeit genutzt, ihre gespendeten Bäume eigenhändig zu pflanzen: Insgesamt halfen rund 1500 Baumpaten vor Ort mit, mehr als 51 000 neue Laubbäume zu pflanzen bei Reppenstedt, Deutsch Evern, Barendorf, Boltersen, Melbeck und zuletzt 2010 in Kirchgellersen.

      Am Sonnabend, 12. November, findet das größte Pflanzfest der Region, für das Landwirtschaftsminister Gert Lindemann die Schirmherrschaft übernommen hat, beim Bleckeder Oelhof an der Kita Robert-Koch-Straße statt. Die Stadt stellt eine Fläche von 2,9 Hektar zu Verfügung. Einfinden ist ab 11 Uhr, Beginn um 12 Uhr. Es gibt zur Einstimmung ein Schauspiel und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

      Und so wird man Baumpate: Für jeden gespendeten Euro wird ein Laubbaum-Setzling gepflanzt. Sie entscheiden, für wie viele Sie spenden möchten. Die Zahl der privat gespendeten Laubbaumsetzlinge wird durch die LZ-Partner DBL W. Marwitz Textilpflege und Bockelmann Holz verdoppelt. Und so nehmen Sie teil: E-Mail schreiben (Betreff LZ-Blätterwald) an: wald@landeszeitung.de oder eine Postkarte an:

      Landeszeitung,
      Redaktion,
      Am Sande 18-19,
      21335 Lüneburg.

      Bitte angeben: Name, Anschrift und Telefonnummer, Zahl der gewünschten Baumpatenschaften und ob Sie an der Pflanzaktion persönlich teilnehmen ja/nein. Spenden können Sie bar beim Pflanzfest in Bleckede oder per Überweisung:

      Trinkwasserwald e.V.
      Kennwort: LZ-Blätterwald
      Konto: 63 40 30
      Sparkasse Lüneburg
      BLZ: 240 501 10.

      Quelle

      Offizielle Einladung

      Zeitpunkt:

      Liebe Bleckederinnen und Bleckeder,

      Die Landeszeitung Lüneburg und der Verein Trinkwasserwald e.V. veranstalten ihre diesjährige Aktion "LZ-Blätterwald" in Bleckede. Um den Grundwassereintrag zu erhöhen, soll der städtische Nadelwald hinter dem Kindergarten Robert-Koch-Straße mit Laubbäumen unterpflanzt werden.

      Wir sind eingeladen zu einem Pflanzfest am Sonnabend, den 12. November 2011. Ab 11:00 Uhr können wir uns vor Ort mit angepasster Kleidung und einem Spaten einfinden und uns als Baumpate (Pflanzer) anmelden. Jeder Baum kostet 1,- €.  Wir werden dann in Gruppen zusammengefasst und von Experten eingewiesen, wie und wo  unsere Bäume zu pflanzen sind. 

      Um 12:00 Uhr ist die offizielle Eröffnung mit Grußworten von Bürgermeister Böther, Herrn Rupsch, Vorsitzender des Vereins Trinkwasserwald e.V., Herrn von Stern und Sts  Ripke vom Landwirtschaftsministerium in Hannover und einem Kurzschauspiel "Frau Wasser und Herr Wald".

      Um 15:00 Uhr findet die Schlussandacht durch Superindendent Cordes und einem Bläserchor statt. 

      Heiße und kalte Getränke sowie eine Kleinigkeit zu Essen stehen bereit.

      Wer keine Gelegenheit hat, selbst zu pflanzen, kann auch für Bäume spenden, die dann später von Waldarbeitern gepflanzt werden. Die Spende bitte an: Trinkwasserwald e.V., Kennwort LZ-Blätterwald, Konto:634030 bei der Sparkasse Lüneburg, BBLZ: 24050110.

      Über eine rege Beteiligung zum Wohle des Trinkwassers würden sich die Organisatoren sehr freuen.

      Mit besten Grüßen
      Ihr Jörg Sohst


      -- 
      Jörg Sohst
      Delacroixstr. 5
      21354 Bleckede
      Tel./Fax: 05852/95 87 03
      Mobil: 0176-43066798
      Moin,
      ich bin nicht frei von Kritik an dieser Aktion.
      1. Der Bestand an Kiefern musste geerntet werden.
      2. Der Bestand an Eichen im Unterholz war von forstwirtschaftlichen Standpunkt aus minderwertig.
      3. Es musste nach dem Holzeinschlag wieder aufgeforstet werden.
      So weit so gut. Nun wurde das Ereignis der Pflanzung junger Bäume zum Trinkwasserschutzevent hochstilisiert. Wenn man die Kiefer selektiv (einzeln nach Bedarf) eingeschlagen hätte - wie übrigens im gesamten Bundesforst im Ölhof üblich - dann hätte man die Eichen wenn auch forstwirtschaftlich (vom Ertrag her) minderwertig zum großen Teil erhalten können.
      Ich habe absolut nichts dagegen, das Kulturwald geerntet wird. Ich habe auch nichts dagegen, dass Buchen gepflanzt werden. Ich versehe nur nicht wie Laubwald, der schon dicht und kräftig steht, abgeholzt wird um Laubwald zu pflanzen damit dann mehr Trinkwasser gespeichert werden kann.
      Im gesamten Ölhof wird der Baumbestand langsam in Laubwald umgewandelt und das schon über Jahre.
      Ohne großen Spendenaufwand - einfach so wie es üblich ist.

      Meine Kritik:
      Warum macht man für etwas Wetbung und stellt den Umweltaspekt in den Vordergrund, wenn das eigentliche Anliegen wirtschaftlicher Natur ist?
      Der bestehende Laubwald der sich nach dem schonenden ernten der Kiefer von selbst gebildet hätte wurde ersetzt durch gepflanzen Laubwald.
      Finde ich irgenwie komisch.

      Gruß
      Grubert
      Augen auf und durch!
      Ja, die "geernteten" Kiefern sind auch mir aufgefallen. Schaue ich mir die übrigen Kiefern an, frage ich mich mich, warum diese noch stehen. An denen ist kaum noch etwas dran.

      Die Idee finde ich weiterhin gut - dass dafür erst ältere Bäume umgehauen werden müssen ist selbstredend auch nicht in meinem Sinn. Ich war der Meinung, dass ein freies Stück mit Bäumen bepflanzt wird. So hat man zwar ein paar mehr Laubbäume gesetzt, aber mehr Fläche mit Bäumen leider nicht.
      Hätte man alle alten Kiefern gefällt, wäre das wohl einKkahlschlag gewesen. Und der wäre wohl (so glaube ich mal gehört zu haben) Genehmigungspflichtig. Außerdem hätte dann der Besitzer wohl sowieso die Pflicht zur Neuaufforstung bekommen. Wäre dann aber wohl evtl. auch mit Kiefern möglich. Da müßte man wohl mal nen Fachmann fragen.
      Naja, wie Grubert schon erwähnt kann man das ganze Projekt auch von anderen Augen sehen:

      Holz wurde gefällt und damit der Besitzer den fehlenden Baumbestand nicht wieder selber aufforsten muss, lässt er andere machen.

      Wie gesagt, die Grundidee fand und finde ich klasse. Mehr Waldgewinnung hat das Ganze aber leider nicht gebracht. Das war etwas, was ich mir gewünscht hätte.

      Auf einigen Bildern kann man sehen, wie die restlichen Kiefern aussehen. Warum hat man nicht Tannen oder ähnliches gesetzt?
      Ich meine Sinn der Pflanzaktion war ja die Anreicherung des Grundwassers durch Laubbäume! Also aus dieser Sich ist die Pflanzung in Ordnung.

      Ich frage mich jedoch, wieviel % des Regenwassers in Deutschland werden durch Gräben und soweiter abgeleitet. Außerdem war erst gestern ein Bericht über einen Ort, der Probleme mit der Ableitung von Oberflächenwasser hatte und in dem die Hauseigentümer auf Grund des Grundwasserspiegels Pumpen einsetzen mussten, um das Wasser aus ihren feuchten Kellern zu bekommen. Bis aus Regenwasser Trinkwasser wird, welches in großer Tiefe entnommen wird, dauert etwas. Außerdem haben wir in Bleckede eigentlich genug feuchte Flächen, die durch Qualmwasser entstehen. Wie man im Moorgebiet sehen kann, können Qualm- und Regenwasser in größeren Mengen auch nicht gut sein.

      Meine Meinung: Einen Pflanzaktion in einem Gebiet mit überwiegend sandigem Boden wäre besser gewessen.
      Moin,
      die Buche speichert ca. 2% mehr Wasser als die Eiche. Auf der Fläche war ein Eichenbestand im Unterholz mit Baumhöhen bis zu 5m.
      Sicher, diese Eichen konnten da sie ja krumm und schief aus dem Unterholz kamen nicht den Ertrag erbringen den gerade gewachsene Buchen erbringen. Aber wie lange wird es dauern bis die kleinen Buchen-Setzlinge die Trinkwasserspeicherleistung (welch ein Wort. gibt es das überhaupt??) erreichen die die geschlagenen Eichen im Unterholz schon hatten.
      Nun, wie auch immer, wenn man sich die Grundhaltung der Niedersächsischen Landesforsten anschaut glaube ich, das die schon wissen was sie machen.
      Videofilm zu den Niedersächsischen Landesforsten:

      Gruß
      Grubert
      Augen auf und durch!