Politik Diskussionen

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      Politik Diskussionen

      Zeitpunkt:

      Ein irakische Gericht hat den früheren Machthaber Saddam Hussein wegen
      Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen und zum Tode durch
      Erhängen verurteilt. 1982 waren in der irakischen Stadt Dudschail 148
      Schiiten getötet worden, offenbar als Vergeltung für einen
      Attentatsversuch auf Saddam Hussein.

      Weitere Informationen: newsletter.tagesschau.de/re?l=o37gyI1xhn3xI0
      Die einzig korrekte Entscheidung! X(

      Dieser Mensch hat seinem Volk soviel Trauer und Hass beschert, in seinem Land über Jahre lang Menschen gequält und verachtet.

      Die Entscheidung des Gerichtes kann ich voll und ganz nachvollziehen.
      Die Todesstrafe stellt keine Lösung dar!

      Auch, wenn ich den Zorn der Leute, die unter Hussein zu leiden hatten, nachvollziehen kann, ist die Todesstrafe für mich kein geeignetes Mittel der Vergangenheitsbewältigung. Sie ist inhuman - die Frage ist doch die, wer einem Menschen (oder einer Gruppe von Menschen = dem Gericht) das Recht einräumt, über das Leben und den Tod anderer Menschen zu befinden.

      Ich habe damit meine Probleme und denke, daß es humaner wäre, Hussein lebenslang zu inhaftieren.

      Gruß
      THW Kiel
      Das, finde ich, ist auch keine Lösung. Kostet nur unnötig Steuergelder...

      Dieser Mensch hat einfach viel zu schlimme Sachen angerichtet, als das er noch das Recht hätte, mit einer Strafe im Gefängis wegzukommen.
      Die Leute, die er getötet hat, durften sich auch nicht in eine Zelle setzen und haben Essen und Trinken bekommen. Gefragt hat sie auch niemand, ob sie sterben wollen...
      @ Anny: Gerecht? Was ist denn gerecht? Oder, meinst Du "gerächt"?
      Sicher werden die Richter sich etwas bei der Strafbemessung gedacht haben. Das steht für mich außer Frage. Die Frage ist aber die, ob es wirklich gerecht ist - oder, anders herum gesagt, ob es Menschen zusteht, über das Leben und den Tod anderer Menschen zu entscheiden. Genau hier habe ich so meine Zweifel. Denn auch, wenn ich selbst vielleicht auch sagen würde, daß die Todesstrafe für einen Verbrecher wie Saddam Hussein angemessen erscheint, maße ich mir noch lange nicht an, darüber zu urteilen, ob diese wirklich gerecht und/oder rechtens ist.

      Gruß
      THW Kiel
      Über Recht und Gerechtigkeit streiten sich die Leute seit Jahrtausenden.

      In einem Land in dem die Todesstrafe schon immer ( und wegen weit geringeren Vergehen ) angewand wurde , muss ich mich nicht wundern wenn so etwas passiert. :rolleyes:
      Tatsächlich ............Baro


      Wer andere in die Grube schubst , .... fällt selbst nicht rein.
      Ich bin gegen die Todestrafe.
      Saddam ist ein widerlicher Diktator, trägt ohne zweifel Schuld
      an 1000´den Toten und trotzdem: Wer einen anderen tötet ist ein Mörder. So dann auch die, die veranlssen, dass er gehängt (???) wird (- ja sind wir denn im Mittelalter???)

      Und dazu tun die Konservativen in den USA oft noch so als seien sie die besten Christen unter den Christen..... aller Welt wollen sie ihre moralischen Maßstäbe anlegen. ?????
      [SIZE=16][COLOR=deeppink]Ob es Glück oder Unglück bingt, wenn einem eine schwarze Katze über den Weg läuft, hängt davon ab, ob man ein Mensch ist oder eine Maus. Max O`Rell[/COLOR][/SIZE]

      Milliardenfache Geburt im Weltall

      Zeitpunkt:

      Das Hubble-Teleskop liefert die bisher schärfsten Bilder vom Zusammenprall zweier Galaxien

      Garching. Das Weltraumteleskop "Hubble" hat das bisher schärfste Bild von zwei kollidierenden Galaxien aufgenommen.

      Das kürzlich vom europäischen "Hubble"-Zentrum in Garching bei München veröffentlichte Foto zeigt, wie bei der Verschmelzung der so genannten Antennen-Galaxien im Sternbild Rabe Milliarden neuer Sterne entstehen. Der scheinbar brutale Zusammenprall gleiche eher einer fruchtbaren Eheschließung.schrieben die "Hubble"-Astronomen. Die Beobachtung erlaube auch einer Vorschau darauf, was unserer eigenen Milchstraße bevorsteht, wenn sie in geschätzten sechs Milliarden Jahren mit der benachbarten Andromeda-Galaxis kollidieren wird.

      Die beiden 62 Millionen Lichtjahre entfernten Spiralgalaxien im Sternbild Rabe haben vor rund einer halben Milliarde Jahren begonnen zu verschmelzen.Dadurch wird sehr viel Gas in beiden Galaxien verwirbelt, es verdichtet sich zu neuen Sternen und Sternhaufen, die blau strahlen.

      Die Aufnahme erlaube Astronomen, genauer als bisher zwischen Sternen und Supersternhaufen zu unterscheiden, teilte das "Hubble"-Zentrum mit. So zeige die Beobachtung etwa, daß nur rund zehn Prozent der Supersternhaufen zehn Millionen Jahre alt werden - eine in kosmischen Maßstäben sehr kurze Zeit. Die große Mehrheit der Supersternhaufen löse sich auf und die Sterne verteilten sich in der Galaxie. (Infos im Internet: Die europäische "Hubble"-Homepage.

      Quelle: Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Ausgabe 270/2006 vom 18. November 2006.
      Dateien
      • Galaxien2.jpg

        (109,26 kB, 20 mal heruntergeladen, zuletzt: )

      RE: Milliardenfache Geburt im Weltall

      Zeitpunkt:

      Faszinierende Geschichte.
      Irgendwie stimmt es einen traurig, dass unser Zuhause irgendwann im Nirvana verschwinden wird.
      Nostradamus hatte also doch recht, dass er sagte, die Welt wird irgendwann untergehen. Nur in der Jahreszahl hat er sich ein wenig vertan. :D

      Von Dem Berge

      cooooooool i'll be back

      Versteckte Preiserhöhungen durch Mogelpackungen

      Zeitpunkt:

      In der EU soll es künftig keine einheitlichen Verpackungsgrößen für Lebensmittel mehr geben. Das beschlossen die Wirtschaftsminister der EU am 25. September 2006. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor diesem Schritt und verweist auf schlechte Erfahrungen mit versteckten Preiserhöhungen: Liste

      Aktuelles Beispiel: Die Chipsmarke „Pringles“ des Herstellers Procter & Gamble wurde bisher in einer 200-Gramm-Dose angeboten. Jetzt wiegt die Dose bei zumeist gleichem Preis nur noch 170 Gramm.

      Die Liste der Verbraucherzentrale enthält zahlreiche Fälle versteckter Preiserhöhungen aus den Bereichen Lebensmittel und Drogerieartikel. Wegen der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung scheint die Masche immer mehr um sich zu greifen. Sie sollte durch die EU nicht erleichtert werden. Wir fordern vom Europäischen Parlament, die Neuregelung abzulehnen.

      Derzeit dürfen vor allem Grundnahrungsmittel in der EU nur in bestimmten Größen angeboten werden. Künftig wäre es möglich, eine Tafel Schokolade mit 95 Gramm statt der üblichen 100 Gramm zum gleichen Preis wie zuvor anzubieten. Für die Verbraucher würde diese als 'Entbürokratisierung' verkaufte Änderung nur Nachteile bringen. Gerade bei Grundnahrungsmitteln kennen die Verbraucher die Preise für die handelsüblichen Packungen und können durch die Aufhebung der Standardgrößen leichter hinters Licht geführt werden.

      Was den Verbrauchern zukünftig auch bei Butter, Milch und Zucker blühen wird, kann man auf der Mogelpackungsliste nachlesen. Dort stehen Produkte, bei denen der Trick "Geringere Füllmenge - gleicher Preis" schon jetzt angewendet wird. Den Verbrauchern bleibt nur die Möglichkeit, sich die Grundpreisangaben am Regal zu merken, da dort der Preis pro Kilogramm oder Liter unabhängig von der Verpackungsgröße angegeben werden muss. Doch das reicht nicht aus, denn diese Preise sind – das zeigen Marktuntersuchungen - oft unleserlich klein, falsch oder sie fehlen.

      Werden Mogeleien durch Lücken im Lebensmittelrecht begünstigt? (8.6.2006)

      Fertigpackungen mit konzentrierten Suppen, Brühen, Braten-, Würz- und Salatsoßen sind zu kennzeichnen mit dem Volumen der verzehrsfertigen Zubereitung nach Liter oder Milliliter (z.B. „ergibt ¼ Liter“). Bei diesen Produkten sind keine Füllmengenangaben notwendig. Verbraucher haben bei der Verbraucherzentrale Hamburg moniert, dass die Füllmengen bei einigen Produkten (Maggi-Fix für Gulasch, Maggi-Fix für Rouladen. Maggi Meisterklasse Zwiebelsuppe) von der Firma Maggi GmbH deutlich reduziert wurden.

      Der Hersteller hat auf unser Beschwerdeschreiben reagiert und die Einwaagenreduzierungen mit Qualitätsverbesserungen begründet: Brief im Wortlaut Wir begrüßen es daher, dass viele andere Hersteller dieser Produkte freiwillig die Füllmengen angeben (z.B. Knorr, Pottkieker)

      Erste Erfolge der Aktion (19.12.2005)

      Gleicher Preis, aber weniger Inhalt. Beschwerden von Verbrauchern über versteckte Preiserhöhungen häufen sich. Die uns bisher aufgefallenen Fälle haben wir in einer Liste zusammengefasst, die ständig aktualisiert wird.

      Die ersten Firmen haben jetzt auf die Liste reagiert: So hat uns Unilever (Langnese Eis, Iglo Tiefkühlware) versichert, dass auf den neuen Verpackungen die veränderte Füllmenge deutlich sichtbar auf der Vorderseite steht. Das hat die Firma Milasan schon in die Tat umgesetzt. Der Hinweis: "Neue Qualität, bessere Löslichkeit - Jetzt neu mit 800 g Inhalt" ist mittlerweile auf der Verpackung zu lesen. Die Verbraucherzentrale Hamburg begrüßt diese ersten Schritte der Anbieter zu mehr Transparenz und Ehrlichkeit. Noch besser wäre der Hinweis auf die reduzierte Füllmenge z.B. in der Form "geringere Füllmenge jetzt .... g".

      Ein noch größerer Erfolg für die Verbraucher ist die Rücknahme der Preiserhöhung bei der Babykost "Milasan Pre Säuglingsmilchnahrung". Der Drogeriemarkt Rossmann reduzierte den Preis von 3,79 auf 3,55, womit die Preiserhöhung zum größten Teil zurückgenommen wurde. Milasan setzt sich bei den Händlern dafür ein, dass die Preise der Artikel, die sich in der Füllmenge verändert haben, entsprechend gesenkt werden: Wortlaut

      Was sagt das Gesetz?

      Wenn Verbraucher plötzlich zum Beispiel ihre gewohnte Eissorte in einem 900ml-Behälter statt in der bisherigen 1000ml-Verpackung zum gleichen Preis in der Tiefkühltruhe finden, fühlen sie sich hinters Licht geführt. Denn häufig fällt ihnen erst zu Hause auf, dass an Milch, Eis oder Erbsen in der gewohnten Verpackung gespart wurde.

      Eine Veränderung der Füllmenge ist nicht in jedem Fall rechtswidrig. Ein Gesetzesverstoß liegt aber bei einer so genannten Mogelpackung vor. Das ist dann der Fall, wenn das Lebensmittel in identischer Verpackungsgröße angeboten wird, die Füllmenge aber ohne einen entsprechenden Hinweis reduziert wurde.

      Was können Verbraucher tun?

      Die Verbraucher können sich gegen solche Tricks wehren, indem sie die Grundpreisangabe im Kleingedruckten am Regal oder in Werbeprospekten vergleichen. Dort muss der Preis für 1 kg, 100g, 1 Liter oder 100ml unabhängig von der Verpackungsgröße stehen. Einheitliche Verpackungsgrößen wurden in Europa im Jahr 2000 weitestgehend abgeschafft.

      Die Verbraucherzentrale Hamburg bittet die Verbraucher um Mithilfe bei der Aufdeckung von Mogelpackungen und anderen versteckten Preiserhöhungen. Wir fordern die Anbieter auf, das Vertrauen der Verbraucher nicht mit solchen Tricks aufs Spiel zu setzen.

      Quelle
      Unser Wirtschaftssystem ist auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Eigentlich hat jeder Industriebetrieb mit einem möglichst geringen Aufwand möglichst viel Ertrag zu erwirtschaften (auch, wenn es offiziell nur zwei andere Systeme gibt...). Dieses Gewinnstreben ist menschlich und daher den Grunde nicht unbedingt zu beanstanden.

      Vielmehr denke ich, daß der Konsument hier gefragt ist. Es gehören immer zwei dazu: Einer, der hinters Licht zu führen versucht und einer, der sich hinters Licht führen läßt. Genau an dieser Stelle setzt meine Kritik am Verbraucher ein. Die Macht geht schließlich vom Volk aus! Und, das Volk (der Verbraucher) sollte hier ein Signal setzen, daß er das nicht mit sich machen läßt!

      Leider muß man heute aber zunehmend beobachten, daß der Verbraucher scheinbar auch ein Stück weit hinters Licht geführt werden will. Wenn Firmen nur reißerisch genug werben (ala "Geiz ist Geil" und ähnlichem Käse) rennen die Leute in Scharen dahin - obwohl gerade diese Firma nachweislich zu den teuersten Anbietern ihre Branche gehört. Und, man sollte bei sich selbst anfangen als Verbraucher - mit jedem Einkauf in derartigen Läden oder von Produkten solcher Firmen unterstützt man diese Machenschaften als einzelner auch ein Stück weit.

      ---> Wenn die Masse der Verbraucher sich einig wäre und faire Geschäftspraktiken unterstützen würde, würden diese Firmen ihre Spiele irgendwann lassen, weil sie sich selbst kritisch eingestehen müßten, daß sie damit am Markt keine Chance hätten.

      Gruß
      THW Kiel

      Saddam Hussein Im Morgengrauen GehÄngt

      Zeitpunkt:

      Der frühere irakische Diktator Saddam Hussein ist am Samstagmorgen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hingerichtet worden.

      Entgegen ersten Berichten fand die erwartete Exekution seines Halbbruders und eines Ex-Richters noch nicht statt. Quelle und ganzer Bericht
      Tatsächlich ............Baro


      Wer andere in die Grube schubst , .... fällt selbst nicht rein.

      RE: Arm trotz Arbeit?

      Zeitpunkt:

      Grundsätzlich ist eine Initiative, Mindestlöhne einzuführen und damit ein Stück sozialer Sicherung und Motivation für die Beschäftigten zu schaffen, nur zu unterstützen.

      Man sollte dabei aber zum einen nicht übersehen, daß diese Mindestlöhne für den Arbeitgeber auch finanzierbar sein müssen und daß es heute (über die jeweiligen Tarifverträge) praktisch schon sowas wie Mindestlöhne gibt. Es kann nicht sein, daß diese immer wieder ausgehöhlt werden und daß dafür praktisch keine Konsequenzen zu befürchten sind.

      Hinzu kommt, daß jeder Bürger für sich gefragt ist. Solange es Ketten wie z.B. Lidl oder Schlecker gibt, die mit ihren Mitarbeitern machen können, was sie wollen, macht das alles wenig Sinn. Hier kann jeder von uns seinen Beitrag leisten - indem er Firmen, die ihre Mitarbeiter derart schamlos ausbeuten, bei seinen Einkäufen einfach meidet.

      Ein weiteres Problem, das hier reinspielt, sind die in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern übermäßig hohen Lohnnebenkosten. Diese machen es sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer interessant, am Staat vorbei zu wirtschaften.

      Letztlich müssten zunächst die Rahmenbedingungen geändert werden, bevor wir Mindestlöhne einfordern, die auch Sinn machen und ernsthaft (mit rechtlichen Konsequenzen bei Aushöhlung) durchsetzbar sind.

      Gruß,
      THW Kiel

      Zeitpunkt:

      Hier kann jeder von uns seinen Beitrag leisten - indem er Firmen, die ihre Mitarbeiter derart schamlos ausbeuten, bei seinen Einkäufen einfach meidet.


      Was aber, wenn es keine Alternativen gibt oder dies für Harz IV Empfänger zu teuer sind?

      Ein Mindestlohn sollte schon bei 7,5 € sein. Es wird immer noch alles teurer. Aldi und Co haben erst vor kurzen wieder die Preise für die Grundnahrungsmittel erhöht.

      Zeitpunkt:

      @ Wolf: Die Gefahr, daß es keine Alternativen (mehr) gibt, könnte durchaus erwachsen. Mein Gedankengang setzt auch voraus, daß alle sich daran beteiligen und derartige Läden meiden. Nur wenn das erreichbar ist, macht sowas Sinn. Ich habe für mich trotzdem entschieden, nicht in derartigen Läden einzukaufen. Den Lidl-Markt in Bleckede habe ich noch nicht betreten, den Schlecker-Markt, seitdem er in der Innenstadt (ehemals Penny-Markt) ist, auch nicht. Ich habe auch nicht vor, diese Läden zu betreten.

      Aldi ist da im übrigen ein etwas anderes Beispiel. Die diktieren ihren Lieferanten zwar die Bedingungen, sind aber wenigstens zu den Mitarbeitern fair und zahlen gute Löhne.

      Aber, zurück zum Kernthema. Ein angemessener Mindestlohn ist nur zu begrüßen und zu unterstützen, das ist keine Frage. Wie ich oben aber bereits geschrieben habe, müßten dafür nach meiner Meinung zunächst vernünftige Rahmenbedingungen geschaffen werden.

      Gruß,
      THW Kiel