Kreiszuschuss für Findlingsgarten?

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      Kreiszuschuss für Findlingsgarten?

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      Eigentlich hatte sich die Verwaltung des Landkreises Lüneburg dagegen ausgesprochen. Einen Kreiszuschuss für den Findlingsgarten in Breetze sollte es nicht geben. Die Stadt Bleckede hat einen entsprechenden Antrag gestellt und einen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro erbeten. „Aus Sicht der Verwaltung sollte dieser Antrag abgelehnt werden, da es sich bei diesem Projekt um eine Maßnahme der Naherholung handelt, durch deren Umsetzung keine spürbar positive Auswirkung auf die Entwicklung des Tourismus in diesem Raum erwartet werden kann“, so die Beschlussvorlage.

      Dem widersprachen dann doch einige Ausschussmitglieder in der letzten Sitzung des Wirtschaftsausschusses vehement. Wilhelm Kastens (CDU) betonte die überregionale Bedeutung des Gartens für den Fahrradtourismus an der Elbe: „Der Findlingsgarten hat eine touristische Ausrichtung. Ziel ist es, die Leute an der Elbe vom Rad zu holen.“ Dafür sei der Garten eine ideale Maßnahme. Auch Lutz Röding sprach sich für die Unterstützung aus: „ Der nächste Findlingsgarten ist in Rosengarten. Wenn man den Garten in Breetze touristisch erschließt, kann es ein guter Anlaufpunkt werden, nicht nur für Touristen, sondern auch für Schulen.“ Bernd Jaschke (Die Linke) betonte, dass der Garten in keinem guten Zustand sei und die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass er vernünftig aufbereitet werden muss. Dies sollte der Stadt Bleckede bei Bewilligung als Auflage mitgegeben werden.

      Außerdem sei eine intensive Bewerbung des Findlingsgartens unabdingbar, um Touristen auf die Attraktion aufmerksam zu machen. Und Ausschussmitglied Martin Gödecke (Unabhängige) ergänzte, dass auf jeden Fall auch die Verkehrsverbindungen verbessert werden müssten, besonders am Wochenende.

      Bei vier Enthaltungen wurde der Antrag dann doch genehmigt. Damit soll aber kein Präzedenzfall geschaffen werden. Der Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro werde gewährt, „…in der begründeten Hoffnung, dass es sich um ein überregionale Attraktion handelt und der Radtourismus damit um eine Anfahrstelle reicher wird“, so Landrat Manfred Nahrstedt abschließend. -EZ-Redaktion/stb-
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